Neustadt

Nach der Ansiedlung um die Kirche herum (Kirchplatz, Oststraße, Thülecke, alter Markt) wurde die Besiedlung nach Westen weiterbetrieben entlang der Straße vom Alten Markt Richtung Westenholz: Die Neustadt entstand.

Weitere Häuser für Handwerker und Händler wurden auf beiden Seiten der Langen Straße erbaut, darunter auch 1840 die neue Amtsverwaltung, nachdem das alte Rathaus des Delbrücker Landes am Kirchplatz an die Schulgemeinde verkauft war. Auch das Gericht wurde dort 1878 im Garten des Hotels zur Post gebaut. Viele kennen noch die Kaisereiche von 1890 davor.

Bis 1910 war dort gegenüber die alte Post, bevor deren Neubau am Alten Markt bezogen wurde, in dem sie heute nach zwei Umzügen wieder ihre Dienste anbietet.

Um den Markt von der Langen Straße und vom Alten Markt zum Neuen Markt zu verlegen, was schon lange angestrebt wurde, wird das baufällige Herrenhaus westlich von Voß abgerissen und die Marktstraße als Zugang zum neuen Markt nördlich angelegt. Die Ringen an den roten Resten der alten Krankenhausmauer an der Marktstraße zeugen noch heute von diesem Markt.

Mancher Platz wurde zu eng. So tauscht 1939 der Autohändler Johannes Epping sienen Platz zwischen Amtverwlatung und Bäckerei Heinrich Austerschmidt mit einem größeren Gelände an der Rietberger Straße, Ecke Johannesstraße.

Die Sparkasse des Amtes Delbrück, nach 1975 Stadtsparkasse Delbnrück, baute neu auf den Flächen des Hotels zur Post und des Gerichtes, nachdem dieses 1970 in den Neubau an der Lohmannstraße umgezogen war.

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