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Neuer Dorfplatz ist das Ergebnis einer funktionierenden Dorfgemeinschaft

01.08.2024

Ort der Begegnung in Steinhorst seiner Bestimmung übergeben.

Eröffneten mit dem Dorfplatz die „neue Mitte“ von Steinhorst und einen Platz der Begegnung (von links): Christoph Born von den Steinhorster Messdienern, Meinolf Sandbothe, Vorsitzender der Ortsunion, der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer, Carsten Echterhoff, Vorsitzender des Heimatvereins, Bürgermeister Werner Peitz, Pastor Guido Potthoff und Messdiener Johannes Pape. Foto: Axel Langer
Eröffneten mit dem Dorfplatz die „neue Mitte“ von Steinhorst und einen Platz der Begegnung (von links): Christoph Born von den Steinhorster Messdienern, Meinolf Sandbothe, Vorsitzender der Ortsunion, der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer, Carsten Echterhoff, Vorsitzender des Heimatvereins, Bürgermeister Werner Peitz, Pastor Guido Potthoff und Messdiener Johannes Pape. Foto: Axel Langer

Steinhorst (al). Bereits vor zwölf Jahren gab es erste Überlegungen den Dorfplatz in Steinhorst zu überarbeiten. 2013 hat die Dorfwerkstatt diesen Gedanken aufgegriffen und konkretisiert. Im vergangenen Jahr starteten die Bauarbeiten mit reichlich Eigenleistung der Dorfgemeinschaft und im Rahmen des Pfarrgemeindefestes konnte der neue Dorfplatz nun eröffnet werden.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Steinhorst, Carsten Echterhoff, dankten de Helfern des Festes, aber auch den ehrenamtlichen Helfer beim Bau. Immerhin steuerten rund 50 Helfer beim Aufnehmen und Einlagern des Pflasters rund 450 ehrenamtliche Arbeitsstunden bei. „Bei solchen Aktionen sieht man, dass die Dorfgemeinschaft gut funktioniert“, so Carsten Echterhoff. In kurzen Zügen zeichnete Meinolf Sandbothe, Vorsitzender der Ortsunion Steinhorst, die Entstehung des neuen Dorfplatzes nach. Dabei seien in Eigenregie rund 900 Quadratmeter Pflaster aufgenommen worden. Teile der Steine sind später wieder eingebaut worden, so dass rund 16.500 Euro gespart werden konnten. Er richtete den Dank der Landschaftsarchitektin Doris Fecke für die gute Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft und der Stadt aus.

Die Eröffnung des Dorfplatzes sei nach Worten von Bürgermeister Werner Peitz ein Feiertag für die Dorfgemeinschaft. „Die Umsetzung ist mit viel Hingabe erfolgt. Hier wurde eine Vision für ein zukunftsfähiges Dorf umgesetzt. Ohne den Einsatz des Ehrenamtes würde es diesen Dorfplatz nicht geben“, so Werner Peitz. „Der Platz ist ein Symbol für gemeinsames Tun und Ausdruck der Lebensfreude. Hier können die Menschen zusammenkommen und die Seele baumeln lassen“, unterstrich der Bürgermeister. Der Dorfplatz ist nun barrierefreier, zentraler Anlaufpunkt und steigert die Aufenthaltsqualität in der prägenden Dorfmitte. Die neue Mitte von Steinhorst bietet eine funktionale und ansprechende Rastmöglichkeit für Besucher, aber auch eine multifunktionale Nutzung als Fläche für kulturelle Veranstaltungen, vom Pfarrgemeindefest über das Schützenfest bis hin zur Steinhorster Weihnacht. Ein einheitliches Beleuchtungskonzept setzt Akzente. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Dieser Funktion konnte der alte Dorfplatz in keinster Weise gerecht werden.

An die Eröffnung des ersten Dorfplatzes vor 38 Jahren erinnerte der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer. „Das Funktionieren des Dorflebens hat oft mit den handelnden Personen zu tun. „Gerade in den kleinen Dörfern ist der Zusammenhalt besonders groß“, lobte Hoppe-Biermeyer das aktive Ehrenamt. Insgesamt sind für die Umgestaltung des Dorfplatzes insgesamt 340.000 Euro als Kosten angesetzt worden. Davon steuert das Land NRW eine Fördersumme von 163.000 Euro bei. „Der neue Dorfplatz lädt zum Miteinander der Generationen ein und ist eine Stätte des Miteinanders und der Begegnung“ betonte Pastor Guido Potthoff, der den Platz und seine Nutzer segnete. Musikalisch begleiteten die Emslandjäger die Einweihung und der Christoph Born eröffnete anschließend das Pfarrgemeindefest.

Pressetext und Foto: Axel Langer

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