Hier finden Sie die innere Navigation, die Ihnen helfen soll schnell innerhalb der Seite zu navigieren.
Familie
Navigationsbypass
Haupt Menü
Hauptnavigation
Navigationsbypass

Nachricht aus dem ARCHIV vom 19. März 2012

Unternehmen weltoffen - Hospitant unterschreibt Ausbildungsvertrag bei GEPADE

Innere Navigation

Foto von der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages

Freuen sich über den unterzeichneten Ausbildungsvertrag bei der Firma GEPADE:

(von links hinten) Joself Isekenmeier (Personalchef bei GEPADE), Hans-Georg Pamme (Inhaber des familiengeführten Unternehmens GEPADE), George-Lucian Ion (zukünftiger Auszubildender bei GEPADE), Brigitte Strunz (Integrationsbeauftragte der Stadt Delbrück)

Toller Erfolg der Aktion „Unternehmen weltoffen – Leben und Arbeiten in Delbrück“ – Hospitant unterschreibt Ausbildungsvertrag bei der Firma GEPADE

Im November 2011 startete das Projekt "Unternehmen weltoffen - Leben und Arbeiten in Delbrück", ein Projekt der Integrationsbeauftragten der Stadt Delbrück, Brigitte Strunz. Fünf Firmen, die durch ihre Führungs- bzw. Mitarbeiterstruktur, ihren Gründungshintergrund oder ihren Kundenstamm sowie durch ihre Wirtschaftsbeziehungen interkulturelle Charakteristika aufweisen, gaben in kostenlosen Betriebsbesichtigungen Einsicht in die verschiedensten produzierenden Betriebe in Delbrück. Aus diesem Projekt resultierte nun ein Ausbildungsverhältnis.

George-Lucian Ion aus Rumänien hat mit seiner Familie an der Besichtigung bei der Firma GEPADE teilgenommen. Den Tipp für diese Veranstaltung hatte er von Angelika Grabosch von der AWO erhalten. Nach einer Hospitation hat er nun seinen Ausbildungsvertrag unterschrieben und beginnt am ersten August 2012 eine Ausbildung zum Raumausstatter mit dem Schwerpunkt Polsterei. "Ich freue mich sehr, dass unser Unternehmen bei Herrn Ion einen so guten Eindruck hinterlassen hat, dass er gerne bei uns seine Ausbildung machen möchte. Um den Fachkräftemangel entgegen zu wirken, bilden wir jedes Jahr viele junge Menschen aus", freut sich Hans-Georg Pamme, Inhaber des familiengeführten Unternehmens GEPADE.

Da die Berufsmöglichkeiten in Rumänien sehr eingeschränkt sind, entschloss sich die Familie Anfang 2011 nach Deutschland zu ziehen. Die Eltern arbeiten bereits seit einigen Jahren jeweils für zwei Monate bei Spargelkulturen Brautmeier und konnten so bereits Freundschaften und gute Kontakte in der Stadt Delbrück knüpfen.

George-Lucian besuchte in Rumänien ein städtisches Gymnasium, hier in Deutschland besucht er die Mastbruchschule, um seine Deutschkenntnisse noch weiter zu verbessern.

Die Ausbildung zum Raumausstatter mit dem Schwerpunkt Polster dauert drei Jahre. Der schulische Teil der Ausbildung findet im TBZ in Paderborn statt. GEPADE verfügt über eine eigene Lehrwerkstatt. Zurzeit beschäftigen sie 21 Auszubildende. Jedes Jahr beginnen rund 6-7 Auszubildende im gewerblichen Bereich. Hier bietet GEPADE neben RaumausstatterIn auch die Ausbildung zur/zum HolzbearbeitungsmechanikerIn und auch alle drei Jahre zur DekorationsnäherIn an. Weiterhin bietet GEPADE Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich an. GEPADE bildet bereits seit 1894 aus. Bisher wurden 273 gewerbliche und 107 kaufmännische Ausbildungen durchgeführt.

 

Das Projekt "Unternehmen weltoffen - Leben und Arbeiten in Delbrück"

Zu den Betriebsbesichtigungen waren alle BürgerInnen der Stadt Delbrück herzlich eingeladen. Es gab allerdings eine Besonderheit als Voraussetzung für die Teilnahme. Es durfte nur nach dem so genannten "Tandem-Prinzip" teilgenommen werden. Das heißt, dass Anmeldungen nur "paarweise" angenommen wurden und eine der beiden Personen eine Zuwanderungsgeschichte haben musste. So sollte das Zusammenleben der Einheimischen und der Zugewanderten positiv gefördert werden.

Weitere Ziele des Projektes waren zu dem die Sensibilisierung von UnternehmerInnen und Belegschaft für die Chancen durch kulturelle Vielfalt im Betrieb, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung von Unternehmertum mit und durch Zugewanderte und deren Nachkommen für die Region. Zu dem sollten Eltern mit Zuwanderungsgeschichte auf das breite Spektrum an beruflichen Chancen in der Region für ihre Kinder aufmerksam gemacht werden.



Ende Inhalt