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Neubau von zwei Förderbrunnen am Wasserwerk in Ostenland

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neue Brunnen

(von links) Olaf Merschmann (Leiter Fachbereich Tiefbau, Stadt Delbrück), Bürgermeister Werner Peitz, Josef Urban (Konrad Stükerjürgen Wassertechnik GmbH aus Rietberg), Robert Siemensmeyer (Leiter Wasserwerk Delbrück) und Johannes Benteler (Fachbereich Tiefbau, Stadt Delbrück)

Auf dem Gelände des Wasserwerkes der Stadt Delbrück werden derzeit zwei neue Brunnen errichtet. Dazu investiert die Stadt Delbrück rund 600.000 EURO in die Sicherstellung der Wasserversorgung. Bisher erfolgt die Wassergewinnung aus neun Vertikalbrunnen. Wegen der geologisch bedingten hohen Eisen- und Mangangehalte im Grundwasser kommt es zu Ausfällungen von Eisen- und Manganoxiden beziehungsweise -hydroxiden und einem damit verbundenen Zusetzen der Filtereintrittsflächen und Pumpaggregate. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesamtförderkapazität der Brunnenanlagen durch diese Ablagerungen stark reduziert worden ist, wird der Neubau und die Inbetriebnahme von zwei neuen Ersatzbrunnen zwingend erforderlich.

Die angestrebten Einzelförderraten der beiden Neubrunnen mit maximal 50 Kubikmeter pro Stunde überschreiten keinesfalls die genehmigte Gesamtentnahmemenge. Es wird lediglich ein Teil der verminderten Förderleistung ausgeglichen. Der Durchmesser der Bohrung beträgt einen Meter. Darin wird eine Verrohrung von einem halben Meter bis zu einer Tiefe von circa 25 Metern eingebracht. In dieser Verrohrung befindet sich ein sieben Meter langer Edelstahlwickeldrahtfilter. Eine vorherige Aufschlussbohrung und geophysikalische Untersuchung legten dar, wo sich die wasserführenden Kiesschichten befinden. Darunter befindet sich der sogenannte Delbrücker Rücken, eine wasserundurchlässige Schicht des Emscher Mergel. Der Brunnenneubau wird von Herrn Heinz-Peter Burkhardt vom Ingenieurbüro GUV GmbH HYDRO ENGINEERING aus Kassel geplant und begleitet. Die Bauausführung obliegt der Firma Konrad Stükerjürgen Wassertechnik GmbH aus Rietberg. Bei der Stadt Delbrück laufen die Fäden bei Johannes Bentler vom Fachbereich Tiefbau zusammen.

Insbesondere nach der langen und in dieser Form bisher einmaligen Trockenperiode in diesem Jahr wird deutlich, wie wichtig eine gesicherte Wasserversorgung ist. Der Brunnenneubau ist dafür jetzt ein wichtiger Bestandteil. Es ist allerdings nicht möglich, damit Versorgungs-beeinträchtigungen, wie in diesem Sommer vorgefunden, vollständig auszuschließen. Es bedarf daher weiterhin eines achtsamen Umgangs mit dem Lebensmittel Trinkwasser. Das ist besonders dann der Fall, wenn dieses statt zu Trinkwasserzwecken, zur Gartenbewässerung verwendet wird.



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