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Nachricht aus dem ARCHIV vom 31. Juli 2013

"Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient"? Postkartenaktion für Rentengerechtigkeit

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Delbrück: Der Katholische Deutsche Frauenbund macht  mit der Postkartenaktion "Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient?" auf eine, von vielen Frauenverbänden in Deutschland wiederholt kritisierte Ungleichbehandlung von Müttern im deutschen Rentensystem  aufmerksam. Unterstützt  wird die Aktion von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Delbrück, Rita Köllner.

Die Postkarten Aktion steht unter dem Slogan "Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient?" und dauert bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013. Grund für die Aktion ist die derzeitige Rentenbestimmung,  nach der erst ab 1992 drei Jahre Erziehungszeit (= 3 Entgeltpunkte) geltend gemacht werden können. Für früher geborene Kinder wird bislang nur ein Jahr anerkannt. Summa summarum heißt das nach heutigem Rentenwert (für Westdeutschland): für nach 1992 geborene Kinder gibt es eine monatliche Rente von 84,21 Euro, für früher Geborene lediglich 28,07 Euro.

Von links: Mechthild Engelmeier, Vorstandmitglied des katholischen deutschen Frauenbundes Delbrück und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Delbrück,  Rita Köllner, die diese Postkartenaktion gerne unterstützt.
Von links: Mechthild Engelmeier, Vorstandmitglied des katholischen deutschen Frauenbundes Delbrück und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Delbrück, Rita Köllner, die diese Postkartenaktion gerne unterstützt.

"Wieso ist die Erziehung von Kindern rententechnisch betrachtet, vor 1992 weniger wert als danach?" wundert sich Rita Köllner und weißt auf die weibliche Hauptverantwortung für Familienarbeit in der Vergangenheit hin. "In der Regel haben doch gerade diese Mütter bei der Familiengründung ihre Erwerbstätigkeit aufgegeben (oft auch aus Mangel an Tageseinrichtungen)  oder erheblich reduziert. Mit dieser Regelung wird eine Vielzahl von Frauen um die sowieso schon bescheidene gesellschaftliche Anerkennung von Familienarbeit gebracht".

Im den Rathäusern der Stadt Delbrück liegen daher Postkarten aus, die mit der eigenen Adresse versehen in den dort ebenfalls aufgestellten Behältern geworfen werden können. Die Karten werden in der 38sten Woche dem Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann zugesandt der damit aufgefordert wird, sich für eine Gleichbehandlung bei der Rentenberechnung einzusetzen.

Weitere Informationen erhalten sie bei Rita Köllner unter Telefon: 05250|996-281.



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