Nachhaltigkeitspreis

Bis zum 30. September für den Nachhaltigkeitspreis bewerben

Dirk Krüger (links) und Katharina Johannwerner von der Klimakommission hoffen auf viele Bewerbungen für den Nachhaltigkeitspreis.
Dirk Krüger (links) und Katharina Johannwerner von der Klimakommission hoffen auf viele Bewerbungen für den Nachhaltigkeitspreis.

In diesem Jahr lobt die Delbrücker Klimakommission in Zusammenarbeit mit der Stadt Delbrück erneut den Delbrücker Nachhaltigkeitspreis aus. Gesucht werden inspirierende Initiativen und Projekte mit Vorbildcharakter für mehr Klima- und Umweltschutz.
Das Motiv des Nachhaltigkeitspreises, der im Wasser versinkende Kirchturm in Delbrück, wirkt in diesem Jahr angesichts der Flutkatastrophe in Westeuropa plötzlich gar nicht mehr so weit hergeholt. Wenn die Menschheit die Klimakrise nicht endlich ernst nimmt, werden Ereignisse wie diese in Zukunft keine Seltenheit mehr sein.
„Jeder Schritt für mehr Klimaschutz- und Umweltbewusstsein ist wichtig. Deshalb suchen wir Beispiele für nachhaltige Projekte in Delbrück. Diese Beispiele sollen zum Nachahmen inspirieren oder direkt zum Mitmachen einladen“, erläutert Anita Papenheinrich, Vorsitzende der Delbrücker Klimakommission. Die Projekte sollten sich bereits in der Umsetzungsphase befinden und einen Bezug zum Thema Klimaschutz bzw. Anpassung an veränderte Klimabedingen aufweisen. Ebenso können Projekte, die zur Lösung anderer dringender Umweltprobleme beitragen (wie z.B. das Artensterben oder die Müllverschmutzung), eingereicht werden.
Welche Projekte 2021 mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet werden, entscheidet die Jury der Delbrücker Klimakommission.

Bewerbungsfrist für den Nachhaltigkeitspreis 2021

Bis zum 30. September 2021 haben Delbrücker Bürger*innen, Vereine, Schulklassen, Firmen und Institutionen die Möglichkeit, sich für den Preis zu bewerben.

Wie kann ich mich bewerben?

Bewerbungen für den Nachhaltigkeitspreis reichen Sie bitte online ein.

Wer kann sich bewerben?

Um den Nachhaltigkeitspreis können sich Einzelpersonen, Familien, Vereine, Schulklassen, Firmen und Institutionen – mit Einzel- oder Gemeinschaftsprojekten – bewerben.

Preisgeld

Insgesamt steht ein Preisgeld in Höhe von 1.500 EUR zur Verfügung.

PREISTRÄGER 2020

Daniel Rohring: Nahwärmenetz Ostenland

Die Idee für das Nachbarschaftsprojekt „Wärmenetz auf der Bache“ in Ostenland wurde 2013 bei einem Nachbarschaftsfest geboren und in kurzer Zeit – aus Eigeninitiative und mit eigenen Mitteln – erfolgreich umgesetzt. Über eine Hackschnitzelanlage werden mittlerweile 14 angeschlossene Haushalte mit Wärme versorgt. Im Vergleich zu den alten Heizungsanlagen werden ca. 140 Tonnen CO2 jährlich gespart. Den Anwohnern, die vorher mehrheitlich mit Öl geheizt hatten (ein Gasnetz ist nicht vorhanden), bietet das Nahwärmenetz eine zukunftsfähige und finanziell attraktive Alternative. Betreiber des Netzes ist der Investor Hubert Relard. Die Projektierung und Projektleitung lag bei Dipl.-Ing. Dipl.Wirt-Ing. Daniel Rohring. Die Firma Hans Georg Merschmann realisierte das Wärmemetz mit einer eigens entwickelten Wärmeübergabestation.

Ansprechpartner: Daniel Rohring

Projektbeschreibung (als PDF zum Download)

v.l.: Michael Relard, Hans Georg Merschmann und Daniel Rohring 
v.l.: Michael Relard, Hans Georg Merschmann und Daniel Rohring

Grundschule Ostenland: Einführung eines Klimapass

Jedes Kind der Grundschule Ostenland bekommt einen eigenen Klimapass, mit dem während des ganzen Schuljahres Punkte für klimafreundliches Verhalten gesammelt werden (Mobilität, Ernährung, Energie, Konsum). Die fleißigsten Punktesammler werden Ende des Jahres vom Schülerparlament ausgezeichnet. Das Projekt ist eine Weiterentwicklung der Aktion „Kleine Klimaschützer unterwegs“, an der die Schule bereits wiederholt teilgenommen hat. Entwickelt wurde der Klimapass vom Schülerparlament des Schuljahres 2019/2020 unter der Leitung des Lehrers Thomas Mangel. Federführend für Konzeption und Gestaltung waren die Schülersprecher Simon, Sarah und Johanna. Das jetzige Schülerparlament 2020/2021 setzt die Konzeption um.

Ansprechpartnerin: Schulleiterin Alexandra Micheln

Schulleiterin Alexandra Micheln mit Schülersprecher*in Angelina und Paul 
Schulleiterin Alexandra Micheln mit Schülersprecher*in Angelina und Paul

Eisdiele Badip: Müll- und Energiesparen

Regionalität, Müll- und Energieeinsparung sind für die Unternehmer Ann-Christin und Isso Dag ein großes Anliegen. Das Eis wird mit überwiegend mit regionalen Zutaten, wie z.B. Milch vom Bauernhof Sander in Delbrück hergestellt. Innerbetrieblich werden durch die Verwendung von Mehrweg- und verpackungsfreien Lösungen sowie modernste Energietechnik, wo immer möglich, konsequent Müll und Energie eingespart. Zum Beispiel wird die Milch in Mehrwegbehältern transportiert, auf verpackte Kekse verzichtet und besonders energieeffiziente Kühltechnik eingesetzt. Für den Außer-Hausverkauf werden Verpackungen aus Maisstärke verwendet. Da diese unter dem Umweltaspekt noch verbesserungswürdig sind, befasst sich die Eisdiele aktuell auch mit weiteren Alternativen, z.B. essbaren Löffeln.

Oliver Kohlsch (stellv. Vorsitzender der Klimakommission) beglückwünscht Ann-Christin Dag (Eisdiele Badip). 
Oliver Kohlsch (stellv. Vorsitzender der Klimakommission) beglückwünscht Ann-Christin Dag (Eisdiele Badip).
Hof Sander 
Hof Sander

Kontakt

Heike Paesel
Fachbereich Bauen und Planen

Ehemalige Hauptschule Westenholz - Springpatt 3Raumnummer
T05250 / 996-247
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