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Projekt: "Energiesparen macht Schule"

Seit dem 01.02.2022 nehmen städtische Kindergärten und Schulen in Delbrück an dem Energiesparprojekt „Energiesparen macht Schule“ teil. Das Projekt wird für vier Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.

Was wird im Rahmen des Projektes gemacht?

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen sowie den Trägern der jeweiligen Bildungseinrichtungen werden Maßnahmen zur Einsparung von Energie umgesetzt. Ansatzpunkt ist die Sensibilisierung für energiesparendes Nutzerverhalten. Parallel dazu werden die Verbrauchsdaten für Strom, Wärme und Wasser regelmäßig erhoben und ausgewertet.

Die Teilnahme am Projekt lohnt sich, denn aktive Einrichtungen erhalten jährlich eine Prämie, welche sich nach dem Umfang des Engagements bemisst. Alle Einrichtungen werden von Mitarbeiter*innen der e&u Energiebüro GmbH fachlich begleitet und unterstützt.

  • Projektname: „KSI: Energiesparen macht Schule in den Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Stadt Delbrück“
  • Fördermaßnahme: Klimaschutzprojekte im kommunalen Umwelt – 2.04.1 Einführung von Energiesparmodellen
  • Förderlaufzeit: 02.02.2022 bis voraussichtlich 30.01.2026
  • Förderkennzeichen: 67K17090

Ergebnisvorstellung erstes Projektjahr 2022 / 2023

„Energiesparen macht Schule in Delbrück“ - Ergebnisvorstellung erstes Projektjahr 2022 / 2023: Die teilnehmenden Schulen und Kitas freuen sich über den guten Verlauf und über die Auszeichnungen.
„Energiesparen macht Schule in Delbrück“ - Ergebnisvorstellung erstes Projektjahr 2022 / 2023: Die teilnehmenden Schulen und Kitas freuen sich über den guten Verlauf und über die Auszeichnungen.

Seit dem 01. Februar 2022 nehmen alle städtischen Kindergärten und die Schulen in Delbrück an dem Projekt „Energiesparen macht Schule“ teil. Ziel des vierjährigen, vom Bundesumweltministerium geförderten Projektes ist es, die Nutzer*innen in Schulen und Kitas für den sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen zu sensibilisieren. Alle Einrichtungen werden im Auftrag der Stadt Delbrück von Mitarbeitenden der e&u energiebüro GmbH fachlich begleitet und unterstützt.

Energiesparen durch Nutzerverhalten
Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen sowie den Trägern der jeweiligen Bildungseinrichtungen werden Maßnahmen zur Einsparung von Energie umgesetzt. Ansatzpunkt ist die Sensibilisierung für Einsparmöglichkeiten im Gebäude. Zirka zehn Prozent des Energieverbrauchs sind durch richtiges Verhalten und Optimierung von Anlageneinstellungen sowie organisatorische Maßnahmen beeinflussbar.

Dieses Potenzial soll gemeinsam mit Lehrenden, Erzieherinnen und Erziehern, Hausmeisterinnen und Hausmeistern und Gebäudebetreuenden, Schülerinnen und Schülern und Kindern gehoben werden.

Projektbegleitung
In Einführungsseminaren für die Energiebeauftragten der Kitas und Schulen wurde zunächst Hintergrundwissen vermittelt. Bei den Folgetreffen standen der Erfahrungsaustausch und erste Praxisbeispiele im Vordergrund. Parallel dazu nahmen die Hausmeister*innen an Seminaren zum energiesparenden Gebäudebetrieb und zur Optimierung von Regelungseinstellungen teil. Im Winter wurden Begehungen in allen Gebäuden durchgeführt, um die Hausmeister*innen zu Anlageeinstellungen zu beraten und darüber hinaus verhaltensabhängige Einsparmöglichkeiten im Gebäude zu identifizieren. Im Vorfeld fanden Temperaturmessungen statt. In Projektgesprächen wurden die Einrichtungen individuell zur Umsetzung des Projektes beraten und konnten offene Fragen bzw. Probleme erörtern. Die monatlichen Energietipps geben laufend Impulse und Anregungen für weitere Aktivitäten.

Pädagogischer Ansatz
In dem mehrjährigen Projekt lernen Kinder von Anfang an den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Schüler*innen erfahren Selbstwirksamkeit, indem sie sich an ihrer Schule ganz konkret für Klimaschutz und Energiesparen einsetzen. So gibt es in den meisten Schulen Energiedienste in den Klassen und selbst gestaltete Infowände mit Tipps und Handlungsanregungen. Mit viel Engagement haben die Beteiligten in den Schulen und Kitas bereits im ersten Projektjahr zahlreiche pädagogische Aktivitäten auf den Weg gebracht.
Unterstützt werden die Schulen und Kitas außerdem durch Experimentiermaterialien, Messgerätekoffer und Modelle, z.B. zum richtigen Lüften, bis hin zu einer Energieausstellung. Diese Materialien können im Rahmen des Projekts kostenlos ausgeliehen werden. Neben der Beratung zum Einsatz der Materialien sind begleitende Unterrichtsbesuche und Unterstützung bei Aktionen exemplarisch möglich.

