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Nachricht aus dem ARCHIV vom 12. April 2013

Carsten Linnemann im Gespräch mit Leitung der Delbrücker Feuerwehr - Probleme und Anregungen werden nach Berlin getragen

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Foto: Führten ein intensives Gespräch (v. l.): die drei Wehrführer Reinhard Brand, Lothar Mühlbrandt und Alfons Heisener, Bundestagsabgeordneter Carsten Linnemann und Bürgermeister Werner Peitz.
Foto: Führten ein intensives Gespräch (v. l.): die drei Wehrführer Reinhard Brand, Lothar Mühlbrandt und Alfons Heisener, Bundestagsabgeordneter Carsten Linnemann und Bürgermeister Werner Peitz.

Delbrück. Der Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann nutzte einen Besuch bei Bürgermeister Werner Peitz, um sich vor Ort mit der Arbeit der rein ehrenamtlich organisierten Feuerwehr vertraut zu machen. Er zeigte sich beeindruckt vom hohen Engagement der Delbrücker Wehr, vor allem auch im Katastrophenschutz in Form des ABC-Zuges.

Hier wies Bürgermeister Peitz darauf hin, dass dieser Zug nur über zwei Fahrzeuge aus Bundes- bzw. Landesbeständen verfügt. Ein weiteres kommt aus dem Bestand des Kreises, die restlichen komplett aus dem Bestand der Stadt Delbrück. Der Bürgermeister sieht hier ein Ungleichgewicht, das es seiner Ansicht nach zu beheben gilt. Linnemann nahm diesen Kritikpunkt umgehend auf und sagte zu, das aktuelle Verfahren bei den Fahrzeugzuweisungen hinterfragen zu wollen.

Gemeinsam mit den drei Wehrführern Reinhard Brand, Lothar Mühlbrandt und Alfons Heisener wurde vor allem das neue Gesetz über den Beruf des Notfallsanitäters intensiv besprochen. Dieses soll Anfang 2014 in Kraft treten.

Für alle im Rettungsdienst tätigen Organisationen wirft es eine Fülle an Informationsbedarf und vor allem die Frage "Wie wird sich das Notfallsanitätergesetz in der Praxis auswirken?" auf.

Die Beteiligten waren sich einig, dass die Notfallrettung in jedem Fall bei Krankheit und Unfall oberste Priorität hat.

Die drei Leiter der Delbrücker Wehr machten deutlich, dass die Nachschulung von Rettungsassistenten erhebliche Kosten verursachen und einen großen Zeitaufwand erfordern würde. Es sei aber völlig unklar, wer diese trägt. Zudem kommt es in der Zeit der Nachschulung zu personellen Engpässen, da die Rettungsassistenten nicht für Einsätze zur Verfügung stehen. Der Bundestagsabgeordnete versprach, diese Fragestellungen mit nach Berlin zu nehmen und auf Fachebene klären zu lassen.

Abschließend stellten die Delbrücker Wehrleute anhand von Praxisbeispielen dar, in welchem Spannungsfeld zwischen Beruf und Ehrenamt sich die ehrenamtlich Tätigen allgemein befinden.



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