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Kirchschule und Pastorat

Das erste Schulgebäude stand ab 1826 direkt neben der Kirche. Als der Platz in der Schule nicht mehr ausreichte, errichteten die Westenholzer im Jahr 1910 die neue Kirchschule.

Blick Richtung Delbrück

Zum gemeinsamen Unterricht kamen Mädchen und Jungen mehrerer Jahrgänge. Teilweise lernten die Älteren vormittags und die Jüngeren am Nachmittag. Im Hintergrund ist das Haus Bolte zu sehen.

Das alte Pastorat von 1767 diente nach dem Bau des neuen Pfarrhauses 1948 zunächst als Vikarie. Später mieteten die Eheleute Ringkamp das Gebäude und betrieben dort einen Stoffhandel. Danach eröffnete Familie Ecker hier die erste Imbissstube in Westenholz. Das Gebäude brannte im Jahr 1975 ab. Die Fotos stammen aus 1920er Jahren. Sie dokumentieren, dass die Westenholzer Straße noch ein befestigter Schotterweg war. Die Masten geben Aufschluss darüber, dass es schon elektrischen Strom gab.

Die Kirchschule

Das Fachwerkgebäude der 1. Kirchschule aus dem Jahre 1826 stand auf dem heutigen Schwester-Bonavita-Platz. Es wurde nach dem Bau der 2. Kirchschule als Lehrerwohnhaus und bei Bedarf auch mit einem Klassenraum genutzt. Die 2. Kirchschule entstand in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Platz vor dem heutigen Kolpinghaus. 1910 für 130 Kinder erbaut, war sie in den 1950er Jahren bereits zu klein geworden. Auf dem Tauschwege erwarb die Gemeinde von Landwirt Walter Biermeyer für 12 Morgen Wiese, die zur Wiebelerschule gehörte, vier Morgen Acker als Bauplatz für die dritte Kirchschule, die heutige Grundschule. Unter der Leitung von Architekt Johannes Meierfrankenfeld begann das Bauunternehmen Hermann Altebockwinkel im Januar 1962 mit der Errichtung des neuen Schulkomplexes. Das Schulgebäude kostete 630.000 DM, die Lehrerwohnung 120.000 DM und die Turnhalle 220.000 DM.
Langjährige Schulleiter waren die Rektoren Joachim Ring und Gerd Brautmeier. Die Lehrerin Klara Pähler vor der Holte engagierte sich fast sieben Jahrzehnte als Aktivposten im Dorfleben. Vom 1. September 1937 bis zu ihrem Ruhestand war sie als Lehrerin in Westenholz tätig. Nach ihrer Pensionierung übte sie noch mehrere Jahre aufgrund Lehrermangels an der Hauptschule weiter ihren Dienst aus.

Strom und Straße

Binnen 2 Jahren entstand die Chaussee von Delbrück über Dorfbauerschaft, Hagen und Westenholz nach Mettinghausen durch die Ortsmitte. Ein Foto von 1895 mit Bauarbeitern und Honoratioren zeigt eine Straßenansicht in Höhe Biermeier, später Beringmeier, heute Autohaus Regett und belegt das Datum der Baumaßnahme.

Die 1925 neu gegründete Elektrizitätsgenossenschaft treibt den Fortschritt in der ländlichen Region voran. Der Hof Rolf bekommt 1924 und der Hof Schormann 1925 elektrischen Strom. Bis auch das letzte Haus in Westenholz an das Stromnetz angeschlossen ist, soll es noch bis in die späten 50er Jahre dauern.

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