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Nachricht aus dem ARCHIV vom 23. Oktober 2014

Aktion "Flüchtlingsfamilien in Delbrück"

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Gemeinsam für Flüchtlinge

Engagieren sich gemeinsam für Flüchtlingsfamilien in Delbrück: Roze Özmen, Sprecherin des AK Integration und Bürgermeister Werner Peitz

Die Zahl der Flüchtlinge steigt auch in Delbrück deutlich an. Die Aktion "Flüchtlingsfamilien in Delbrück" unterstützt Flüchtlingsfamilien, die nun in unserer Stadt leben. Schirmherr der Aktion ist Bürgermeister Werner Peitz.

Diese Familien haben ein schweres Leid zu tragen. Sie wurden in ihrer Heimat menschenverachtend behandelt, mussten um ihr Leben fürchten und letztendlich wurden sie dann vertrieben. Nun leben sie in Delbrück zwar in Sicherheit, stehen aber vor großen Herausforderungen und Problemen. Diese liegen unter anderem im Bereich der Sprache und insbesondere in der mangelhaften finanziellen Situation.

"Diese Menschen haben sehr viel Leid und Horror erlebt und den menschenunwürdigen Tod täglich vor Augen gehabt. Deswegen ist es mir wichtig, dass wir gerade diesen Menschen unter die Arme greifen.", so Roze Özmen, Sprecherin des Arbeitskreises Integration. Sie begleitet viele dieser Vertriebenen und kennt ihre Sorgen und Nöte. Frau Özmen ist gleichzeitig auch im Vorstand "Föderation Suryoye Deutschland" vertreten. Die Föderation ist gemeinnützig tätig und unterstützt auch Flüchtlingsfamilien.

"Als Schirmherr dieser Aktion bitte ich Sie ganz herzlich, diese Familien, insbesondere in der nun kommenden Weihnachtszeit, mit einer Geldspende zu unterstützen.", so Bürgermeister Werner Peitz.

Natürlich freut man sich nicht nur über Geldspenden, sondern auch über Sachspenden, wie Kleider und ähnliches. Auch hier ist Roze Özmen Ansprechpartnerin.

Die Stadt Delbrück bittet ebenfalls darum, freien Wohnraum anzubieten. Die öffentlichen Kapazitäten sind aufgrund der Vielzahl der Flüchtlinge erschöpft. Für weitere Informationen steht hier der Fachbereich Soziales der Stadt Delbrück zur Verfügung.

Wie stark die Zahl der Flüchtlinge zunimmt zeigen die Zahlen des statistischen Bundesamtes:

Im bisherigen Berichtsjahr 2014 wurden 116.659 Erstanträge vom Bundesamt entgegen genommen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 74.194 Erstanträge; dies bedeutet einen hohen Zuwachs um 57,2 %. Die Zahl der Folgeanträge im bisherigen Jahr 2014 hat sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert (11.131 Folgeanträge) um 74,1 % auf 19.380 Folgeanträge erhöht. Damit sind insgesamt 136.039 Asylanträge im Jahr 2014 beim Bundesamt eingegangen; im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 85.325 Asylanträgen bedeutet dies einen deutlichen Anstieg um 59,4 %.

Auch in Delbrück kommen zu den Zahlen des laufenden Asylverfahrens (106 Personen) noch 73 weitere Personen aus dem Bundesprogramm, sowie 25 aus dem Landesprogramm hinzu. Solche Zahlen haben viele andere Großstädte nicht, was zeigt, das Hilfe gerade hier vor Ort benötigt wird.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei Roze Özmen.

Föderation Suryoye Deutschland

IBAN: DE736209 0100 0327 7760 05

BIC: GENODES1VHN

Kennwort: "Flüchtlinge Delbrück"



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