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Was passiert eigentlich gerade in Delbrück und Region in Sachen Digitalisierung? Diese Frage wird Ihnen hier beantwortet! Hier finden Sie aktuelle Beiträge zur Digitalen Modellregion OWL, zu Projekten und Veranstaltungen.

Teilnahme an der Smart Country Convention in Berlin

Vom 22. Bis 24. Oktober fand in Berlin die zweite Smart Country Convention statt, mit 12.700 Teilnehmenden, 150 Ausstellenden und 400 Sprechern setzte die Kongressmesse die Messlatte im Gegensatz zum Vorjahr noch einmal deutlich höher. Unter den Teilnehmenden war auch eine Delegation der Modellregion OWL.

Die Smart Country Convention ist eine Messe, die sich rund um Smart Cities und Regions, sowie rund um die digitale Verwaltung dreht. Sie bringt Vertretungen von Verwaltungen, Politik, Digitalwirtschaft, Verbänden und Wissenschaft zusammen und sorgt mit einer Kombination aus Workshops, Messe und Kongress für einen regen Informationsfluss. Neuerungen in diesem Jahr waren die drei Digitalkonferenzen, neue interaktive Formate und ein Karrieretag. Mit einer besonders großen Vielfalt von Themen präsentierte sich auch das Programm der Convention: Die Delegation der Modellregion OWL informierte sich unter anderem über IT-Innovationen in der Verwaltung, Open Data, E-Government von morgen, Digital Health und die Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes (OZG). Zudem wurde auch das Konzept der Modellregion NRW durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) vorgestellt.

Internationales Smart-City-Vorbild und Partnerland der diesjährigen Veranstaltung war das Land Litauen, welches sein Know-how und die digitalen Innovationen in verschiedenen Bereichen der Digitalisierung vorstellte. Zudem wurde die Veranstaltung von dem Städte- und Gemeindebund, Städtetag, Landkreistag – und dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) unterstützt.

Die nächste Smart City Convention findet vom 27. Bis zum 29. Oktober 2020 statt.

Redaktion: Stadt Paderborn

Delegation des Projektbüros OWL bei der Smart Country Convention Berlin

KDN-Roadshow in Paderborn

Digitalisierung der kommunalen Verwaltungen - Modellregionen tauschen sich aus

Die Serviceleistungen der kommunalen Verwaltungen in NRW sollen digitaler gestaltet werden – dafür setzt sich das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den digitalen Modellregionen ein. Im Zuge dessen startete die Landesregierung zusammen mit dem Verband der kommunalen IT-Dienstleister (KDN) eine Veranstaltungsserie „Roadshow Digitale Modellregionen und E-Government“. Nach einer ersten Auftaktveranstaltung im Juli in Düsseldorf geht es nun in den Modellregionen weiter. Am 01. Oktober präsentierte die Modellregion OWL im Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn ihre innovativen Projekte zu digitalen Verwaltungsdiensten.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl begrüßte zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Digitalen Modellregion OWL die Anwesenden. Die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Detmold fasste kurz den aktuellen Stand in der Modellregion OWL zusammen: „Die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft schafft neue Handlungsmöglichkeiten für Verwaltungen. Behörden kommunizieren mit Bürgern und Unternehmen, aber auch untereinander zunehmend online. Das vereinfacht die Abläufe, beschleunigt die Verwaltungsprozesse und steigert die Bürgerfreundlichkeit. Mit dem Programm ‚Digitale Modellregionen‘ fördert das Land Kommunen beim digitalen Wandel mit bisher zwölf Millionen Euro in OWL. Das Projektkonzept LoRaWAN der Stadt Delbrück zur Digitalisierung von Verwaltungsprozessen konnte bereits komplett abgeschlossen werden. Weitere neun Projekte in OWL haben ihre Förderzusage erhalten und aktuell werden weitere Anträge von förderwürdigen Projekten geprüft.“

Antragsprozesse durchgängig elektronisch abwickeln? Bewohnerparkausweise zu jeder Tageszeit an jedem Tag der Woche online beantragen? Durch nur einen Klick die bewirtschafteten Parkzonen anschauen? Das alles und noch viel mehr wird bald bei der Stadt Paderborn möglich sein. Ob altbewährt „in der Verwaltung“ oder ganz bequem „vom Sofa aus": Behördengänge können zukünftig über ein einheitliches Serviceportal erledigt werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen so die Vorteile einer digitalen Verwaltung bei allen ihren Kontakten erleben - sowohl online, als auch beim telefonischen Kontakt und bei persönlichen Besuchen vor Ort. Die medienbruchfreie und in beide Richtungen ablaufende Übertragung von Daten ist an dieser Stelle besonders innovativ.

