Hier finden Sie die innere Navigation, die Ihnen helfen soll schnell innerhalb der Seite zu navigieren.
Radtour
Navigationsbypass
Haupt Menü
Hauptnavigation
Navigationsbypass

Nachricht aus dem ARCHIV vom 06. Juni 2013

"In Spiritus Drama" - Vernissage berührt und macht nachdenklich

Innere Navigation

Foto: Von links: Veronika Balz (Suchtkrankenhilfe im Caritas Verband Paderborn e.V.), Bürgermeister Werner Peitz, Udalrike Hamelmann (Kunstpädagogin und freischaffende Künstlerin), Rita Köllner (Familienbeauftragte der Stadt Delbrück)
Foto: Von links: Veronika Balz (Suchtkrankenhilfe im Caritas Verband Paderborn e.V.), Bürgermeister Werner Peitz, Udalrike Hamelmann (Kunstpädagogin und freischaffende Künstlerin), Rita Köllner (Familienbeauftragte der Stadt Delbrück)

Delbrück. "Bilder sagen mehr als 1000 Worte" - Treffender kann eine Aussage wohl nicht sein. Die Kunstausstellung "In Spiritus Drama" präsentiert beeindruckende Bilder, gemalt von Kindern und Erwachsenen, die durch Alkohol beeinflusst wurden, entweder durch trinkende Angehörige oder durch eigene leidvolle Konsumerfahrungen. Die Familienbeauftragte der Stadt Delbrück, Rita Köllner, zeigt in Kooperation mit dem "Präventionsrat gegen Gewalt" des Kreises Paderborn die Kunstausstellung "In Spiritus Drama" noch bis zum 14. Juni 2013 im Rathaus, Marktstraße 6, in Delbrück.

"Die Ausstellung berührt auf ganz besondere Weise und macht den Zuschauer sehr nachdenklich", resümiert Bürgermeister Werner Peitz nach der gefühlvollen Einführung der bekannten Künstlerin Udalrike Hamelmann. Bild für Bild führt sie bei der Vernissage die TeilnehmerInnen in Abgründe seelischen Leids und interpretiert anhand von Formen und Farben die Aussagen der Bilder.

Da ist z. B. das Bild "Meine Seele" - das ausdruckstarke Bild eines Kindes, das in einer suchtbelasteten Familie lebt und im Bild mit bunten und schwarzen Farben die Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis, zwischen Zuwendung und Gewalt offenbart. Auch die Bilder einiger Frauen aus dem Haus Widey lassen in Kohlezeichnung auf leuchtenden Farbflächen Sagentiere und Drachen erscheinen.

"Nicht die Angst ist das Motiv, sondern die Sehnsucht nach einer entspannten Situation", interpretiert z. B. Hamelmann die Landschaften und Pflanzen einer Künstlerin und fügt hinzu, dass Malen enorme Heilkraft besitzt.



Ende Inhalt