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Nachricht aus dem ARCHIV vom 20. Juli 2015

Delbrück sucht Unterkünfte für Asylbewerber

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vor dem Asylheim am Brinkweg

Bürgermeister Werner Peitz und Integrationsbeauftragte Brigitte Strunz mit einer Gruppe von Asylbewerbern aus der Unterkunft Brinkweg 13 in Delbrück – Nordhagen.

Die Stadt Delbrück sucht weiter dringend nach Unterkünften für Asylbewerber. Bürgermeister Werner Peitz informierte sich nochmals über die aktuelle Wohnsituation der Asylbewerber in der Asylbewerberunterkunft am Brinkweg in Nordhagen. Auch in Delbrück hört die Flut der neu ankommenden Asylsuchenden nicht auf. Waren es im Jahr 2010 noch 22 Asylsuchende, die neu aufgenommen werden mussten, sind es in diesem Jahr bereits 120 Personen. Insgesamt leben z. Zt. ca. 250 Flüchtlinge in Delbrück, die Asylbewerberleistungen beziehen. Alle vorhandenen Unterkünfte und auch bereits neu angemietete oder gekaufte Wohnobjekte sind belegt. Der Bedarf an zusätzlichen Wohnungen und Häusern ist größer denn je.

 

Aus der Gemeinschaftsküche duftet es verlockend. Der Asylbewerber Akif brutzelt gerade sein Mittagessen. Ein anderer spült sein Essensgeschirr weg. Auf Deutsch oder Englisch und mit Händen und Füßen begrüßen die Bewohner der Unterkunft den Bürgermeister. Sie freuen sich über seinen Besuch und wissen um die Situation der Stadt. Auch im Brinkweg sind sie inzwischen eng zusammengerückt. Manch einer lebt hier schon zwei Jahre oder länger. "Ich möchte mich bei der vierten Kompanie der St. Johannes Schützenbruderschaft Delbrück ganz herzlich bedanken, denn sie haben uns ihren Vereinsraum zur Verfügung gestellt. Wir konnten so bereits bis zu acht Personen zusätzlich aufnehmen.", so Bürgermeister Werner Peitz. In den anderen Räumen der ehemaligen Schule sind je nach Größe drei bis sechs Personen in einem Zimmer untergebracht. "Leider können wir bei der Belegung der Zimmer nicht mehr auf gleiche Staatsangehörigkeiten oder Sprachen Rücksicht nehmen. Wenn ein einzelnes Bett in einem Raum frei wird, wird es unverzüglich mit einem neu angekommenen Asylbewerber wieder belegt.", so Brigitte Strunz, Integrationsbeauftragte der Stadt Delbrück. Selbst die unterschiedlichsten Religionen finden unter dem Dach der Schule ein Zuhause. Und im Großen und Ganzen klappt das Zusammenleben der Asylbewerber gut.

 

Da die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge weiter steigt, werden dringend weitere Unterkünfte benötigt. Daher bittet die Stadt Delbrück die Bevölkerung, Vereine oder Institutionen intensiv um Mithilfe und um Meldung leer stehender Wohnungen und Häuser. "Es ist mir ein großes, persönliches Anliegen unsere Asylbewerber in Delbrück menschenwürdig unterzubringen.", so Bürgermeister Werner Peitz.

Weitere Informationen und Auskünfte erteilt Brigitte Strunz, Tel.: 05250 996 234.



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