„Die Digitalisierung muss für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar gemacht werden“, so eine Vertreterin des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie auf der Veranstaltung. „Auch eine schnelle Übertragbarkeit der Ergebnisse ist wichtig, damit alle Gemeinden und Gemeindeverbände von den Modellvorhaben profitieren können.“ Die entwickelten Onlineservices sollen nach und nach landesweit zur Verfügung stehen und weitere Digitalisierungen in Nordrhein-Westfalen gezielt vorangetrieben werden. Die eigene Projektentwicklung kann so entfallen und die schnelle Digitalisierung in NRW wird angetrieben. Deshalb brachte das Land Interessierte aus Städten und Gemeinden in OWL und darüber hinaus zusammen, um ins Gespräch zu kommen und die Details zu den laufenden Vorhaben auszutauschen, damit die Beteiligten bei der Gestaltung der Digitalisierung vernetzt agieren können. Zentrales Element der Umsetzung des Programms „Digitale Modellregionen NRW“ ist deshalb der kontinuierliche Informationsaustausch mit den Kommunen in NRW. Dieser wird in den anderen Modellregionen mit der Veranstaltungsreihe fortgesetzt.

Redaktion: Stadt Paderborn

KDN-Roadshow in Paderborn

Ein Jahr Digitale Modellregion OWL

Land NRW unterstützt neue Projekte in den Lebensbereichen Sicherheit, Verwaltung und Gesellschaft

Im Rahmen der digitalen Modellregion wurden nun drei weitere Projekte bewilligt und bekamen den Förderbescheid des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE). Am Freitag, 6. September, erhielten die Projekte „ZEonline“, „INSPIRE – Integrierte Sicherheits-Pilot-Region“ und „TheaterLytics“ ihre offiziellen Förderbescheide von der Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum Thema „Ein Jahr Digitale Modellregion“ wurden die Förderbescheide im Historischen Rathaus Paderborn übergeben.

Rückblickend auf das Jahr der Modellregion resümierte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl:
„Das Projekt Digitale Modellregion OWL ist eine Erfolgsgeschichte. Innerhalb kürzester Zeit wurden von der Stadt Paderborn, dem Kreis Paderborn, der Stadt Delbrück, der kreisfreien Stadt Bielefeld und der Bezirksregierung Detmold die nötigen Strukturen zur Förderung der Digitalisierung der Region geschaffen. So konnte bereits im ersten Jahr LoRaWAN, ein Projekt der Stadt Delbrück zur Digitalisierung von Prozessen der städtischen Verwaltung, komplett abgeschlossen werden. Weitere neun Projekte wurden zudem bewilligt. Das zeigt: Ostwestfalen-Lippe ist ein leistungsstarker Taktgeber bei der Digitalisierung von Verwaltungen und dem Einsatz digitaler Technologien im Zuge der Stadtentwicklung. Bisher wurden zwölf Millionen Euro aus Landesmitteln bewilligt. Unterdessen geht die Förderung von wegweisenden Digitalisierungsprojekten weiter: Aktuell werden weitere Anträge von förderwürdigen Projekten geprüft.“

Im Juli des Jahres 2018 startete die Reise der Digitalen Modellregion OWL mit der Veröffentlichung der Förderrichtlinie, der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung und der Einreichung der ersten Förderanträge. Das Projektbüro nahm im Herbst seine Arbeit auf und die ersten Projekte der Modellregion konnten im Oktober starten: das Digitale Bürgerbüro der Stadt Paderborn, das LoRaWAN Projekt der Stadt Delbrück und das Serviceportal des Kreises Paderborn. Zentrales Anliegen vom Land und der Modellregion OWL ist es nun, diese und die weiteren Projekte in der Region bekannt zu machen und Möglichkeiten zum Transfer aufzuzeigen. Eine erste Informationsveranstaltung dazu fand im Juli 2019 in Düsseldorf statt, in der alle laufenden Projekte der Modellregionen NRW vorgestellt wurden. In den einzelnen Modellregionen wird es im Herbst dieses Jahres vertiefende Folgeveranstaltungen geben. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagte im Vorfeld der Bescheidübergabe: „Die Modellregionen heben bisher ungenutzte Digitalisierungspotenziale hervor und stoßen dabei wegweisende Projekte an. Paderborn hat früh angefangen, „digital“ zu denken. Das zeigt sich auch bei den geförderten, innovativen Projekten: Jedes kann auf seine Art für andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen als Vorlage für eigene Vorhaben dienen.“
Auch Bürgermeister Michael Dreier resümierte das vergangene Jahr: „Dank des großen Engagements der antragstellenden Akteure aus Wirtschaft, Universität und Verwaltung werden jetzt innovative Digitalprojekte gefördert, von denen viele in der Leitkommune Paderborn umgesetzt werden können. Ich bin stolz darauf, dass wir es als Leitkommune geschafft haben, ein so vielfältiges und zukunftsweisendes Förderprogramm in die Region zu holen.“

