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Nachricht aus dem ARCHIV vom 11. April 2014

Notrufschilder werden an Radwegen installiert

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Die Beteiligten freuen sich über die Umsetzung

Freuen sich über die Notrufschilder, die in den kommenden Wochen an den Radwegen angebracht werden (v. l.): Landrat Manfred Müller, Georg Kückmann (Leiter Bauhof der Stadt Delbrück), Josef Lohrmeier, Waltraud Warich, Ruth Diedrichsmeier, Hannelore Heick, Hiltrud Freise (alle Seniorenbeirat Stadt Delbrück), Bürgermeister Werner Peitz, Werner Schlepphorst und Meinolf Neiske (Feuerwehr Delbrück)

Einen erheblichen Mehrwert in puncto Sicherheit bietet die Stadt Delbrück nun Radfahrern im Delbrücker Land.

In den nächsten Wochen werden entlang aller Radrouten insgesamt 370 Notrufschilder angebracht. Neben der Notrufnummer 112 ist auf diesen Schildern eine codierte Rettungspunktnummer angegeben. So können Radfahrer den Rettungskräften ihren genauen Standort mitteilen.

 

Die Idee zu dem Projekt kam aus den Reihen des Seniorenbeirates Delbrück. Magdalena Gockel hat die Schilder in Rietberg gesehen und die Idee direkt dem Bürgermeister vorgestellt.

In Rietberg hat Werner Schlepphorst das System der Notrufschilder ehrenamtlich erarbeitet. Er war Hauptbrandmeister beim Löschzug Mastholte, über 23 Jahre stellvertretender Löschzugführer und ist seit 2007 in der Ehrenabteilung. Auf Bitte von Bürgermeister Werner Peitz hin, hat Herr Schlepphorst auch für Delbrück, das Projekt federführend und ehrenamtlich übernommen und erfolgreich abgeschlossen. "Diese sehr aufwändige und trotzdem ehrenamtlich geleistete Unterstützung ist beispielgebend und verdient unserer aller Dank, Respekt und Anerkennung.", so Bürgermeister Werner Peitz.

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Delbrück, der Leitstelle bei der Kreisfeuerwehrzentrale und dem Katasteramt des Kreises Paderborn wurde nun das erste System von Notrufschildern entlang von Radwegen im Kreis Paderborn fertiggestellt.

In den nächsten Wochen werden nun die 370 Schilder durch den Bauhof der Stadt Delbrück installiert. Passend zum Radlermonat Mai soll das System dann voll einsatzfähig sein.

"Gemeinsam mit den Kollegen der Feuerwehr Delbrück, der Leitstelle bei der Kreisfeuerwehrzentrale und dem Katasteramt des Kreises Paderborn haben wir eine Codierung der Rettungspunkte entwickelt, die es den Rettungskräften ermöglicht, den genauen Standort des Hilfebedürftigen im Notfall zu ermitteln. Ich freue mich, dass meine Idee nun auch in Delbrück umgesetzt wird und so für mehr Sicherheit auf den Radwegen sorgt.", so Werner Schlepphorst.

"Gern habe ich diese wertvolle Anregung für unsere Stadt aus dem Seniorenbeirat aufgegriffen und vorangetrieben. Aufgrund der Komplexität des Projektes, hat es von der Planung bis zur Realisierung fast ein Jahr gedauert und stellt nun einen unschätzbaren Mehrwert für den Rettungsdienst in unserer Stadt dar," so Peitz, "Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Beteiligten, besonders bei Werner Schlepphorst aus Rietberg und der Feuerwehr der Stadt Delbrück, stellvertretend bei Hauptbrandmeister Meinolf Neiske, die durch ihr Fachwissen und ihren ehrenamtlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass dieses Projekt umgesetzt werden konnte, das nenne ich auch einmal eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit, auf andere Art.", so Peitz weiter.

Hinter der Codierung der einzelnen Rettungspunkte steckt ein neues System Namens "feuris". Dieses bietet die Möglichkeit, zu jedem einzelnen Punkt weitere Infos, wie z. B. Einsatzhinweise für die Feuerwehr, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr, zu hinterlegen und basiert immer auf den aktuellsten Karten des Katasteramtes des Kreises Paderborn. "Das Projekt "Rettungspunkte" ist ein erster Einstieg in die Arbeit mit dem kreisweit neuen System "feuris", welches die Arbeit der Feuerwehren im gesamten Kreis verbessern wird.", sind sich Reinhard Brand, Leiter der Feuerwehr Delbrück, und Meinolf Neiske, Hauptbrandmeister Feuerwehr Delbrück, sicher.



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