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Nachricht aus dem ARCHIV vom 01. Dezember 2017

"Gewalt gegen Frauen" - Schweigen brechen ist der erste Schritt Bundesweite Mitmachaktion des Hilfetelefons

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Astrid Freitag (Mitarbeiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn), Rita Junker (Stadt Lichtenau), Manuela Fischer (Stadt Bad Lippspringe), Elisabeth Voigtländer (Kreis Paderborn), Eva Bambeck (Stadt Büren), Elke Kleibrink (Mitarbeiterin der Gleichstellungsstelle des Kreises Paderborn) Marietheres Jürgens (Stadt Bad Wünnenberg), Elisabeth Rüsing (Gemeinde Borchen), Rita Köllner (Stadt Delbrück) und Dagmar Drüke (Stadt Paderborn)

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Paderborn unterstützen die bundesweite Mitmachaktion des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen". Denn: Jede dritte Frau ist von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Rund 25 Prozent aller Frauen erleben Gewalt in ihrer Partnerschaft. Mehr als die Hälfte der Frauen wurde mindestens einmal in ihrem Leben sexuell belästigt - zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Europäischen Union.

Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein Tabu. Viele Betroffene schweigen aus Angst und Scham. Und im Umfeld des Opfers wird oftmals weggeschaut. Unter dem Motto "Weg aus der Gewalt" ruft die diesjährige Mitmachaktion dazu auf, das Schweigen zum Thema Gewalt gegen Frauen zu brechen. Betroffene sollen wissen, dass sie auf dem Weg aus der Gewalt nicht allein sind und dass es Unterstützungsangebote gibt. Jede und jeder Einzelne kann sie darin bestärken, einen ersten Schritt zu wagen - weg aus der Gewalt, in ein neues Leben. Einzelheiten zur Aktion gibt es im Internet unter www.hilfetelefon.de.

Unter der Telefonnummer 08000 11 60 16 bietet das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sichern den Zugang für Frauen mit Behinderung und geringen Deutschkenntnissen. Auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften steht das Hilfetelefon für Fragen und Informationen zur Verfügung.



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