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Nachricht aus dem ARCHIV vom 08. August 2013

Postkarten der Aktion für Rentengerechtigkeit nun auch in den Rathäusern der Kommunen des Kreises Paderborn erhältlich

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"Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient"? ist der Titel einer Postkartenaktion, mit dem der Katholische Deutsche Frauenbund auf eine von vielen Frauenverbänden in Deutschland wiederholt kritisierte Ungleichbehandlung von Müttern im deutschen Rentensystem aufmerksam macht. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Aktion nun auch von den Gleichstellungsstellen aller Kommunen im Kreis Paderborn unterstützt.

"Nach der großen Resonanz, die die Delbrücker Aktion ausgelöst hat, haben sich die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Paderborn und die Gemeinde Altenbeken spontan dazu entschlossen, die Aktion zu unterstützen", erklärt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Delbrück, Rita Köllner, die die Aktion des Katholischen Deutschen Frauenbundes mit der Auslage der Postkarten in den Delbrücker Rathäusern unterstützt hatte.

Die Postkarten werden in der nächsten Zeit in den Rathäusern im Kreis Paderborn und im Kreishaus Paderborn ausliegen und können ausgefüllt und ggf. auch in dort aufgestellte Behälter geworfen werden. Die Karten werden in der 38sten Woche an den Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann weitergeleitet mit der Aufforderung, sich für eine Gleichbehandlung bei der Rentenberechnung einzusetzen.

Grund für die Aktion ist die derzeitige Rentenbestimmung, nach der erst ab 1992 drei Jahre Erziehungszeit (= 3 Entgeltpunkte) geltend gemacht werden können. Für früher geborene Kinder wird bislang nur ein Jahr anerkannt. Nach heutigem Rentenwert heißt das für Westdeutschland: für nach 1992 geborene Kinder gibt es eine monatliche Rente von 84,21 Euro, für früher Geborene lediglich 28,07 Euro.



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