11.09.2026
Im Rahmen einer Feierstunde am 5. September 2026 in Augustdorf wurde die langjährige Freundschaft zwischen der Stabs-/Fernmeldekompanie Panzerbrigade 21 und der Stadt Delbrück sowie den beteiligten Patenvereinen neu bekräftigt. Mit der erneuten Unterzeichnung der Freundschaftsurkunde setzen die Beteiligten ein Zeichen für die Fortführung der über Jahrzehnte gewachsenen Verbindung.
Die Stabs-/Fernmeldekompanie Panzerbrigade 21 hatte zur Feierstunde eingeladen und damit den Rahmen für die Erneuerung der Patenschaft geschaffen. Seit Mai 1995 besteht die enge Verbindung zur Stadt Delbrück und zu verschiedenen Vereinen und Verbänden. Über die Jahre haben sich aus der ursprünglichen Patenschaft zahlreiche persönliche Kontakte und Freundschaften entwickelt.
„Eine Patenschaft lebt nicht allein von einer Urkunde, sondern vor allem von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Über die vergangenen Jahrzehnte sind viele persönliche Begegnungen, Gespräche und Freundschaften entstanden. Diese Verbundenheit möchten wir auch künftig bewahren und weiterführen“, betonen Major Klahold und Oberstabsfeldwebel Böttcher von der Stabs-/Fernmeldekompanie Panzerbrigade 21.
Im Laufe der Jahre hat sich der Kreis der Paten verändert und weiterentwickelt. Zur bestehenden Verbindung gehören neben der Stadt Delbrück die Schützenbruderschaft St. Heinrich Sudhagen e.V., die Landfrauen Stadtverband Delbrück, die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Ostenland e.V., die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Delbrück e. V. sowie die St. Johannes Schützenbruderschaft Delbrück 1929 e.V.. Veränderungen gibt es bei den Reservistenkameradschaften: Die Reservistenkameradschaft Ostenland im VdRBw e.V. übergibt ihre Patenschaft an die Schützenbruderschaft St. Joseph Ostenland e.V.. Die Reservistenkameradschaft Delbrück im VdRBw e.V. ist aufgrund ihrer Auflösung künftig nicht mehr Bestandteil der Patenschaft.
Für Bürgermeister Johannes Lindhauer ist diese Weiterentwicklung kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern ein wichtiger Schritt, um die gewachsene Freundschaft auch für die Zukunft zu erhalten.
„Mit der heutigen Unterzeichnung erneuern wir nicht nur eine Urkunde, sondern unser gemeinsames Bekenntnis zu dieser besonderen Verbindung. Gegenseitiger Respekt, Vertrauen, Verständnis und persönliche Begegnungen sind die Grundlage dafür, dass diese Patenschaft über so viele Jahre Bestand haben konnte“, so der Bürgermeister.
Gerade mit Blick auf die heutige Zeit komme solchen Patenschaften eine besondere Bedeutung zu. Sie schaffen persönliche Begegnungen zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, fördern gegenseitiges Verständnis und machen deutlich, dass die Bundeswehr Teil unserer Gesellschaft ist. „In einer Zeit, in der Fragen der Sicherheit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts wieder stärker in den Mittelpunkt rücken, ist es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben. Eine solche Patenschaft bietet dafür einen wertvollen Rahmen, erklären alle Partner.
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