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Nachricht aus dem ARCHIV vom 16. Februar 2018

Theateraufführung im Familienzentrum Purzelbaum

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Theateraufführung an Weiberfastnacht im Familienzentrum Purzelbaum
v. l. vorne: Frida, Benjamin, Hanna v. l. hinten: Mia, Amelie, Mia, Anna, Mika, Maximilian, Mattes

Es ist schon Tradition: Jedes Jahr nach Weihnachten beginnen wieder die Vorbereitungen für die jährliche Theateraufführung mit allen Kindern des Familienzentrums Purzelbaum. Die pädagogischen Fachkräfte führen die Kinder so an die Delbrücker Tradition, Karneval zu feiern, heran. 

In diesem Jahr stand die Theateraufführung ganz unter dem Motto "Zirkus". Das Familienzentrum verwandelte sich in ein Zirkuszelt mit Manege und die kleinen Darsteller in gefährliche Raubtiere, geschickte SeiltänzerInnen, magische Zauberer, lustige Clowns, mutige Feuerspucker, glitzernde Einhörner und vielen mehr. "Zufällig haben wir das gleiche Motto wie vor 28 Jahren, als alles begann, gewählt. Aufgefallen ist das durch meine Kolleginnen, die schon viele Jahre in der Einrichtung arbeiten", schmunzelt Andrea Grabbe, Leiterin des Familienzentrums.

Jedes Jahr steht Karneval unter einem bestimmten Thema. Die pädagogischen Fachkräfte erarbeiten mit den Kindern ein Bilderbuch zu diesem Thema und jedes Kind darf sich anschließend eine Rolle aussuchen, wie es sich verkleiden möchte. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. In diesem Jahr waren auch Einhörner und blaue Tiger in der Aufführung dabei. Ganz im Sinne der Partizipation steht das Kind mit seinen Ideen und Vorstellungen im Mittelpunkt und darf seiner Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen und seine ganz individuelle Rolle finden, die zu ihm passt. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen sich in dieser Projektphase besonders viel Zeit für jedes einzelne Kind und stellen das Kostüm in der Kita gemeinsam mit dem Kind selber her. Als Grundlage dient ein einfaches T-Shirt. So entstehen kostengünstig wunderschöne, einzigartig, selbst gemachte Kostüme. "Besonders wichtig ist den Kindern die Verarbeitung von viel Glitzer, so dass nach Fertigstellung der Kostüme diese blitzen, funkeln und glitzern", so Grabbe. Ein großer Lernprozess ist auch das Abwarten für die Kinder, bis es endlich sein Kostüm mit einer Erzieherin herstellen darf. Schließlich möchten alle 77 Kinder der Kita ein Kostüm gestalten. In dieser Zeit werden die Kinder "Probe geschminkt" für die große Aufführung an Weiberfastnacht, es werden neue Lieder und Spiele eingeführt und geübt, die Kinder lernen ihre Texte und Handlungen auswendig und die Szenen des Theaterstücks werden in Kleingruppen geprobt bis zur Generalprobe am Mittwoch vor Weiberfastnacht. Der Elternrat unterstützt die pädagogischen Fachkräfte wo, er nur kann, zum Beispiel durch das themenbezogene Dekorieren der Einrichtung, durch das Organisieren eines Buffets am Aufführungstag sowie durch das Unterstützen beim Schminken der Kinder an diesem Tag für ihren großen Auftritt.

Speziell die Kinder unter drei Jahren werden ganz behutsam und feinfühlig an Karneval -das Verkleiden und anders aussehen, die geschminkten Gesichter- herangeführt.

In diesem jährlichen Karnevalsprojekt werden alle Bildungsbereiche angesprochen, die Kinder gewinnen Vertrauen und Zuversicht in ihre eigenen Fähigkeiten und wachsen regelrecht über sich hinaus. Die Kinder lernen in dieser Projektphase ganzheitlich mit Kopf, Herz, Hand und Humor. Für das eine Kind ist das Kostüm das Highlight der ganzen Zeit, für das andere Kind ist es das präsent sein auf der Bühne und für ein weiteres Kind ist es vielleicht das Schönste, dabei zu helfen, die Requisiten auf die Bühne zu tragen. Jedes Kind soll und darf seinen individuellen Platz finden, bei dem es sich wohl und sicher fühlt. "Es hat sich so eingespielt, dass die Kinder mit ihrem fertigen Kostüm stolz von Gruppe zu Gruppe gehen und sich präsentieren, um sich ein Lob und Bewunderung von den anderen Kindern und Erzieherinnen abzuholen", so Andrea Grabbe.

Zu der großen Theateraufführung an Weiberfastnacht, die jedes Jahr um elf Uhr beginnt, sind alle Familien herzlich eingeladen. Eltern und Großeltern nehmen sich extra Urlaub, um als applaudierende und stolze Zuschauer dabei sein zu können. "Die große Eingangshalle platzt jedes Jahr aus allen Nähten", freut sich Grabbe.



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