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Nachricht aus dem ARCHIV vom 04. Juli 2013

Delbrück im Wandel! Konkrete Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes rückt näher

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Übersicht Grafik Innenstadt

Delbrück. Das nach intensiven Diskussionen aufgestellte und beschlossene Integrierte Handlungskonzept für die Innenstadt von Delbrück geht jetzt in die Umsetzung. Bürgermeister Werner Peitz freut sich, dass die Bezirksregierung in Detmold das Konzept im letzten Jahr akzeptiert und bereits erste Zuschussmittel bewilligt hat. Jetzt geht es daran, die vorgeschlagenen Maßnahmen und Projekte anzupacken und schrittweise baulich umzusetzen.

Gleich zu Beginn steht die wahrscheinlich wichtigste Maßnahme für die Innenstadt auf dem Programm: Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Oststraße - Thülecke und Lange Straße. Nach den Planungen des Büros FSWLA aus Düsseldorf (Sieger des Gestaltungswettbewerbs) soll der Straßenzug in drei Bauabschnitten ab Anfang kommenden Jahres umgebaut werden. Hier geht es um die Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch breitere Gehwege, das Aufstellen von neuem Mobiliar, der Installation einer modernen Beleuchtung und natürlich um eine optimierte Ausweisung von Stellplätzen.

Die Zeit bis zum Baubeginn wird für die Überarbeitung der Entwurfsplanung und für die konkrete Ausbauplanung genutzt. Dabei soll die enge Abstimmung mit den Anliegern im Mittelpunkt stehen. Die Planer werden ihre Überlegungen transparent machen, das Gespräch suchen und die Pläne im Austausch mit Grundeigentümern, Einzelhändlern und der Bürgerschaft weiter entwickeln.

Begleitend zum Umbau des öffentlichen Raums macht die Stadt den Grundeigentümern und Einzelhändlern konkrete Angebote, sich an der Aufwertung der Innenstadt zu beteiligen. Es sind zwei Förderprogramme aufgelegt worden, die privates Engagement in der Innenstadt aktivieren sollen. Dabei handelt es sich zum einen um das Hof- und Fassadenprogramm, durch das Gebäudeeigentümer Zuschüsse erhalten, wenn sie ihre Gebäude und Höfe wieder auf den neusten Stand bringen. Die entsprechenden Richtlinien und Antragsformulare sind bei der Stadt erhältlich. Der Fachbereich Bauen und Planen berät hierzu gerne. Daneben werden gute Ideen für die Innenstadt durch den sogenannten Verfügungsfonds gefördert. Jeder privat investierte Euro im Rahmen gemeinschaftlicher Vorhaben wird - bis zu einem gewissen Höchstsatz - durch einen Euro der Stadt bzw. des Landes aufgestockt. Den Ideen hierzu sind hier keine Grenzen gesetzt - förderfähig sind u.a. Investitionen in die Möblierung und Beschilderung des öffentlichen Raumes, die Umsetzung von Lichtkonzepten oder auch die Anlage von Grünanlagen und Kunstprojekten. Ansprechpartner für den Verfügungsfonds ist ebenfalls der Fachbereich Bauen und Planen, André Bauch, Tel. 05250 996 246.

All diese Vorhaben und Projekte werden in Kürze auch über das Internet abrufbar sein. Auf der Seite www.delbrueck-im-wandel.de wird dann über alle Vorhaben der Innenstadtentwicklung aktuell berichtet. Auch hierdurch soll der enge und schnelle Austausch zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung weiter verbessert werden.

Der Fachbereich Bauen und Planen der Stadt Delbrück begleitet federführend die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen im Rahmen der Innenstadtentwicklung. Inhaltliche Unterstützung erhält er dabei vom Dortmunder Planungs- und Stadtforschungsbüro Junker und Kruse, den Verfassern des Integrierten Handlungskonzeptes. Um einen regelmäßigen Informationsaustausch und die stringente Steuerung des Innenstadtwandels zu erzielen, wird zudem ein prozessbegleitender Arbeitskreis Innenstadt installiert, der sich aus Vertretern der Verwaltung, der Politik und der eingebundenen Fachbüros zusammensetzt. Die erste Sitzung fand am 04. Juli 2013 statt.






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