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Nachricht aus dem ARCHIV vom 07. Februar 2012

Aussichtsturm am Steinhorster Becken eröffnet

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(von links) Katrin Heimsath (Projektstelle Emsradweg), Meinolf Sandbothe (Heimatverein Steinhorst), Dr. Gerhard Lakmann (Biologische Station Kreis Paderborn/Senne), Martin Lehmann (Wasserverband Obere Lippe), Ricarda Bade (Bereich Tourismus, Stadt Delbrück), Herbert Hoffmann (Geschäftsführer der Touristikzentrale Paderborner Land), Josef Wegener (Bezirksregierung Detmold) und Bürgermeister Werner Peitz
(von links) Katrin Heimsath (Projektstelle Emsradweg), Meinolf Sandbothe (Heimatverein Steinhorst), Dr. Gerhard Lakmann (Biologische Station Kreis Paderborn/Senne), Martin Lehmann (Wasserverband Obere Lippe), Ricarda Bade (Bereich Tourismus, Stadt Delbrück), Herbert Hoffmann (Geschäftsführer der Touristikzentrale Paderborner Land), Josef Wegener (Bezirksregierung Detmold) und Bürgermeister Werner Peitz

Delbrück. Um den Radlern und den vielen anderen Naturliebhabern des EmsRadweges die Möglichkeit zu geben, die Tier- du Pflanzenwelt des einzigartigen Naturschutzgebietes noch besser beobachten zu können, wurde nun im Rahmen des EFRE-Projektes "Weiterentwicklung des EmsRadweges zu einem deutschen Premium-Flußfernradweg" ein zweiter Aussichtsturm am Steinhorster Becken durch die Stadt Delbrück errichtet und am Freitag, dritter Februar, eröffnet.

Das Projekt "Weiterentwicklung des EmsRadweges zu einem deutschen Premium-Flußfernradweg" bekam im Jahr 2009 die Zusage zur Förderung durch Mittel des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und das Ziel 2-Programm NRW. Die Kofinanzierung des Projekts erfolgt mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Bis heute wurden bereits viele Maßnahmen im Rahmen dieses Projektes durchgeführt, wie zum Beispiel die Errichtung eines Infozentrums EmsQuellen & EmsRadweg an den Quellen der Ems und in Schloß-Holte oder auch die Errichtung zahlreicher Fahrradboxen entlang des Weges und vieles mehr. Eine der letzten Maßnahmen ist nun die Fertigstellung des Aussichtsturms der Stadt Delbrück am Steinhorster Becken.

Der Aussichtsturm bietet nicht nur Schutz bei Regen, sondern bietet den Radlern und auch allen anderen Besuchern des Steinhorster Beckens vor allem eine tolle Sicht über das größte von Menschen geschaffene Biotop in Nordrhein-Westfalen.

Die Kosten für die Errichtung des Aussichtsturmes betrugen insgesamt rund 74.000 Euro, davon werden rund 59.000 Euro aus Fördermitteln finanziert.

Die Grundfläche im Erdgeschoss beträgt rund 28 Quadratmeter, im Obergeschoss 34 Quadratmeter und der umbaute Raum beträgt circa 200 Kubikmeter. Der Aussichtsturm wurde auf einer Stahlbetonsohle gebaut, die Höhe bis zur Traufe beträgt 6,15 Meter, bis zum First des Pultdaches 7,10 Meter. Verwendet wurden Konstruktionshölzer, eine Douglasie Verkleidung und eine Stulpschalung aus Lärche. Das Pultdach wurde mit einer Extensivbegrünung versehen. Eine Stahltreppe mit Gitterrosten führt in das Obergeschoss.

Um dem Radler auch eine entsprechende Aufenthaltsqualität bieten zu können, wurden zudem Sitzbänke aus Lärchenholz aufgestellt.

Das Steinhorster Becken

Dieses Naturschutzgebiet mit 82 ha gilt als das größte von Menschenhand geschaffene Biotop in NRW und bildet ein Mosaik aus Wasserflächen, Inseln, Feuchtgrünland zu beiden Seiten der Ems. In diesem Gebiet finden vor allem viele durchziehende Watvögel und Enten der unterschiedlichsten Arten auf ihrem Zugweg störungsfreie Bereiche, um zu rasten und Nahrung aufzunehmen.

Ein breiter Ringgraben schützt die Kernzone des Naturschutzgebietes vor Störungen. Von der Deichkrone und zwei Beobachtungstürmen kann die Natur- und Tierwelt per Fernglas oder Fernrohr gut beobachtet werden.

Der EmsRadweg

Es ist ein besonderes Erlebnis, einem kompletten Flusslauf von den Quellen bis zur Mündung zu folgen. Dieses bietet der EmsRadweg, der von Hövelhof in der Senne bis zur Mündung der Ems in die Nordsee nach Emden führt.

Sie erleben hautnah, wie der kürzeste Strom Deutschlands von einem schmalen Flüsschen zu einem stattlichen Strom heranwächst. Dabei führt der EmsRadweg immer wieder direkt am Wasser entlang, aber auch in die historischen Städte und idyllischen Landschaften links und rechts der Ems mit ihrer vielfältigen und einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt. An besonders interessanten Stellen vermitteln Infotafeln am Wegesrand Wissenswertes über die Region. Von Aussichtstürmen und Stegen hat man einen besonderen Blick auf die Landschaft und wer dem Wasser ganz nah kommen möchte, kann auch auf manch einer Etappe vom Rad ins Kanu wechseln. Entlang paradiesischer Emsauen, durch Parklandschaften und grüne Weiten führt der EmsRadweg bis nach Emden, wo die Reise mit Blick auf Ems und Dollart endet.



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