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Nachricht aus dem ARCHIV vom 05. Dezember 2014

Römer-Lippe-Route erwirtschaftet jährlich 5,2 Millionen

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Auch Delbrücker Gastronomie sehr zufrieden

Die zweite Radsaison der Römer-Lippe-Route von Detmold nach Xanten ist beendet und die Macher der Route können zufrieden Bilanz ziehen. In diesem Jahr radelten 115.500 Menschen auf der neuen Radroute, davon 105.000 Tagesausflügler und 10.500 Radreisende. Wer die gesamte Radroute fährt, übernachtet im Schnitt 5,5 Nächte, Kombinierer mit anderen Radrouten 4,7 Nächte. Die Beherbergungsbetriebe am Wegesrand profitieren pro Radsaison von 49.000 Übernachtungen. Insgesamt erzeugt die Römer-Lippe-Route jedes Jahr einen Bruttoumsatz von 5.197.500 Euro.

Auch die Partnerbetriebe in Delbrück sind sehr zufrieden. "Wir haben ein deutliches Plus an Radfahrern durch die Römer-Lippe-Route und profitieren sowohl in der Gastronomie als auch bei den Übernachtungen von der neuen Route.", so Reinhold Schulte, Das Gastliche Dorf.

"Es freut uns, dass die neue Route bereits nach der ersten Saison so tolle Erfolge feiert. Durch die Tages- und Übernachtungstouristen auf der Route profitieren sowohl die Gastronomie, Hotellerie als auch der Einzelhandel, so ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns weiterhin für die Route einsetzen, uns finanziell beteiligen und somit die Wirtschaft in unserer Stadt fördern!", so Bürgermeister Werner Peitz.


Im April 2013 wurde die 295 Kilometer lange Radroute als Nachfolger der Römerroute feierlich eröffnet. Über die gesamte Radsaison 2014 verteilt wurde eine Radverkehrszählung in Kombination mit 1.346 Interviews an 8 Standorten durchgeführt. Mit Radschlag - Büro für Tourismus und Radverkehr sowie IGS Ingenieurgesellschaft Stolz wurde die Evaluation von zwei im Radtourismus namhaften Unternehmen repräsentativ durchgeführt.

Die Radler verbringen an der Römer-Lippe-Route jedes Jahr 154.000 Aufenthaltstage, während sie die römische Vergangenheit entlang der Lippe erkunden. Die meisten Radurlauber geben dabei zwischen 60 und 80 Euro pro Tag, Tagesausflügler im Schnitt 14,50 Euro aus. Am meisten profitieren Hotel- und Gastronomiebetriebe von den Radlern, aber auch der Einzelhandel erzielt Gewinne durch den Radtourismus. Die meisten Urlauber kommen aus Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesländern. Die BeNeLux-Länder sind mit 14 % der wichtigste ausländische Quellmarkt für die Radroute. Die meisten Radler sind 45+ Jahre alt.

Dr. Jochen Stemplewski, Vorsitzender der Römer-Lippe-Konferenz und Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes: "Die Auswertung zeigt uns, dass wir eine Fahrradroute entwickelt haben, für die es eine echte Nachfrage gibt. Eine Route, die unserer Region zugutekommt, den Anrainerkommunen und touristischen Partnern Besucher und Umsätze beschert. Inmitten der Radroute schlängelt sich unser Fluss, die Lippe, die immer mehr an Bedeutung gewinnt als Rückgrat des Natur-und Freizeitraumes Lippeland".

Besonders erfreulich für die kommenden Jahre: 94,9 Prozent aller Radler auf der Römer-Lippe-Route werden die Route weiterempfehlen. Axel Biermann, Geschäftsführer der für die touristische Vermarktung der Radroute zuständigen Ruhr Tourismus GmbH: "Das Produkt ist erfolgreich und kommt bei den Radtouristen hervorragend an. Das zeigt uns das Potential für die nächsten Jahre. Dabei profitieren besonders kleine und mittelständige Unternehmen von der Römer-Lippe-Route. So ist Tourismusmarketing auch immer ein wichtiger Baustein der Wirtschaftsförderung für eine Region."

Mehr Infos zur Römer-Lippe-Route unter www.roemerlipperoute.de.



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