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Steinhorst

Eine Figur eines Mannes, der etwas fotografiert

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Pssst! Nicht so laut, du verscheuchst mir noch den Kormoran! So, jetzt hab’ ich ihn im Kasten. Fotos sind natürlich das einzige, was man im Vogelschutzgebiet Steinhorster Becken schießen darf. Dass es sich hier um ein künstlich angelegtes Biotop handelt – übrigens das größte in Nordrhein-Westfalen – kann man wirklich nicht erkennen, oder?

Früher gab es öfter Überschwemmungen in Rietberg oder Rheda-Wiedenbrück, wenn die Ems mit ihren Wasserläufen über die Ufer trat. 1972 wurde dann mit Deichen ein von der Ems durchflossenes Gebiet umbaut. Der Plan war, bei Hochwassergefahr ein Wehr zu schließen, damit das Wasser sich im Becken sammeln kann. Bei einer Probestauung stellte man fest, dass sich Wat- und Wasservögel in diesem Becken niederließen.

Nun dient das Naturschutzgebiet als Rastplatz, zur Nahrungsaufnahme oder als sicherer Ort während der Mauser. Hier brüten viele Taucher, Tümmler und Schnepfen und im Winter machen Zugvögel Rast. Aber auch Libellen, Amphibien und seltene Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt.

Damit Tiere und Pflanzen wirklich ungestört sind, schützt ein breiter Ringgraben die Kernzone. Von der Deichkrone oder vom Beobachtungsturm im Norden aus kann man ganz in Ruhe das bunte Treiben beobachten, am besten mit dem Fernglas oder durchs Teleobjektiv. Im Steinhorster Becken gibt es das ganze Jahr hindurch Neues zu entdecken auf dem knapp 5 km langen Rundweg. Bänke laden zum Verweilen ein, und auch im Winter verzaubert die schöne Landschaft. „Steine im Horst“, also große Findlinge im Wald, gaben unserem Ortsteil angeblich seinen Namen. Daran erinnern auch die Findlinge im Kreisel am Ortseingang. Und jetzt schauen wir mal, ob wir einen Haubentaucher entdecken können... also, psssst!

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Anfahrtsbeschreibung

Standort am Dorfplatz im Bereich der Infotafeln.

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