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Nachricht aus dem ARCHIV vom 26. Juni 2013

Stadt Delbrück setzt auf Klimaschutztechnologien bei der Außenbeleuchtung

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(v. l.) Daniel Strozoda (Stadt Delbrück, Fachbereich Bauen und Planen), Matthias Wolf (E.ON Westfalen Weser), Bürgermeister Werner Peitz, Bernhard Dahl (Fa. R. Falke Elektrobau ), Oliver Mönckedieck (Junior) (Fa. A. Mönckedieck Elektro-Kabelbau) mit einer der neuen LED-Lampen
(v. l.) Daniel Strozoda (Stadt Delbrück, Fachbereich Bauen und Planen), Matthias Wolf (E.ON Westfalen Weser), Bürgermeister Werner Peitz, Bernhard Dahl (Fa. R. Falke Elektrobau ), Oliver Mönckedieck (Junior) (Fa. A. Mönckedieck Elektro-Kabelbau) mit einer der neuen LED-Lampen

Delbrück. Strom sparen zahlt sich aus. Unter diesem Motto wird die Stadt Delbrück bis zum 31. August 2013 nahezu alle alten Quecksilberdampfleuchten durch energiesparende LED-Leuchten ersetzen. Jährlich werden voraussichtlich 29.650 kWh an elektrischer Energie eingespart. Innerhalb von 20 Jahren entspricht das einer Minderung von rund 350 Tonnen CO2.

Aber auch finanziell macht sich der Umbau auf die neue Beleuchtungstechnik bezahlt. Bei förderungsfähigen Kosten (Umbaukosten ohne Masten und Erdarbeiten) von rund 50.000 EURO abzüglich 25 Prozent Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) verbleibt ein Eigenanteil von 37.500 EURO. Die jährliche Einsparung errechnet sich mit ca. 7.400 EURO, so dass sich ohne Berechnung von Zinsen die Umrüstung innerhalb von rund fünf Jahren amortisiert.


(v. l.) Matthias Wolf (E.ON Westfalen Weser), Oliver Möckendieck (Junior) (Fa. A. Möckendieck Elektro-Kabelbau), Bürgermeister Werner Peitz und Daniel Strozoda (Stadt Delbrück, Fachbereich Bauen und Planen) vor einer der Kugelleuchten, die durch die LED-Leuchten ersetzt werden.
(v. l.) Matthias Wolf (E.ON Westfalen Weser), Oliver Möckendieck (Junior) (Fa. A. Möckendieck Elektro-Kabelbau), Bürgermeister Werner Peitz und Daniel Strozoda (Stadt Delbrück, Fachbereich Bauen und Planen) vor einer der Kugelleuchten, die durch die LED-Leuchten ersetzt werden.

Betroffen sind alte Kugelleuchten aus dem Jahr 1980 mit Quecksilberdampf-Leuchtmitteln im Bereich der neuen Grundschule, Schulzentrum, Schulstraße und Marktstraße in Delbrück-Mitte. Teilweise stehen aber auch noch in Boke in der Straße Zur Lueckeschen Stiftung, in Anreppen Im Dorfe und in Schöning am Kindergarten alte Quecksilberkugelleuchten. In der Regel sind diese Kugelleuchten auf alten Stahlmasten für zwei bis drei Leuchten montiert. Diese eignen sich weder von der Beleuchtungshöhe noch von der Mastbeschaffenheit für neue Leuchten. Die Erneuerung der Masten mit Nebenarbeiten (Erdarbeiten, Muffen, Kabel) wird voraussichtlich zusätzlich ca. 50.000 EURO kosten. Zusammen mit den Kosten für die Umrüstung betragen die Gesamtkosten demnach rund 100.000 EURO. Die Amortisation liegt mit diesen Zusatzkosten bei rund 11,5 Jahren.

Nach einer EU-Verordnung dürfen die Hochdruck-Quecksilberdampfleuchten aufgrund fehlender Effizienzanforderungen ab Mitte 2015 nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

Bereits vor einigen Jahren (1997/1998) hatte die Stadt Delbrück in den Wohngebieten die Quecksilberdampfleuchten durch Natriumhochdruckleuchten ausgetauscht. Damit konnte schon damals eine deutliche Energieeinsparung erzielt werden. Die neuen LED-Leuchten sind im Vergleich dazu noch effizienter.


Logo BMU

Bei der Planung und Antragstellung wurde die Stadt Delbrück durch Matthias Wolff (Projektleiter Straßenbeleuchtung) von der E.ON Westfalen Weser AG unterstützt.

Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, Förderkennzeichen 03KS3344.

Beteiligte Partner:      

Lieferung und Montage der Leuchtenköpfe:

Fa. A. Mönckedieck Elektro-Kabelbau GmbH, Boschstraße 60-62

in 49661 Cloppenburg

Erneuerung der Masten:

E.ON Westfalen Weser AG

weitere Informationen:

BMU (www.bmu-klimaschutzinitiative.de)

Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen)




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