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Nachricht aus dem ARCHIV vom 18. Januar 2012

75.000 EURO für den Delbrücker Breitensport

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(von links)Christiane Rolf (Stadt Delbrück), Jürgen Ahlbrand (Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG), Ralf Holtmannspötter (Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG), Bernhard Hoppe-Biermeyer (Vorsitzender Stadtsportverband, Ulrike Pannenberg (Vorstand Stadtsportverband) und Bürgermeister Werner Peitz
von links: Christiane Rolf (Stadt Delbrück), Jürgen Ahlbrand (Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG), Ralf Holtmannspötter (Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG), Bernhard Hoppe-Biermeyer (Vorsitzender Stadtsportverband), Ulrike Pannenberg (Vorstand Stadtsportverband) und Bürgermeister Werner Peitz

Delbrück.Mit dem Titel "Deutschlands aktivste Stadt 2011" kürten Coca-Cola Deutschland und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) Delbrück Ende November zum Sieger des bundesweiten Städtewettbewerbs Mission Olympic. Das Preisgeld in Höhe von 75.000 EURO, für den Ausbau des regionalen Breitensportangebots, wurde jetzt von Ralf Holtmannspötter und Jürgen Ahlbrand, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, an den Bürgermeister der Stadt Delbrück und dem Stadtsportverbandsvorsitzenden Bernhard Hoppe-Biermeyer offiziell überreicht. Weiterhin bekamen die Delbrücker Organisatoren noch einen offiziellen Jury-Kommentar, in dem die drei Wettbewerbsphasen einzeln beleuchtet werden. In der Bewertung der Jury machten die ersten beiden Phasen 50 Prozent aus. Die dritte Phase - das Festivalwochenende - floss auch zur Hälfte ein. Beim Sportfest vom ersten bis dritten Juli kam es für die Bewertung der zweiten Hälfte zu einem Drittel auf die Qualität und zu zwei Dritteln auf die Zahl der gesammelten Aktivitätspunkte bei dem Sportfest an.

In der ersten Wettbewerbsphase ging es um die Sportstruktur der Stadt. Mit mehr als 40 Sportanlagen besitzt Delbrück, der fachlichen Beurteilung nach, eine "gute sportliche Infrastruktur". Die Vielzahl von Sportanlagen ermöglicht es der Stadt ein breit gefächertes Spektrum an Bewegungsräumen anbieten zu können. "Mit einem Organisationsgrad von rund 40 % ist mehr als jeder dritte Bürger in einem Sportverein aktiv", registrierte die Jury positiv. Verbesserungspotential sah die Bewertungskommission jedoch in der Sportentwicklungsplanung. So empfahl die Jury einen Sportentwicklungsplan zu erstellen, um damit zukunftsorientierte Angebote und Planungen voranzutreiben.

Außerdem waren in der ersten Phase drei beispielhafte Sportprojekte zu benennen. Delbrück bewarb sich mit den Radsportsenioren, dem Dunschen Kinder- und Jugendmarathon und dem Sportabzeichen-Wettbewerb ("1000 Sportabzeichen für Delbrück"). "Projekte wie diese zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie entweder schon sehr lange bestehen oder auf sehr lange Zeit angelegt sind", schrieb die Jury anerkennend in ihrem Kommentar. Ein von der Jury besonders herausgehobener Aspekt bezieht sich auf das allen drei Projekten gemeinsame Ziel, bislang eher passive Bürgerinnen und Bürger "in Bewegung zu bringen". Ausdrücklich benannt wurden von der Jury die Radsportsenioren, weil das seit 1992 bestehende Projekt schon viele Jahre "eine oft sportlich weniger aktive Gruppe" anspreche.

In der zweiten Phase ging es um Bewegungsinitiativen, die über das normale Angebot der Sportvereine hinausgehen. Dazu zählen etwa Karnevalstanzgruppen oder auch die Angebote von Volkshochschule, kirchlichen Vereinen und Betriebssportgruppen. Der Jury imponierte die große Zahl der gemeldeten Bewegungsinitiativen (mehr als 100).

Die dritte Wettbewerbsphase umfasste das vom ersten bis dritten Juli in Delbrück organisierte "Festival des Sports". Die Finalstadt Delbrück punktete beim Festival "durch die Einbindung der ganzen Stadt, eine besondere Vielfalt der Sportangebote, innovative Ideen sowie einen herausragenden Schulsporttag", schrieb die Jury. Ein ausgewogenes Verhältnis von klassischen Sportangeboten und kreativen Angeboten, welche auf spielerische Weise auszuüben waren, habe Jung und Alt, Bürger mit und ohne Migrationshintergrund, gesunde Menschen sowie Menschen mit Behinderung zum Mitmachen angeregt. Voller Begeisterung habe sich die Menschenmenge von Areal zu Areal mit nahtlosem Übergang zwischen den Erlebnisfeldern bewegt. Weiterhin hob die Jury die perfekte Organisation von Seiten der Stadt, die sehr gute Einbindung des Handels, der sich mit vielen Aktionen beteiligt hat, sowie die Integration von neuen und innovativen Sportideen, hervor. An den beiden Festival-Tagen sammelten die Bürgerinnen und Bürger 211.454 sportliche Aktivitätspunkte. Auch erkannte die Jury an, dass die Delbrücker, trotz der immer wiederkehrenden Regenschauer, fleißig weiter Punkte sammelten. Nachzulesen ist der komplette Jury-Kommentar unter www.stadtsportverband-delbrueck.de.

Auch bei der Nachhaltigkeit konnten die Delbrücker punkten. So wurden zum Beispiel eigens für das Festival zwei Beach-Volleyballfelder auf dem Sportgelände am Nordring angelegt. Diese stehen den Sportlern nun weiterhin zur Verfügung. Außerdem sei dafür gesorgt worden, dass "auch nach Beendigung des Festivals der Geist von Mission Olympic für mehr Bewegung und Sport in Delbrück weiter lebt", registrierte die Jury.



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