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Rentengerechtigkeit für Mütter - Mehr als 4.000 Postkarten der Aktion "Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient?" an Bundestagsabgeordnete im Delbrücker Rathaus übergeben

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Nachricht aus dem ARCHIV vom 21. Oktober 2013

Rentengerechtigkeit für Mütter - Mehr als 4.000 Postkarten der Aktion "Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient?" an Bundestagsabgeordnete im Delbrücker Rathaus übergeben

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Vorne von links: Burkhard Blienert, Gertrud Ridder-Menne, Rita Köllner und Dr. Carsten Linnemann Im Hintergrund Bürgermeister Werner Peitz (ganz hinten von rechts) mit Vertreterinnen der Delbrücker Frauenverbände und Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Paderborn.
Vorne von links: Burkhard Blienert, Gertrud Ridder-Menne, Rita Köllner und Dr. Carsten Linnemann Im Hintergrund Bürgermeister Werner Peitz (ganz hinten von rechts) mit Vertreterinnen der Delbrücker Frauenverbände und Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Paderborn.

Delbrück. Die Bundestagsabgeordneten des Kreises Paderborn, Burkhard Blienert und Dr. Carsten Linnemann  nahmen jüngst die Postkarten der Aktion  "Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient?" entgegen. Die Aktion des Katholischen Deutschen Frauenbundes macht auf die, von vielen Frauenverbänden in Deutschland wiederholt kritisierte Ungleichbehandlung von Müttern im deutschen Rentensystem  aufmerksam. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Delbrück, Rita Köllner, hatte gemeinsam mit ihren Kolleginnen des Kreises Paderborn die Aktion unterstützt und die Karten in den Rathäusern ausgelegt.

"Wir hier im Kreis Paderborn wollen die Gleichbehandlung der Mütter in der Rente, egal ob sie vor oder nach 1992 ihre Kinder geboren haben", betont Bürgermeister Werner Peitz, der die anwesenden Politiker und Vertreterinnen der Delbrücker Frauenverbände und Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Paderborn im Rathaus der Stadt Delbrück begrüßt.

"Die eigenständigen Rentenanwartschaften von Frauen liegen heute im Schnitt knapp 60 % unter denen der Männer", führt  Köllner in das Thema "Rentengerechtigkeit" und "Altersarmut von Frauen" ein. Sie macht deutlich, dass der deutsche Staat seit 1992 bereits ca. 260 Milliarden € an den Müttern gespart habe, da nach diesem Zeitpunkt Kinder mit drei Rentenpunkten berücksichtigt werden, die vorher geborenen Kinder aber nur mit einem Rentenpunkt. "Gerade den Müttern, die Deutschland wieder aufgebaut und die kaum eine Möglichkeit zur Aufnahme einer Erwerbsarbeit hatten -weder praktisch noch moralisch- wurde die sowieso schon bescheidene Anerkennung ihrer Leistung verwehrt.", so Köllner weiter.

In seiner Rede unterstreicht  Dr. Linnemann die Richtigkeit der der genannten Aspekte und erklärt, dass er sich für eine Anpassung der Rente einsetzen wird: "Bei der Mütterrente gibt es einen großen Konsens zwischen den Fraktionen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir den richtigen Schritt in diese Richtung gehen werden, müssen aber eine solide Finanzierung vorlegen". Auch Blienert äußert sich zuversichtlich und ist sich sicher, dass das Thema positive Zustimmung von entscheidender Seite findet. "Diese Ungleichbehandlung ist nicht weiter tragbar und gehört, mit dem richtigen Finanzierungsmodell, abgestellt", unterstützt auch Blienert die Forderungen der Mütter.

"Stellvertretend für alle betroffenen Mütter fordern wir sie auf, sich für die Gleichbehandlung in der "Mütterrente" einzusetzen, damit diese unglaubliche Ungerechtigkeit in der Bewertung von Erziehungsarbeit endlich abgestellt wird" resümiert Köllner und überreicht mit der Vorsitzenden des Katholischen Deutschen Frauenbundes Delbrück, Gertrud Ridder-Menne, jedem Bundestagsabgeordneten ein Paket mit jeweils 2.086 Postkarten.



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