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Nachricht aus dem ARCHIV vom 03. Juli 2017

Aufstockung Technikgebäude Kläranlage

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Aufstockung Technikgebäude Kläranlage
(von links) Dirk Ottensmeier(Leiter Abwasserwerk Delbrück), Bürgermeister Werner Peitz, Astrid Wölk (Stadt Delbrück) und Olaf Merschmann (Fachbereichsleiter Tiefbau Stadt Delbrück) freuen sich über die fertiggestellte Baumaßnahme.

Rund 800.000 EURO hat die Stadt Delbrück in die Aufstockung des Technikgebäudes an der Kläranlage, samt Laboreinrichtung und Erneuerung der Einrichtung der Sozial- und Büroräume sowie der Außenanlagen investiert. Das alte Gebäude befand sich baulich und vor allem energetisch in einem unzureichenden Gesamtzustand. Außerdem machten die mangelhaften, arbeitsschutztechnischen und hygienischen Bedingungen für die Angestellten eine Sanierung und Erweiterung des Gebäudeteils und des Labors dringend erforderlich. Das vorhandene Erdgeschoss wurde durchgreifend umgebaut und saniert. Hier wurden unter anderem neue Fenster, Türen, Boden-und Wandbeläge eingebaut und die Haustechnik wie Heizung, Sanitär und Elektro erneuert. Neben der Schaltwarte und der Elektrowerkstatt befindet sich hier jetzt ausreichend Platz für die vorschriftsmäßige Abwicklung der Laborarbeiten.


Weiterhin wurde die alte Dachdeckung abgebrochen und der Gebäudeteil aufgestockt. Das Technikgebäude erhielt ein neues, gedämmtes Dach und insgesamt eine einheitliche Fassadenverkleidung. Im Obergeschoss sind nun die geschlechtergetrennten, neuen Sanitäranlagen (mit schwarz-weiß-Bereich), Personal- und Büroräume, sowie Archiv- und Lagerraum untergebracht.  

Das zurückliegende Jahr hat den städtischen Mitarbeitern einiges an Einschränkungen, Provisorien und Verzicht abverlangt, da alle Baumaßnahmen bei laufendem Betrieb durchgeführt wurden. Bevor überhaupt mit der Baumaßnahme am alten Technikgebäude, das aus dem Jahr 1974 stammt, begonnen werden konnte, mussten Labor, Werkstatt und Büros komplett geräumt und die dringlichsten Arbeitsplätze und Sozialräume provisorisch in anderen Werkshallen eingerichtet und für die Bauzeit ein Sanitärcontainer aufgestellt werden.

Schwarz-Weiß-Prinzip

Wesentlicher Aspekt des Schwarz-Weiß-Prinzips ist die strikte Trennung von schmutzigen, schadstoffhaltigen oder verkeimten Stoffen oder Gegenständen von dem sauberen Bereich. Hierzu gibt es zweifach weitgehend identische Umkleideräume, die nur durch einen Bereich, in dem eine entsprechende Reinigung beziehungsweise Dekontamination möglich ist (Waschgelegenheiten, Duschen oder Desinfektion etc.), getrennt sind. Der Arbeitnehmer betritt im schmutzigen Zustand (Arbeitskleidung) den Umkleideraum "schwarz". Hier legt er die unreine Kleidung ab, begibt sich dann nach entsprechender Reinigung in den "weißen Umkleideraum, wo er die saubere Kleidung wieder anlegt. Ziel dieser Maßnahme ist, dass keine Keime / Bakterien nach Außen gelangen.



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