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LoRaWAN für Delbrück - Delbrück auf dem Weg zur Smart City

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LoraWan für Delbrück

Freuen sich über den Projektstart: (von links) Bürgermeister Werner Peitz, Miriam Mattiza (Projektleiterin und zuständig bei der Stadt Delbrück für die Digitalisierung), Michael Nettelnbreker (IT Stadt Delbrück), Christiane Boschin-Heinz (CDO für die Leitkommune Stadt Paderborn) und Hubert Erichlandwehr (2. Aufsichtsratsvorsitzender der regio iT)

Die Stadt Delbrück ist Teil der digitalen Modellregion OWL, die im Rahmen des Förderprogramms "Digitale Modellregionen NRW" durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, die Digitalisierung in der Stadt Delbrück sowohl im Bereich Digitale Stadtentwicklung, als auch im E-Government Bereich voranzutreiben. Schon im Juli wurde ein Förderantrag für das erste Delbrücker Projekt "Erstellung eines Konzepts zum Aufbau und Betrieb eines funkbasierten IoT-Netzes im Rahmen der Digitalisierung der Stadt Delbrück" gestellt. "Ich freue mich sehr, dass wir heute den offiziellen Startschuss für das Projekt geben können und auch den positiven Förderbescheid von der Bezirksregierung Detmold erhalten", freut sich Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz über 149.280,00 EURO und bedankt sich bei der Bezirksregierung Detmold für die tolle Unterstützung. Da die Stadt Delbrück schon einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn beantragte und dieser genehmigt wurde, konnte bereits im Oktober die Ausschreibung für die Umsetzung erfolgen. Den Zuschlag erhielt die regio iT. Nach Ausschreibungsergebnis betragen die Kosten für die Konzeption und den Aufbau eines Testnetzes rund 53.100 EURO. Gefördert werden auch anteilig die Personalkosten, die für das Projekt bei der Stadt Delbrück entstehen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie übernimmt im Rahmen der Förderung 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten.

 

Was ist LoRaWAN?

Bei LoRaWAN geht es um die intelligente Vernetzung von Objekten und die Analyse und Verwertung von Daten, die auf diese Weise gewonnen werden. Der Mehrwert liegt dabei unter anderem in der verbesserten Qualität des Monitorings, der Automatisierung von Prozessen und der damit verbundenen Kosten- und Zeitersparnis.

 

Das Projekt

Hier geht es um die Digitalisierung von Prozessen der städtischen Verwaltung und der städtischen Betriebe wie zum Beispiel dem Wasser- und Abwasserwerk sowie dem Bauhof oder den Schulen. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts unter Beteiligung von Verwaltung, Bürgern und Industrie / Gewerbe weitere Lösungen entwickelt und für die Umsetzung vorbereitet. Dafür wird es im Januar verschiedene Workshops geben. Die Termine werden zeitnah veröffentlicht. "Ich hoffe sehr, dass sich viele Bürger*innen, aber auch Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe an den Workshops beteiligen, um so eine Vielfalt von Anwendungen und Ideen für eine spätere Umsetzung zu erarbeiten", freut sich Miriam Mattiza, Projektkoordinatorin für die Digitalisierung bei der Stadt Delbrück.

 

Aufbau eines Testnetzes LoRaWAN:

Verteilt im Stadtgebiet werden 10 Wasserzähler mit eingebautem Sensor installiert. Durch die Sensoren, die je nach Einstellung beispielsweise alle paar Minuten oder einmal die Stunde den Zählerstand übermitteln, können der Verbrauch beziehungsweise Verbrauchsschwankungen abgebildet werden. Dies macht den Zählerstand nachvollziehbar und schafft im Idealfall Transparenz und Akzeptanz beim Bürger.

Insbesondere die Fernauslese der Wasserzähler bietet das Potential, einen Verwaltungsprozess, der derzeit noch viel Personal und Zeit bindet, zu automatisieren. Es ist dann nicht mehr erforderlich die Zählerkarten zu versenden, wieder entgegenzunehmen und die Daten manuell zu erfassen. Stattdessen übermitteln die Sensoren die Zählerstände automatisch und eine entsprechende Anwendung pflegt die Daten in das System ein. Im Rahmen der Datenerhebung wird natürlich die Datenschutzgrundordnung eingehalten.

Darüber hinaus ist auch geplant, Sensoren in den Pumpwerken des Abwasserwerks anzubringen. Die Sensoren überwachen dort Funktionen beziehungsweise Störungen. So würde beispielsweise ein Sensor eine Alarmmeldung übermitteln, wenn eine Pumpe ausfällt, so dass darauf sofort reagiert werden kann. Im Idealfall bietet der Sensor sogar die Möglichkeit, den Stromverbrauch zu überwachen und einen erhöhten Stromverbrauch, der wahrscheinlich auf einen Defekt beziehungsweise das baldige Stillstehen der Pumpe hinweist, unmittelbar zu melden. Dadurch kann direkt Ersatz beschafft und die Pumpe ohne tagelangen Stillstand weiterbetrieben werden.

Ein weiterer Anwendungsfall im Bereich "Smart City" ist die Einbringung von Sensoren zur Bodenmessung. Durch Temperaturüberwachung kann zum Beispiel die Glättebildung auf den Straßen überwacht werden. Der Winterdienst erhält dadurch die notwendigen Informationen um entscheiden zu können, ob und wo er ausrücken muss.



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