3 Millionen EURO für die Stadt Delbrück

22.07.2021

Ministerin Scharrenbach übergibt Förderbescheide für den Bike-Park und die Innenstadt

Ministerin Ina Scharrenbach übergibt die Förderbescheide an Bürgermeister Werner Peitz (vorne). Mit dabei (von links): Meinolf Sandbothe (Vorsitzender Bauausschuss), Brigitte Michaelis (PID und stellv. Bürgermeisterin), Oliver Kohlsch (Grüne), Silke Block (SPD/Linke), Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer, Manuel Tegethoff (Fachbereichsleiter Bildung/Sport/Kultur), Josef Westerhorstmann (CDU) und Markus Hückelheim (Fachbereichsleiter Bauen und Planen). 
Ministerin Ina Scharrenbach übergibt die Förderbescheide an Bürgermeister Werner Peitz (vorne). Mit dabei (von links): Meinolf Sandbothe (Vorsitzender Bauausschuss), Brigitte Michaelis (PID und stellv. Bürgermeisterin), Oliver Kohlsch (Grüne), Silke Block (SPD/Linke), Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer, Manuel Tegethoff (Fachbereichsleiter Bildung/Sport/Kultur), Josef Westerhorstmann (CDU) und Markus Hückelheim (Fachbereichsleiter Bauen und Planen).

Die Stadt Delbrück erhält erneut Fördergelder: Zwei Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von rund 3 Millionen EURO hatte Frau Ministerin Ina Scharrenbach bei ihrem Besuch in Delbrück im Gepäck.
Zum einen sind des Fördergelder aus dem Paket Lebendige Zentren und zum anderen ist es das Sonderinvestitionsprogramm zur Förderung der Sportinfrastruktur für Stadt und Kommunen des Landes NRW.

Bike-Park am Abenteuerspielplatz
Die Stadt Delbrück hat nach politischer Beratung im Januar 2021 einen Antrag auf Förderung eines Bike-Park am Abenteuerspielplatz, Nordring, gestellt. Das Förderprogramm heißt: „Sonderinvestitionsprogramm zur Förderung der Sportinfrastruktur für Stadt und Kommunen des Landes NRW. Die Förderhöhe beträgt 90%, so dass lediglich ein Eigenanteil von 10 % bei der Stadt verbleibt.
Die Kosten für den geplanten Bike-Park belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 44.000 EURO.
Jugendliche aus mehreren Delbrücker Ortsteilen, begeisterte Mountainbiker, waren an den Entwurfsplanungen für den Bike-Park beteiligt. Vorgesehen sind auf dem Gelände am Abenteuerspielplatz unter anderem ein Starthügel, ein Technikparcours mit Balance-Bank-Wippen, Dirt-Lines (Springen über Erdhügel) und ein Pumptrack.
In einem nächsten Schritt soll es einen Workshop für Bike-Fans, aber auch Anwohner geben, damit die Anlage in Einklang mit der Nachbarschaft errichtet werden kann.

Lebendige Zentren: Innenstadt Delbrück – Schaffung eines offenen Kultur- und Bildungsraums
Bei der Erarbeitung des neuen Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) der Stadt Delbrück war ein Schwerpunkt die Entwicklung einer Kultur- und Bildungslandschaft mit einer gleichzeitigen Quartiersfunktion. Um dieser Kultur- und Bildungslandschaft einen konkreten Raum zu geben, erscheint der Standort des städtischen Gymnasiums, Marktstraße 2, als sehr geeignet und die umfassende Sanierung sowie Umstrukturierung kann genutzt werden, um hier in Teilbereichen (ca. 35 % der Gesamtfläche) ein neues Bürgerbildungszentrum im Innenstadtgebiet mit neuem attraktivem und einheitlichem Äußeren zu schaffen. Delbrück zeichnet sich durch ein hohes soziales Engagement aus, das sich in der breiten Vereinsstruktur und der Vielzahl an Initiativen widerspiegelt. Die verschiedenen Vereine und Initiativen besitzen einen vielfältigen Raumbedarf, der verschiedene Aktivitäten ermöglicht.
Um diesen Vereinen und Initativen bedarfsgerechte Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu können, soll das Städtische Gymnasium zu einem offenen Kultur- und Bildungsraum umgebaut werden.
Das Raumangebot, das außerhalb der normalen Schulnutzung auch kulturell oder für außerschulische Bildungszwecke genutzt werden kann, soll modernisiert werden.
Dazu wird das Gebäude im Erdgeschoss umstrukturiert und es werden zwei Mehrzweckräume mit je 70 m² eingebaut. Durch den Einbau einer mobilen Wand sind die beiden Räume auch als ein großer Raum (140 m²) zu nutzen. Zudem findet eine energetische-, technische- und Brandschutztechnische Sanierung des Hagedornforums und 16 Klassenräumen für die Nutzung als Bürgerbildungszentrum statt. Zur Schaffung eines offenen Kultur- und Bildungsraums gehört ebenfalls die Umsetzung des Barrierefrei-Konzeptes durch die Schaffung einer neuen Verbindung der verschiedenen Gebäudeebenen durch beispielsweise das Absenken der Haupteingangsebene und den Bau einer neuen Verbindungsbrücke.
Die Kosten der Sanierung sowie der Aufstockung eines Gebäudeteils und die Einrichtung des Bürgerbildungszentrums wurden gemäß Kostenberechnung mit insgesamt ca. 14,7 Millionen Euro ermittelt. Davon entfallen allein ca. 5,8 Millionen Euro auf das Kultur- und Bürgerbildungszentrum in den Räumlichkeiten des Gymnasiums. Das entspricht den förderfähigen Kosten, die durch das Städtebauförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen mit 50 % gefördert werden. Das führt zu einer Zuschussförderung von ca. 2,9 Millionen Euro.

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