Alte Schule

Nachdem die Schulen am Kirchplatz zu klein wurden, erstand nördlich der Neustadt an der Schulstraße die neue Schule und wurde 1912 fertiggestellt. Im rechten Flügel wurden Lehrerwohnungen mit eigenem Treppenhaus errichtet und auch im Dachgeschoss gab es Wohnungen für Leher(innen) und den Hausmeister und seine Familie. Eine Toilettenanlage wurde auf dem Schulhof gebaut.

In der NS-Zeit wurde die Schulstraße in Horst-Wessel-Straße und die Ossendrift (heute Driftweg) in Schlageterstraße bis zum Kriegsende umbenannt. Im II. Weltkrieg wurde der Unterricht eingestellt und in der Schule ein Lazarett eingerichtet und die Kellerräume als Luftschutzkeller genutzt. Am 17.12.1946 begann wieder der Unterricht, teilweise noch in der Alten Jungenschule Lange Str. 3 und der Mädchenschule am Kirchplatz Nr. 12.

Später benötigte man ab 1953 für die Ev. Volksschule Räume und nutzte dafür die Alte Mädchenschule am Kirchplatz bis 1966.

Ab 1952 wurde der Anbau errichtet, in dessen westlichen Teil zunächst die Landwirtschaftliche Schule einzog. 1961 wurde im Norden daran die Turnhalle errichtet.

Die neue Hauptschule im Norden südlich der Ladestraße wurde später gebaut. DIe Grundschule nutzte weiterhin das Gebäude, zu dem dann noch Pavillons kamen.

Nach dem Umzug der Grundschule in den Neubau nördlich der Ladestraße wurden die Räume unter anderem für die Realschule und später zeitweilig für das Gymnasium und die Gesamtschule genutzt.

In 2015 kamen Asylbewerber unter und für sie wurden im Westen am Driftweg die Container für die Sanitärversorgung installiert.

An der Marktstraße wurde an die Schule ein Rathausteil angebaut und die früheren Lehrerwohnungen und das Dachgeschoss für die Verwaltung genutzt.

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