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DSL-Ausbau: Förderanträge für Lippling, Schöning und Steinhorst gestellt. Sind alle zehn Ortsteile bald mit dem schnellen DSL versorgt?

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Nachricht aus dem ARCHIV vom 07. Februar 2012

DSL-Ausbau: Förderanträge für Lippling, Schöning und Steinhorst gestellt. Sind alle zehn Ortsteile bald mit dem schnellen DSL versorgt?

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Foto: (von links) Reinhard Lübbers (Projektleiter für den DSL-Ausbau, Stadt Delbrück) und Bürgermeister Werner Peitz
Foto: (von links) Reinhard Lübbers (Projektleiter für den DSL-Ausbau, Stadt Delbrück) und Bürgermeister Werner Peitz

Delbrück. Der Breitbandausbau im Delbrücker Land geht weiter voran. Nachdem im letzten Jahr die Ortsteile Ostenland und Westenholz bereits ausgebaut wurden und für die Ortsteile Anreppen, Bentfeld, Boke und Hagen der Ausbau beschlossene Sache ist, hat die Stadt Delbrück nun auch für Lippling, Schöning und Steinhorst einen Antrag auf Förderung des Breitbandausbaus bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt. Sollten die Förderanträge bewilligt werden, stünde dann innerhalb der dann folgenden 12 Monate in allen Delbrücker Ortsteilen eine Breitbandverbindungen zur Verfügung.

Am 31. Dezember 2011 endete die Ausschreibungsfrist für den Breitbandausbau in Lippling, Schöning und Steinhorst. Erfreulicherweise wurden für alle drei Ortsteile auch interessante Angebote eingereicht. Nach intensiven Prüfungen und Verhandlungen hat sich die Stadt Delbrück in allen drei Ortsteilen für Ausbauangebote der Deutschen Telekom entschieden. Hier wurde bis zuletzt noch an den technischen Details gefeilt, um eine möglichst optimale Lösung für die Ortsteile zu erreichen. Die Planungen der Deutschen Telekom sehen jeweils einen Ausbau des Festnetzes auf Glasfaserbasis vor.


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    alle Informationen zum DSL-Ausbau in Delbrück finden Sie hier!
Wie geht es nun weiter? Zunächst muss abgewartet werden, ob die Förderanträge von der Bezirksregierung Detmold bewilligt werden. Hier rechnet die Stadt Delbrück nicht mit einer schnellen Entscheidung, es ist also auf allen Seiten etwas Geduld gefragt. Sollten die Anträge bewilligt werden, würde die Stadt Delbrück mit der Deutschen Telekom einen Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau abschließen. Ab diesem Zeitpunkt würde der Ausbau dann innerhalb von zwölf Monaten erfolgen, also etwa bis Frühjahr 2013.

Sollte dies gelingen, könnte das Projekt "Breitbandausbau in Delbrück" eine erfreuliche Bilanz aufweisen: Noch vor zwei Jahren waren im Delbrücker Land neun von zehn Ortsteilen nicht mit Breitbandanschlüssen versorgt. Schnelle DSL-Verbindungen gab es nur in Delbrück-Mitte. Darunter litten private Haushalte ebenso wie die Unternehmen in den betroffenen Ortsteilen. Durch das Ausbauprojekt konnte die Stadt Delbrück inzwischen die Netzanbieter dazu bewegen, in den Ortsteilen Ostenland und Westenholz den Breitbandausbau in die Tat umzusetzen, dort wurden die Netze mittlerweile in Betrieb genommen.

Seit September 2011 steht außerdem fest, dass es auch in Anreppen, Bentfeld, Boke und Hagen zu einem Breitbandausbau kommen wird, dieser wird voraussichtlich Ende 2012 abgeschlossen sein. Sollten auch die Förderanträge für Lippling, Schöning und Steinhorst bewilligt werden, wären also bald alle Delbrücker Ortsteile mit Breitbandanschlüssen versorgt und die letzten "weißen Flecken" auf der DSL-Landkarte Delbrücks würden getilgt. Dies ist ein echter Standortvorteil für das Delbrücker Land. Als "weißen Fleck" bezeichnet man ein Gebiet ohne oder mit nur geringer Breitbandversorgung.

"Bislang wurden alle unsere Förderanträge durch die Bezirksregierung bewilligt. Eine Garantie, dass das auch in Lippling, Schöning und Steinhorst klappt, gibt es natürlich nicht. Aber wird sind optimistisch", so Bürgermeister Werner Peitz.

Für alle ausgebauten Ortsteile gilt übrigens: Es werden nie 100 Prozent der Haushalte durch die Ausbaumaßnahmen erreicht. Es wird immer ungünstige Wohnlagen in Randbereichen geben, die trotz des Festnetzausbaus keine höheren Bandbreiten erzielen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Entfernung zum nächsten erschlossenen Kabelverzweiger zu groß ist. Dies betrifft meist wenige Prozent der Haushalte. Diesen Haushalten empfiehlt die Stadt Delbrück, sich nach anderen technischen Möglichkeiten eines Breitbandanschlusses zu erkundigen, beispielsweise durch das in einigen Gebieten Delbrücks verfügbare LTE (Long Term Evolution) oder auch eine Richtfunkbrücke. Weitere Möglichkeiten: UMTS-Surfsticks der Mobilfunkbetreiber oder "DSL via Satellit".

Hier gelangen Sie zum "DSL-Ausbau"-Bereich auf www.stadt-delbrueck.de.



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