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Nachricht aus dem ARCHIV vom 07. Juli 2014

Delbrücker Bürger helfen Flüchtlingen

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Flüchtlingscafé
Freuen sich über das große Engagement für Flüchtlinge in Delbrück:
Bürgermeister Werner Peitz, AWO-Koordinatorin Paula Mathias,
Angelika Grabosch (Leiterin der AWO-Außenstelle) und Manfred Köllner
als Sprecher der AG Flüchtlinge (hinten v.l.).
Vorne einige Teilnehmer des internationalen Flüchtlingscafés
(v.l.): Josef Lobbenmeier (ehrenamtlicher Helfer), Margarita Mai
(AWO-Praktikantin)
und John Khalil (Flüchtling aus Ägypten). 

Die ersten Schritte gemeinsam machen

Rund 50 Millionen Menschen sind laut UNHCR weltweit auf der Flucht. Für die in Deutschland angekommenen Flüchtlinge hat Bundespräsident Joachim Gauck gerade mehr Hilfe und Respekt gefordert. In Delbrück wird daran längst intensiv gearbeitet. Hier werden die neu ankommenden Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern bereits seit dem Frühjahr von ehrenamtlichen Helfern betreut.

 

Entstanden ist der Betreuungsdienst "Delbrücker unterstützten Flüchtlinge durch Ehrenamt" (Dufde) im Rahmen der Delbrücker Gemeindekonferenz. Die hier 2013 gegründete AG Flüchtlinge hatte über einen Aufruf ehrenamtliche Helfer gesucht. "Die Resonanz hat dann alle unsere Erwartungen übertroffen", berichtet der AG-Sprecher Manfred Köllner. "Wir haben inzwischen mehr als 20 Delbrücker, die in ihrer Freizeit Flüchtlinge betreuen."

 

So kann seit dem Frühjahr jeder Flüchtling beim Eintreffen in Delbrück von einem Helfer in Empfang genommen werden, der den Neuankömmling bei den ersten Gängen zum Sozialamt, zur Bank und zum Ausländeramt in Paderborn begleitet. "Unsere Ehrenamtler helfen den Flüchtlingen, sich hier erst mal zu orientieren", so Köllner. "Zeigen Ihnen zum Beispiel, wo man günstig einkaufen kann." Sprachprobleme würden in der Regel ganz pragmatisch gelöst. "Irgendwer kennt immer jemanden, der die jeweilige Sprache spricht und bereit ist, zu dolmetschen."

 

Um die Koordination der zahlreichen Helfer kümmert sich derzeit das AWO-Büro in Delbrück. Die etablierte Anlauf- und Beratungsstelle für junge Migranten ist gut vernetzt. "So können wir den Flüchtlingen auch Hilfestellungen, wie Deutschkurse anbieten", erläutert Leiterin Angelika Grabosch. Gerade im Aufbau ist außerdem das Internationale Flüchtlingscafé, in dem sich Flüchtlinge mit ehrenamtlichen Helfern treffen, um Deutsch zu sprechen.

 

"Delbrücks Verwaltung steht voll hinter diesem Engagement", betont Bürgermeister Werner Peitz. Als Gemeinde habe man eben einfach nicht die Mittel und Strukturen, um die Flüchtlinge mehr zu unterstützen. "Deshalb finde ich es toll, dass in unserer Stadt so viele Bürger bereit sind, diesen Menschen entgegen zu gehen und zu helfen. "

 

Infos zum ehrenamtlichen Engagement über das AWO-Büro unter der Rufnummer 05250/995789.



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