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Nachricht aus dem ARCHIV vom 22. September 2016

Themenabend in Delbrück: "Depression"

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Allein in Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen an einer Depression. Zurzeit werden Depressionen bei Frauen doppelt so häufig diagnostiziert wie bei Männern. Obwohl Depression eine sehr häufige Erkrankung ist, wird sie in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und oft missverstanden. Der Arbeitskreis "Familie" der Gemeindekonferenz der Stadt Delbrück lädt zum Themenabend "Depression", am 04. Oktober, 20 Uhr, in das Familienzentrum "Purzelbaum", Kettelerstraße 11 in Delbrück ein. In Kooperation mit dem "Paderborner Bündnis gegen Depressionen", referiert Dr. Ulli Polenz, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Wewer.

 

 "Depression ist eine Erkrankung wie Diabetes oder Bluthochdruck. Sie ist kein Ausdruck von persönlichem Versagen. Sie kann jeden treffen: Menschen aller Altersgruppen, Berufe und sozialer Lagen, Männer, Frauen und auch Kinder", erklärt Dr. Polenz.

 

In einem 45-minütigen Vortrag wird er darauf eingehen, wie sich Depressionen bemerkbar machen, wie sie das Leben verändern und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Wichtig: Depression ist keine "Einbildung", sondern eine häufige und oft lebensbedrohliche Erkrankung, die heute sehr gut behandelt werden kann.

Oft bricht die Depression in einen bis dahin gut funktionierenden Alltag ein, sie kann sich aber auch "allmählich einschleichen". Manchmal ist sie nur schwer von einer alltäglichen Verstimmung oder einer Lebenskrise zu unterscheiden. Oft denken Betroffene und behandelnde Ärztinnen und Ärzte zunächst an eine körperliche Erkrankung. Bei genauem Nachfragen ist jedoch fast immer eine sichere Diagnose möglich. Diese ist sehr wichtig, da Depressionen meist erfolgreich behandelt werden können. Wird die Depression nicht erkannt, führt dies zu unnötigem Leiden, zur Gefährdung der Betroffenen und im schlimmsten Fall bis zur Selbsttötung.

 

Der kostenfreie Vortrag richtet sich an Betroffene, Angehörige, pädagogische Fachkräfte, in Ausbildung befindliche Erzieherinnen und Erzieher/ Studierende und andere Interessierte gleichermaßen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Rita Köllner unter Telefon: 05250/996-281 oder Andrea Grabbe unter Telefon: 05250 5560.

Anmeldungen werden ab sofort von Rita Köllner: rita.koellner@stadt-delbrueck.de oder Andrea Grabbe: Andrea.Grabbe@stadt-delbrueck.de entgegengenommen. Kurzentschlossene sind auch willkommen.



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