Sperrung Ostenländer Straße

20.07.2021

Sperrung Ostenländer Straße

stadteinwärts ab 22. Juli

Die Stadt Delbrück weist darauf hin, dass die Ostenländer Straße ab Donnerstag, 22. Juli, aus Richtung Kaunitzer Straße kommend gesperrt ist. Der Verkehr stadtauswärts kann normal fließen, der Verkehr aus Richtung Kaunitzer Str. wird ab Kreisverkehr Ostring über die Wittmundstr. und den Bahnweg Richtung Innenstadt umgeleitet.
Grund für die Sperrung sind verschiedene Baumaßnahmen im Bereich Ostenländer Straße bis zum Kreisverkehr Wittmundstraße. Die gesamte Baumaßnahme soll bis Ende Oktober dieses Jahres fertiggestellt sein.
Zum einen ist vorgesehen, die bislang nur provisorisch angelegten zwei Haltestellen mit der Bezeichnung „Ostenländer Straße“ barrierefrei mit jeweils 15 Meter Buskapsteinen auszubauen. Die Haltestellen werden behindertengerecht mit Orientierungssteinen gebaut. Neben Wartehallen sind auch Fahrradbügel vorgesehen. Die Haltestellen dienen seit dem Fahrplanwechsel vom 01.08.2020 unter anderem als Haltepunkte der Regionalbuslinien R45 und R42, welche Delbrück mit Paderborn bzw. Hövelhof verbinden.
Zwischen Ostenländer Straße und Brockestraße sollen die vorhandenen Treppenanlagen durch zwei neue Treppenanlagen mit Blockstufen und beidseitigem Geländer ersetzt werden. Zwischen den Treppenanlagen entstehen Pflasterflächen mit barrierefreien Leitelementen.
Der bestehende Minikreisverkehr zur Wittmundstraße erhält vier umfassend barrierefreie Fußgängerüberwege.
Zudem werden neue Regenabläufe erstellt und Straßensanierungsarbeiten an Rinnen und Borden erfolgen. Auf einer Länge von rund 150 Meter, sowie am Kreisverkehr und den neuen Fußgängerüberwegen wird die Straße komplett neu asphaltiert.
Die Gesamtkosten betragen rund 313.000 Euro.
Der Ausbau der Haltestellen wird zu 90 % aus Fördermitteln für den ÖPNV vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) finanziert. Für den Bau der beiden Bushaltestellen verbleibt für die Stadt Delbrück ein Eigenanteil von rund 7.400 Euro. Die Förderung beträgt rund 66.600 Euro.
Die Deckensanierung wird aus einem Sonderprogramm „Erhaltungsinvestitionen“ mit 25.500 Euro bezuschusst. So verbleibt für die Stadt ein Eigenanteil von rund 51.000 Euro. Die Zebrastreifen, sowie die Treppenanlage werden aus der Förderrichtlinie Nahmobilität (FöRiNah) gefördert. Hier betragen die Gesamtkosten rund 125.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt liegt bei rund 25.000 Euro.
Lediglich die Straßenentwässerung und –sanierung kann nicht gefördert werden. Hier liegen die Kosten bei rund 38.000 Euro.

Weitere Meldungen

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Schriftarten, Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen