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Nachricht aus dem ARCHIV vom 11. August 2011

DSL-Ausbau: Förderantrag für Anreppen, Bentfeld und Boke gestellt, für Hagen erneuert

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Foto: (von links) Bürgermeister Werner Peitz und Reinhard Lübbers (Projektleiter Breitbandausbau, Stadt Delbrück)
Foto: (von links) Bürgermeister Werner Peitz und Reinhard Lübbers (Projektleiter Breitbandausbau, Stadt Delbrück)

Delbrück. In Sachen Breitbandausbau haben die Delbrücker Ortsteile Anreppen, Bentfeld und Boke die nächste Hürde genommen: Die Stadt Delbrück hat jetzt einen gemeinsamen Förderantrag für alle drei Ortsteile bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt.

Für diese drei Ortsteile hatte die Stadt Delbrück bis zum 6. Juli 2011 ein "offenes und transparentes Auswahlverfahren", also eine gemeinsame Ausschreibung, durchgeführt. In diesem Verfahren hat die Deutsche Telekom ein Angebot zum Ausbau der Breitband-Infrastruktur abgegeben. Die Ausbaupläne sehen für alle drei Ortsteile den Anschluss an ein Glasfaser-Netz vor. Entfernungsabhängig wären bei einem Ausbau dann im Umkreis der Kabelverzweiger, durch den Einsatz der VDSL-Technik, Bandbreiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich.

"Wir sind froh, dass es uns durch intensive Verhandlungen gelungen ist, einen Netzanbieter zu finden, der in allen drei Ortsteilen in den Ausbau der Breitband-Infrastruktur investieren will. Durch eine Vergabe aller drei Ortsteile an einen Anbieter würden sich erhebliche Synergieeffekte ergeben, so dass der Netzausbau auch für den Steuerzahler preiswerter wird. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass es der Bezirksregierung in Detmold gelingt, Fördermittel des Landes NRW für diese Maßnahmen zu bewilligen", sagt Projektleiter Reinhard Lübbers.

Leider ist es nämlich so, dass das Land NRW trotz politischer Bekundungen über die hohe Bedeutung derartiger Infrastrukturprogramme bei weitem nicht genügend Fördermittel bereitgestellt hat, um die beantragten Maßnahmen in NRW zu bewilligen. Viele Förderanträge aus dem Land NRW liegen daher entscheidungsreif auf dem Tisch (zum Beispiel bei der Bezirksregierung in Detmold), können aber mangels Fördermittel nicht bewilligt werden.

Hiervon ist auch der Delbrücker Ortsteil Hagen betroffen. Hier wurde ein Förderantrag bereits im März 2011 gestellt, über den bis heute nicht entschieden wurde. Auf Grund der langen Zeit hatte die Deutsche Telekom ihr Angebot für den Breitbandausbau in Hagen zwischenzeitlich zurückgezogen und neu kalkuliert. Glücklicherweise ist die Deutsche Telekom weiterhin bereit, den Netzausbau in Hagen durchzuführen und hat ein neues (nur leicht teureres) Angebot abgegeben. Diese neuen Zahlen wurden nun wiederum der Bezirksregierung vorgelegt.

"Es ist für alle Beteiligten ärgerlich, dass das Land NRW bis heute keine ausreichenden Fördermittel für das Programm bereitgestellt hat. Durch die langen Wartezeiten entstehen sowohl für die Kommunen als auch für die Netzanbieter zusätzliche Kosten. In einem Schreiben an die Bezirksregierung habe ich daher meinem Unmut hierüber Luft gemacht und hoffe, dass den politischen Ankündigungen auf Bundes- und Landesebene nun auch endlich Taten folgen", sagt Bürgermeister Werner Peitz.

Im positiven Fall einer Bewilligung für alle vier Ortsteile wären dann aber auch circa 7.710 BürgerInnen (Hagen circa 2.400, Anreppen circa 1.350, Bentfeld circa 1.360 und Boke circa 2.600) von den Maßnahmen betroffen. Rechnet man die circa 3.000 Ostenländer und circa 4.000 Westenholzer hinzu, bei denen der Breitbandausbau ja derzeit stattfindet, so würden dann insgesamt rund 14.400 Delbrückerinnen und Delbrücker vom Breitbandausbau in den nächsten Monaten profitieren. Zusammen mit den 11.400 Bewohnern von Delbrück-Mitte verfügten dann 25.800 DelbrückerInnen über echte Breitbandanschlüsse, also ca. 86 Prozent der Bevölkerung Delbrücks.

"Erklärtes Ziel ist es nach wie vor, alle Ortsteile mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Weiterhin werden wir für die Ortsteile Lippling, Schöning und Steinhorst den Ausbau mit Kraft vorantreiben. Nach den Sommerferien werden wir auch dort mit dem Ausschreibungsverfahren beginnen, ein Netzanbieter hat sogar schon Interesse bekundet", so Bürgermeister Werner Peitz. "Läuft alles optimal, so könnte auch für diese Ortsteile Ende des Jahres ein Förderantrag gestellt werden. Dann wäre für alle Delbrücker Ortsteile der Breitbandausbau auf den Weg gebracht", so Peitz.

Alle Informationen zum Breitbandausbau in Delbrück haben wir hier für Sie zusammengestellt!



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