Historie
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Geschichte des Delbrücker Landes
Dorfsiedlung hatte bereits im 15. Jahrhundert politische und wirtschaftliche Freiheiten
Archäologische Funde lassen vermuten, dass sich bereits vor 3000 Jahren Menschen im Delbrücker Land aufgehalten haben. Der Ort selbst wurde zwischen 1219 bis 1238 erstmals von einem Abt urkundlich erwähnt. Die Schreibweise mit dem Grundwort Brugge für Brücke wie Dellebruggen oder Delbrugge wechselte im Laufe der Jahrhunderte. Delbrück kann übersetzt werden mit Dielenbrücke. Sie war Bestandteil des alten Amtswappens. Vornehmlich im nördlichen Westfalen waren Brückendämme zur Erschließung der breiten, sumpfigen Flussniederungen nötig.
Beim Ausbau der geschlossenen Dorfanlage bildete die Kirche den Mittelpunkt. Sie wurde 1292 erstmals erwähnt und im 14. Jahrhundert erweitert. Die angesiedelten "Leute aus dem Dorf" unterschieden sich als selbstständige Händler und Gewerbetreibende deutlich von den Altbauern der Voll- und Halbmeierhöfe. Die Siedlung hatte schon Anfang des 15. Jahrhunderts politische und wirtschaftliche Freiheiten.
1802 wurde das Fürstbistum Paderborn dem Königreich Preußen zugesprochen und Delbrück verlor die genossenschaftliche Selbstverwaltung. 1807 fiel das Land an Napoleon, war Teil des Königreiches Westfalen und Delbrück als Kanton in sechs Kommunen aufgeteilt. 1813 kam es wieder zu Preußen, 1815 erfolgte die Gründung der Provinz Westfalen und Delbrück wurde Sitz einer Amtsverwaltung. 1975 mit der kommunalen Neugliederung erhielt die Kernstadt mit ihren neun Ortsteilen offiziell das Recht, sich Stadt zu nennen.
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