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Nachricht aus dem ARCHIV vom 03. November 2015

Neuer Reinwasserbehälter für das Wasserwerk Delbrück

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Neuer Reinwasserbehälter

(v. l.) Polier Markus Bierbach und Wassermeister Robert Siemensmeyer freuen sich über den zügigen Fortschritt der Baumaßnahme an der Wasserwerkstraße in Ostenland

Die wohl derzeit aufwändigste Hochbaumaßnahme der Stadt Delbrück entsteht unter Federführung der Stadtbetriebe Delbrück am Wasserwerk in Ostenland.

Hier wird zurzeit ein Reinwasserbehälter mit einem nutzbaren Volumen von 2700 m3 gebaut. Dieser Rundbehälter, der über eine Mitteltrennwand und eine Schieberkammer verfügt, wird durch die Firma Herzog-Bau aus dem thüringischen Tüttleben, in Zusammenarbeit mit dem Hersteller der Betonfertigteile, der Firma Drössler aus Siegen, erstellt.

Nach umfangreichen Erdarbeiten, bei denen 1.600 Tonnen Schotter aus dem Sauerland zur Gründung des Bauwerkes einplaniert wurden, befindet sich dieses derzeit in der Montage der einzelnen Segmente. Über 120 Einzelteile, von denen jedes bis zu 19 Tonnen Eigengewicht hat, werden mit 60 LKW in logistischer Meisterleistung der Reihe nach auf die Baustelle gebracht, um dort mit einem mobilen Autokran an ihrer geplanten Stelle montiert um anschließend, ähnlich der Bauweise von Brücken, miteinander verspannt zu werden.

"Wir sind erfreut über das stabile, gute Wetter und werden schon bald den Deckel drauf legen", so der verantwortliche Polier Markus Bierbach augenzwinkernd.

Wasserwerksleiter Robert Siemensmeyer ergänzt: "Beeindruckend, mit welcher Präzision die Einzelteile im Montagewerk in Siegen gefertigt werden, um sie dann hier passgenau zusammenzufügen." "Wir legen aus hygienischen Gründen größten Wert auf absolut glatte Oberflächen der Innenwände, dies ist in Ortbetonbauweise nur schwer zu verwirklichen", berichtet Martin Hobl vom Ingenieurbüro GUV aus Minden.

Das Investitionsvolumen wird mit 1,7 Mio. EURO beziffert. Darin enthalten sind auch sämtliche Ingenieurleistungen und die aufwändige Anbindung an die vorhandene Wasserwerkstechnik, sowie die Gestaltung der Grünflächen und deren Aufforstung nach Fertigstellung.

Mit Inbetriebnahme des neuen Reinwasserbehälters im Frühjahr 2016 erhält die Versorgungsicherheit mit Trinkwasser in Delbrück eine neue Qualität und die Wassergewinnung die angestrebte, 24-stündige, Gleichmäßigkeit der Wasserförderung und Aufbereitung.

"Die Baumaßnahme ist nicht nur unseren unmittelbaren Wasserwerksnachbarn verborgen geblieben", berichtet Siemensmeyer. Zahlreich muss er die eine oder andere Frage der interessierten Zaungäste beantworten. "Mache ich sehr gerne. Ich möchte mich bei denjenigen, die derzeit wegen des Baustellenverkehres bereit sind, Umwege in Kauf zu nehmen, bedanken."

Mit einem Tag der offenen Tür zum 50-jährigen Jubiläum der zentralen Trinkwasserversorgung in Delbrück, soll der neue Trinkwasserbehälter dann in 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.



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