Anschließend stellten sich die Projekte, die an diesem Tag den Förderbescheid erhielten, der Presse vor: Durch das Projekt „ZEonline“ soll der Immobilienmarkt, welcher sowohl für Fachleute, als auch für Privatleute oft nicht so leicht zu durchschauen ist, transparenter gestaltet werden. Die Kaufpreissammlungen, die durch landesweite Gutachterausschüsse geführt werden und die alle Immobilienkauffälle umfassen, sollen zentral online erfasst werden. Die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern wird verbessert und der Aufwand der Gutachterausschüsse wird reduziert, da die Erhebung der Daten vereinfacht und die Weiterverarbeitung beschleunigt wird. Das Amt für Vermessung und Geoinformation der Stadt Paderborn arbeitet während der nächsten 3 Jahre zusammen mit dem Kreis Höxter, der Stadt Wuppertal, der Stadt Gelsenkirchen, sowie der Hochschule Bochum an diesem Projekt.

Bei Einsätzen von Feuerwehren und anderen Einsatzkräften muss es von einer Sekunde auf die andere ganz schnell gehen. Der Weg zum Einsatzort soll schnell erreicht werden und vorab müssen alle verfügbaren Informationen gesammelt werden. Das Projekt „INSPIRE“ bietet hierfür die Vernetzung von innovativen Technologien für die zivile Gefahrenabwehr. Unterschiedliche Einzellösungen werden mit neuen Bedarfen und Potenzialen zusammengeführt, um die beste Lösung für den Einsatzfall zu schaffen. Um diese zu erreichen wird in vier Teilprojekten gearbeitet. Daten aus den Bereichen Smart Home/Building, Personenstrommessungen, Drohnen und Social Media werden kombiniert, um im Einsatzfall, aber auch schon im Vorhinein, optimiert handeln zu können. Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren und wird vom safety innovation center e.V. geleitet, welcher mit dem C.I.K. (Computeranwendungen und Integration in Konstruktion und Planung) der Universität, sowie den Firmen RTB, Viafly und Symcon kooperiert.

Das dritte Projekt läuft unter dem Namen „TheaterLytics“. Hier soll ein Entscheidungsunterstützungssystem für das datenbasierte Erlösmanagement und die Angebotsgestaltung von kulturellen Angeboten entwickelt werden. Besucherzufriedenheit, und die wirtschaftliche Situation von Kulturbetrieben sind aktuell von vielen Entscheidungen abhängig, die häufig erfahrungsbasiert getroffen werden. Ein Managementsystem soll datenbasiert bei der Erstellung von Prognosen für Angebote und Auslastung unterstützen, indem es diverse Einflussfaktoren, wie beispielsweise Wetter, Wochentag, Ferien und Genre berücksichtigt. In dem Projekt arbeitet das SI-Lab der Universität Paderborn zusammen mit dem Theater Paderborn und der OPTANO GmbH.

Auch die Stadt Delbrück ist in der Modellregion OWL aktiv und durfte sich schon im letzten Jahr über eine Förderung freuen. Werner Peitz, Bürgermeister der Stadt Delbrück, gab einen Überblick über das Projekt „LoRaWAN“, welches bereits erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Nun ist das Folgeprojekt „LoRaWAN 2.0“ in der fortgeschrittenen Planung. Landrat Manfred Müller zeigte sich sehr erfreut über diese Erfolge und blickte in die Zukunft: „Jetzt gilt es die Projektergebnisse über OWL hinaus zu übertragen, sodass viele Kommunen in NRW von unserer Pionierarbeit profitieren können.“
Christiane Boschin-Heinz, Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Paderborn, zeigte sich sehr erfreut über diese Erfolge und blickt in die Zukunft: „Wir machen uns bereits jetzt in Abstimmung mit den Kreisen und Kommunen auf den Weg, um die digitale Zukunft OWLs in den Bereichen eGovernment und digitale Stadtentwicklung zu gestalten. Uns allen ist bewusst, dass wir in der Region neu vernetzt denken müssen und dass wir gemeinsam als Region stärker sind.“

Redaktion: Stadt Paderborn

Ein Jahr Digitale Modellregion OWL

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