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Kirchstraße

Von der Oststraße geht man, wo die Thülecke sich anschließt, geradeaus nach Westen in die Kirchstraße und sieht vor sich die Kirche mit dem Kirchturm, der nach Westen geneigt hier gerade aussieht.

Auf der linken Seite fallen die Fachwerkhäuser ins Auge, während auf der rechten, der nördlichen Seite, bald die beste Fachwerkfront im Delbrücker Stadtbild auftaucht. Über der Tür zeigt das Allianzwappen der Erbauer links die drei Ringe der Mumpros und rechts den Baum der Familie Ulrich aus Brilon. Das Chronogramm in der Inschrift ergibt 1772, das Baujahr des Hauses, wie man es auch in arabischen Ziffern lesen kann. Da später ein Brenken Besitzer wurde, zeigt der Giebel das Wappen der Brenken, das auch im Dom zu Paderborn dreimal zu sehen ist. Das Haus gehört heute der Volksbank Deklbrück-Hövelhof, die es nach strengen Denkmalkriterien innen und außen renoviert hat. Zum Kirchplart hin steht eine Backsteinfront mit Vorbau für die Treppe und den Eingang. Diese Front wurde im 19. Jahrhundert als Ersatz für die verwitterte westliche Fachwerkfront erbaut.

Direkt an der Kirchstraße an der Ecke zum Kirchplatz steht die ehemalige Kurie. In der seitlichen Aufschrift, die 1985 angebracht wurde, liest man nicht das Baujahr, sondern mit 1333 das Gründungsdatum der Beatae Mariae Viginis Stiftung, zu deutsch: selige Jungfrau Maria. Das lateinische Gebet findet sich auf deutsch an mehreren Heiligenhäuschen im Delbrücker Land: Maria mit dem Kinde lieb uns allen deinen Segen gib!

Im Haus auf der südlichen Straßenseite an der Ecke zum Kirchplatz war bis 1822 die älteste Schule (für Jungen und Mädchen) untergebracht, die dann, da sie für die wachsende Kinderzahl zu klein war, an die Witwe Lohmann im Hause nebenan, dem heutigen Heimathaus, verkauft wurde. Nachfolger waren dann die Jungenschule an der Stelle des alten Rathauses und die Mädchenschule, wo heute das Johanneshaus steht.

Auf der Südseite steht jenseits der gasse das ehemalige Haus Große Kathöfer, von dem heute nur noch das Deelentor zu sehen ist. Weiter östlich an der Ecke zum Durchgang zum Wiemenkamp sieht man das Haus Heising/Leiwesmeier mit dem gefasten Fachwerk aus dem 19. Jahrhundert.

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