Hallo und willkommen in Lippling. Ich finde, in unserem Dorf ist es so schön, wie nirgendwo anders, und ich bin richtig stolz, ein Lipplinger zu sein. Warum? Das hat gleich mehrere Gründe.
Zum einen gab es der Legende nach bereits im 9. Jahrhundert eine kleine Holzkapelle, die eines der frühesten Gotteshäuser im Delbrücker Land darstellte. Am Standort ‚Alte Kapelle’ erlangte sie Berühmtheit, weil 1496 Philipp von Hörde angebliche Partikel des heiligen Kreuzes Jesu überbrachte. Heute sind diese Reliquien in der Delbrücker Pfarrkirche aufbewahrt und bilden den Ursprung der Kreuzverehrung und Karfreitagsprozession in Delbrück. Die Lipplinger Kreuzkapelle findet sich auch im Wappen wieder und ist Teil des Pfarrheims. Nur einen Steinwurf von ‚Alte Kapelle’ entfernt seht ihr die 1900 erbaute Herz-Jesu-Kirche, die im Jahre 1912 mit dem Turm erweitert wurde.
Auch der Katharinenmarkt – heute eines der größten Volksfeste in der Region – hat in Lippling seinen Ursprung. Schon meine Vorfahren brachten ihr Vieh zum Lipplinger Markt zum Verkauf und säumten am Markttag über viele Hundert Meter die Landstraße. Zum anderen ist Lippling ein lebendiges Dorf mit einem vielfältigen Vereinsleben. Gegenüber der Kirche, neben dem Kriegerdenkmal, zeigt von Mai bis Oktober unser wunderschöner Maibaum diese Vielfalt, denn jeder Verein hat dort seine eigene Tafel. Sportverein und Karnevalsverein, Freiwillige Feuerwehr mit Musikzug, Schützenverein mit dreitägigem Schützenfest oder viele weitere soziale, caritative oder kirchliche Vereine: Hier findet wirklich jeder etwas, um die Dorfgemeinschaft zu leben und zu erleben. Unsere Gemeindehalle, Kindergärten und Grundschule oder Sporthalle sind weitere wichtige Treffpunkte für alle Lipplinger. Durch Glasfaseranschluss, Fern- und Nahwärmenetz, Busanbindungen, Lebensmittelgeschäfte, Gastronomie und noch mehr ist das früher landwirtschaftlich geprägte Westerloh zum modernen und liebenswerten Dorf Lippling geworden.
Also, fühl dich wohl, lass dich nieder – oder besuche uns bald wieder! Mach’s gut oder ‚guet goan’, wie man bei uns auf Plattdeutsch sagt.
Hallo, un´ willkommen in Lippling, in use Duorp is´ et seo schchön, wie nirgendwo anners un´ ik sin richtig stolz, en Lipplinger teo seyn. Worüm ? Dat hiärt chleyk mehrere Chrünne.
Ton eynen chaff et de Legende noh a´ in 9. Johrhunnert ne klenne Holtkappelln, wieker enne de öllsten Chotteshuiser in Diälbrügger Lanne was. An´ Standort „Olle Kappelln“ word se berühmt, weyl 1496 (fettehn hunnert sessn nintich) Philipp van Hörde anchehfliche Partikel van den heylgen Krüss Jesu meye broht hett. Vandaage sin´ düsse Reliquien in de´ Diälbrügger Kirken upwahrt un´ sin´ de Ursprung van de Krüssverehrung un de Karfreydachprozession in Diälbrügge. De Lipplinger Krüsskappeln find´ sik auk im Wappen weyer un´ is Deyl van Pfarrheim. Nur son Steynwurf vanne „ollen Kapelln“ steit de 1900 (neunzehnhunnert) bugget Herz-Jesu-Kirken, wieker 1912 (neunzehn hunnert twielf) den Turm bekampe.
Auk de Kathreynemarkt – vandaage en´ van de chrössten Volksfeste in de Region – harr in Lippling seyn Ursprung. Schon meyne Vorfahrn broht dat Vieh ton Lipplinger Markt ton verkaupen un´ säumten an´ Marktdach ürwer önnige hunnert Meter de Landstrotn. Ton annern is Lippling en lebennich Duorp mit en´ vielfältich Vereynsliärwen. Tiegenürwer de Kirken, bey den Kriegerdenkmal, weysede van Mai bis Oktober use wunnerschchöne Maibaum düsse Vielfalt, denn do hiärt jeden Verein seyn eigen Daafel. Sportvereyn und Karnevalsvereyn, Freiwillig Fuierwehr mit Musikzuch, Schchützkenvereyn mit dreydoch Schchützkenfaste un´ vuile wüddere soziale, caritative oder kirchliken Vereyne: Hey find´ faken jeder watt, um Duorpchemeynschaft to liärwn un´ erliärwen. Use Chemeindehalln, Kinnerchärten un´ Chrundschaule oder Sporthalln sin´ wüddere wichtige Dreffpunkte fö´ olle Lipplinger. Dörn Chlassfaseranschluss, Fern un´ Nohwiärmenetz, Busanbindungen, Liärwensmittelcheschchäfte, Chastronomie un´ na´ mehr is dat frauer landwirtschchaftlik priäget Westerlauh ton modernen un´ liebnswert Duorp Lippling wurn.
Also fühl dik wohl, lot di dahl – oder beseuk us bolle weyer! Maket chutt oder „chutt chohn“ wie wey up Platt sehgn.
Standort Kreisverkehr Zur alten Kapelle/Westerwieher Straße/Zur Schmiede/Landstraße.
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