Motivationsprämien
Die Teilnahme am Projekt lohnt sich, denn aktive Einrichtungen erhalten alljährlich eine Prämie, welche sich nach dem Umfang der pädagogischen Aktivitäten bemisst.
Um als Klima-Schule bzw. Klima-Kita ausgezeichnet zu werden, sind Schulen und Kitas einmal jährlich aufgefordert, ihre Aktivitäten zur Verankerung des Themas Energiesparen nachzuweisen. Neben Pflichtaufgaben, wie z.B. Ernennung mindestens eines / einer Energiebeauftragten und regelmäßiger Information des Kollegiums bzw. Teams haben die Teilnehmer im Schuljahr 2022 / 2023 zahlreiche weitere Aktivitäten initiiert. Sie reichen von der Erstellung eigener Energiespartipps über Energiedienste in den Klassen bis hin zu Projekttagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Je nach Anzahl der Aktivitäten werden die Schulen und Kitas mit „Bronze“, „Silber“ oder „Gold“ ausgezeichnet.

Ergebnisse 1. Projektjahr
Das Ergebnis im ersten Jahr übertrifft die in die Anfangsphase gesetzten Erwartungen. Insgesamt konnten von allen Beteiligten zusammen im ersten Projektjahr rund 39 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Für die Schulen wurde eine Gesamtprämie in Höhe von 4.650 EURO und für die teilnehmenden Kitas in Höhe von 3.475 EURO ausgelobt.

Ergebnisse der Kitas
Von 14 teilnehmenden Kitas erhalten folgende Einrichtungen die Auszeichnung „Gold“: Familienzentrum (FZ) Purzelbaum, FZ Pusteblume, Kita Anreppen, FZ Westenholz, Kita Regenbogen, Kita Schöning, Kita Sudhagen und die Kita Abenteuerland.
Die Auszeichnung „Silber“ erhalten folgende Kitas: Kita Bentfeld, Kita Lippenest in Boke mit ihren zwei Standorten und die Kita Ostenland.
Die Auszeichnung „Bronze“ erhalten die Einrichtungen: Kita Lippling, Kita Steinhorst und die Kita Kunterbunt.

Ergebnisse der Schulen
Von 7 aktiv teilnehmenden Schulen erhalten die Grundschule Ostenland, der Grundschulverbund Westenholz-Hagen -hier Westenholz und Hagen- die Lippe-Grundschule und die katholische Grundschule Westerloh jeweils die Auszeichnung „Gold“. Die Johannes-Schule, die St. Marien-Schule und das städtische Gymnasium Delbrück erhalten die Auszeichnung „Silber“.
Das sehr gute Resultat zeigt, dass die Bildungseinrichtungen in Delbrück Klimaschutz und Ressourcenschonung als wichtiges Ziel sehen und sich aktiv dafür einsetzen.

Ergebnisvorstellung zweites Projektjahr 2023 / 2024

„Energiesparen macht Schule in Delbrück“ - Ergebnisvorstellung zweites Projektjahr 2023 / 2024: Die teilnehmenden Schulen und Kitas freuen sich über den guten Verlauf und über die Auszeichnungen.
„Energiesparen macht Schule in Delbrück“ - Ergebnisvorstellung zweites Projektjahr 2023 / 2024: Die teilnehmenden Schulen und Kitas freuen sich über den guten Verlauf und über die Auszeichnungen.

Seit dem 01. Februar 2022 nehmen alle städtischen Kindergärten und die Schulen in Delbrück an dem Projekt „Energiesparen macht Schule“ teil. Ziel des vierjährigen, vom Bundesumweltministerium geförderten Projektes ist es, die Nutzer*innen in Schulen und Kindergärten für den sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen zu sensibilisieren. Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist die Erkenntnis, dass durch korrektes Verhalten, die Optimierung von Anlageneinstellungen sowie gezielte organisatorische Maßnahmen 10 % des Energieverbrauchs beeinflussbar sind. Dieses Potenzial will die Stadt gemeinsam mit Lehrenden, Erzieher*innen, Hausmeister*innen und Gebäudebetreuern, Schüler*innen und Kindern dauerhaft erschließen. Das Projekt wird im Auftrag der Stadt Delbrück von Mitarbeiter*innen der e&u energiebüro GmbH fachlich begleitet und unterstützt.

