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Nachricht aus dem ARCHIV vom 02. Dezember 2010

Gute Nachrichten für Westenholz: Breitbandausbau (DSL) ist bewilligt - Ausbau wird in 2011 erfolgen!

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Bürgermeister Werner Peitz und Reinhard Lübbers von der Stadt Delbrück
Bürgermeister Werner Peitz und Projektkoordinator Reinhard Lübbers von der Stadt Delbrück freuen sich, dass Westenholz nun mit DSL versorgt wird.

Westenholz. Auf diese Nachricht haben die BürgerInnen in Westenholz gewartet: Die Bezirksregierung Detmold hat den Förderantrag der Stadt Delbrück zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Delbrücks zweitgrößtem Ortsteil bewilligt. Der entsprechende Bescheid ist am 30. November 2010 im Delbrücker Rathaus eingetroffen. Damit steht dem Breitbandausbau in Westenholz nun nichts mehr im Wege. In Kürze wird die Stadt Delbrück einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom AG, die die Ausbauarbeiten durchführen wird, abschließen. Der Ausbau, der auf einer Glasfasertechnologie basieren wird, wird spätestens bis Ende 2011 abgeschlossen sein, so dass dann in Westenholz Bandbreiten von bis zu 16.000 kbits/s (Downloadgeschwindigkeit) erreicht werden können. "Für Westenholz bedeutet dies einen Quantensprung in seiner technologischen Infrastruktur und eine erhebliche Verbesserung des Wohn- und Wirtschaftsstandortes. Ziel muss es sein, alle Delbrücker Ortsteile mit einem schnellen Internetanschluss zu versorgen", so Bürgermeister Werner Peitz.

Die Stadt Delbrück kümmert sich intensiv um den Breitbandausbau im Delbrücker Land. Ziel ist es, zukünftig alle Delbrücker Ortsteile mit Breitband-Internetzugängen zu versorgen. Mit dem Projekt wurde Anfang 2010 begonnen, nun kann für den ersten Ortsteil Vollzug gemeldet werden.

Auch die Westenholzer Bürgerinnen und Bürger haben sich an dem Projekt beteiligt, in dem sie an der im Februar/März 2010 durchgeführten Fragebogenaktion, bei der die aktuelle Situation zur Versorgung mit Breitbandanschlüssen abgefragt wurde, sehr zahlreich teilgenommen haben. Insgesamt haben sich 323 Haushalte, damit etwa jeder Vierte Westenholzer Haushalt, an der Umfrage beteiligt. Für diese sehr hohe Quote kann sich die Stadt Delbrück nur bei den Westenholzerinnen und Westenholzern bedanken. Sicher hat auch die hohe Nachfrage dazu geführt, dass dieses Projekt in Westenholz letztlich erfolgreich verlaufen ist.

Nachdem die Daten der Fragebogenaktion im Delbrücker Rathaus ausgewertet wurden, wurden die Netzanbieter im Mai 2010 zunächst gefragt, ob sie bereit sind, einen Netzausbau in Westenholz ohne öffentliche Förderung durchzuführen. Hierzu war jedoch (erwartungsgemäß) kein Netzanbieter bereit beziehungsweise in der Lage, so dass im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens, dass vom 08.06.2010 bis zum 06.08.2010 lief, den Netzanbietern ein öffentlicher Zuschuss in Aussicht gestellt wurde.

Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens hatte die Deutsche Telekom AG dann ein Angebot unterbreitet, den Netzausbau in Westenholz durchzuführen. Erfreulicherweise sehen die Ausbauplanungen der Deutschen Telekom AG einen Ausbau des Glasfasernetzes vor. Die 8 Westenholzer Kabelverzweiger sollen nunmehr über Glasfaserkabel erschlossen werden, darüber hinaus wird DSL-Outdoor-Technik in die Multifunktionsgehäuse und Systemtechnik in die Netzknoten installiert. Im Ergebnis rechnet die Deutsche Telekom mit Bandbreiten von bis zu 16.000 kbit/s Downstream.

Auf Grundlage dieses Angebotes hat die Stadt Delbrück am 08.09.2010 einen Förderantrag bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt, der nunmehr bewilligt wurde. Das Land NRW trägt etwa 90 % der Kosten, die restliche Förderung bringt die Stadt Delbrück selbst auf. Die Bauarbeiten sollen bis spätestens Ende 2011 abgeschlossen sein. Nähere Einzelheiten zum genauen Ablauf des Ausbaus werden zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Die Stadt Delbrück bedankt sich ganz besonders bei Herrn Dipl.-Ing. Horst Westbrock, der die Stadt Delbrück bei der Durchführung des Projektes berät und unterstützt sowie bei der Bezirksregierung in Detmold, die das Projekt nicht nur fördert, sondern auch stets für alle Rückfragen und Probleme ein offenes Ohr hatte.

Auch für den Ortsteil Ostenland wurde in der Zwischenzeit ein Förderantrag bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt. Hier steht ein entsprechender Bewilligungsbescheid aber noch aus.

Für die Ortsteile Boke und Hagen wird derzeit mit den Netzanbietern über mögliche alternative Lösungen verhandelt, nachdem die Ausschreibungsverfahren für diese Ortsteile keine wirtschaftlichen Angebote ergeben haben. Gegebenenfalls wird die Stadt Delbrück für Boke und Bentfeld gemeinsam mit der Stadt Salzkotten und den Ortsteilen Scharmede und Thüle eine Lösung anstreben. Hierzu haben bereits erste Abstimmungsgespräche stattgefunden.

Am 11. Oktober 2010 wurde auch in den übrigen Delbrücker Ortsteilen Anreppen, Bentfeld, Lippling, Schöning und Steinhorst mit dem Projekt begonnen. Dort läuft seither die Marktanalyse mittels einer Fragebogenaktion. Die Fragebögen liegen im Rathaus (Marktstr. 6 und Lange Str. 41) und auch bei den örtlichen Geldinstituten aus. Außerdem finden Sie den Fragebogen hier. Die Fragebogenaktion endet am 10. Dezember 2010.

Alle Informationen zum Thema Breitbandausbau in Delbrück haben wir hier für Sie zusammengestellt.



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