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103 Jahre Anneliese Werner - Delbrücks älteste Bürgerin blickt auf ein bewegtes Jahrhundert zurück

11.09.2026

103 Jahre, eine Zahl, die beeindruckt und zugleich ein ganzes Stück Geschichte erzählt. Anneliese Werner hat am 4. September ihren 103. Geburtstag gefeiert. Als sie 1923 als siebtes von insgesamt elf Geschwistern am Birkenweg in der damaligen Delbrücker Dorfbauerschaft geboren wurde, war die Welt noch eine völlig andere. Mit ihrem 103. Geburtstag ist Anneliese Werner inzwischen die älteste Einwohnerin der Stadt Delbrück.

103 Jahre und noch immer mittendrin im Leben: Bürgermeister Johannes Lindhauer gratulierte Anneliese Werner zu ihrem 103. Geburtstag. Delbrücks älteste Einwohnerin feierte ihren Ehrentag gemeinsam mit ihrer Familie bei einem gemütlichen Frühstück.
103 Jahre und noch immer mittendrin im Leben: Bürgermeister Johannes Lindhauer gratulierte Anneliese Werner zu ihrem 103. Geburtstag. Delbrücks älteste Einwohnerin feierte ihren Ehrentag gemeinsam mit ihrer Familie bei einem gemütlichen Frühstück.

Zu ihrem Ehrentag hatte die Jubilarin zum gemeinsamen Frühstück eingeladen. Im Kreis ihrer Familie begann sie ihren besonderen Geburtstag in geselliger Runde. Die gemeinsame Zeit genoss Anneliese Werner sichtlich. Sie zeigte sich guter Dinge, aufmerksam und für ihr Alter erstaunlich fit. „Lediglich das Sehen bereitet ihr inzwischen ein wenig Schwierigkeiten“, berichtete die Jubilarin. Doch auch das konnte sie an ihrem Ehrentag nicht davon abhalten, die Zusammenkunft mit ihren Lieben in vollen Zügen zu genießen.
Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Johannes Lindhauer, der Anneliese Werner die Glückwünsche der Stadt Delbrück überbrachte. In seiner Ansprache stellte er vor allem die außergewöhnliche Lebensspanne der Jubilarin in den Mittelpunkt.
„Sie haben nicht nur 103 Jahre gelebt, sondern dabei eine unglaubliche Entwicklung miterlebt“, würdigte Bürgermeister Lindhauer und gratulierte Delbrücks ältester Einwohnerin von Herzen zu ihrem 103. Geburtstag. Besonders beeindruckend sei, dass Anneliese Werner noch die Zeit des zweiten Weltkriegs erlebt habe und zugleich Zeugin eines technischen und gesellschaftlichen Wandels geworden sei, wie ihn nur wenige Generationen erfahren konnten.
Als Anneliese Werner geboren wurde, waren viele Dinge, die heute selbstverständlich erscheinen, noch Zukunftsmusik. Autos gehörten längst nicht in jeden Haushalt, ein Telefon war keine Selbstverständlichkeit und vom Fernsehen, Computer oder Internet war noch nichts zu sehen. In ihren 103 Lebensjahren hat die Jubilarin dagegen miterlebt, wie sich das tägliche Leben durch technische Neuerungen immer wieder grundlegend veränderte.
Sie erlebte die schweren Jahre des Krieges und die Entbehrungen der Nachkriegszeit, den Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder und die zunehmenden Veränderungen im Alltag. Waschmaschine, Kühlschrank und Fernseher hielten Einzug in die Haushalte. Später kamen Computer und Mobiltelefone hinzu, schließlich das Internet und die digitale Kommunikation.
„Wenn man 103 Jahre alt wird, dann hat man mehr erlebt, als man in wenigen Worten erzählen kann“, betonte Bürgermeister Johannes Lindhauer. Es sei etwas Besonderes, dass Anneliese Werner auf so viele Jahrzehnte zurückblicken und damit auch ein Stück Stadt- und Zeitgeschichte aus eigener Erfahrung erzählen könne.

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