Energiesparen durch Nutzerverhalten und pädagogische Ansätze
Wie bereits im Vorjahr haben die teilenehmenden Einrichtungen auch im laufenden Projektjahr (Schuljahr 2023/2024) mit viel Engagement wieder zahlreiche Maßnahmen zur Einsparung von Energie umgesetzt. Im Unterricht, im Morgenkreis oder an Projekttagen wurden die Themen Klimaschutz, Energieeinsparung und der Einsatz von erneuerbaren Energien und nachhaltige Entwicklung auf vielfältige Weise behandelt. In dem mehrjährigen Projekt lernen Kinder von Anfang an den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Schüler*innen erfahren Selbstwirksamkeit, indem sie sich an ihrer Schule ganz konkret für den Klimaschutz und das Energiesparen einsetzen. So gibt es in den meisten Schulen Energiedienste in den Klassen und selbst gestaltete Infowände mit Tipps und Handlungsanregungen.
Gerne greifen die Einrichtungen auf Unterstützungsangebote des e&u energiebüros zurück. So wurden im laufenden Jahr mehrfach Messgerätekoffer, Experimentierkisten für Kitas, Versuchsstände oder das Energiefahrrad ausgeliehen. Die Materialien können im Rahmen des Projektes kostenlos genutzt werden. Darüber hinaus bietet das e&u energiebüro exemplarische Spieleinheiten und Aktionen in Schulen an. Von der Kita bis zur weiterführenden Schule kommen Kinder auf diese Weise über alle Altersstufen hinweg in Berührung mit dem Thema. Dabei weiten sie ihr Wissen und ihre Handlungskompetenz stetig weiter aus.

Projektbegleitung
Die alljährlichen Austauschtreffen der Energiebeauftragten (Erziehende und Lehrende) der Schulen und Einrichtungen dienen dem Erfahrungsaustausch. Hier werden Praxisbeispiele vorgestellt und Fachinput für das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Parallel dazu nahmen ebenfalls die Hausmeister*innen an Vertiefungsseminaren zum energiesparenden Gebäudebetrieb teil. Ihnen kommt im Projekt eine Schlüsselrolle zu, da sie die Schnittstelle zwischen Technik und Mensch bilden. Die monatlichen Energietipps bieten rund ums Jahr Impulse für Aktivitäten und die pädagogische Arbeit. Mit der monatlichen Verbrauchsauswertung liegt inzwischen ein gutes Werkzeug zur Erfolgskontrolle vor.

Motivationsprämien
Die Teilnahme am Projekt lohnt sich, denn aktive Einrichtungen erhalten alljährlich eine Prämie. Die Höhe der Prämie richtet sich nach dem Umfang der pädagogischen Aktivitäten, welche einmal jährlich anhand eines Maßnahmenkatalogs nachgewiesen wird. Neben Pflichtaufgaben, wie z.B. Ernennung mindestens eines/einer Energiebeauftragten haben die Teilnehmenden im Schuljahr 2023/2024 zahlreiche weitere Aktivitäten initiiert. Sie reichen von der Erstellung eigener Energiespartipps über Energiedienste in den Klassen bis hin zu Projekttagen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ergebnisse 2. Projektjahr
Das Ergebnis im zweiten Jahr übertrifft die bereits positiven Resultate des Vorjahres. Das sehr gute Resultat zeigt, dass die Bildungseinrichtungen in Delbrück den Klimaschutz und die Ressourcenschonung als wichtiges Ziel sehen und sich aktiv dafür einsetzen.

Ergebnisse der Kitas
Von 14 teilnehmenden Kitas erhalten folgende 10 Einrichtungen (Vorjahr: 8) die Auszeichnung „Gold“: Familienzentrum Purzelbaum, Familienzentrum Pusteblume, Familienzentrum Westenholz, KiTa Kunterbunt, KiTa Lippenest Boke, KiTa Schöning, KiTa Sudhagen, KiTa Regenbogen, KiTa Abenteuerland und KiTa Ostenland.
Die Auszeichnung „Silber“ erhalten folgende 2 Kitas (Vorjahr: 3): Kindergarten Anreppen und Kindergarten Bentfeld.
Die Auszeichnung „Bronze“ erhalten die folgenden 2 Einrichtungen (Vorjahr: 3): KiTa Lippling und KiTa Steinhorst.

Ergebnisse der Schulen
Von 7 aktiv teilnehmenden Schulen erhalten die Grundschule Ostenland, die Johannes-Schule Delbrück, der Grundschulverbund Westenholz-Hagen -hier: Hagen- und die katholische Grundschule Westerloh jeweils die Auszeichnung in „Gold“. Die Lippe-Grundchule Boke und die St. Marien-Schule erhalten die Auszeichnung „Silber“. Das Gymnasium hat aufgrund der Umbausituation diesmal nicht teilgenommen.

Die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.

Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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