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Nachricht aus dem ARCHIV vom 25. Februar 2013

Zentrum Delbrück - Ein freiraumplanerischer Wettbewerb soll helfen, Lösungen für eine zukunftsorientierte Gestaltung des Zentrums von Delbrück zu finden!

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Delbrücker Innenstadt
Delbrücker Innenstadt: hier: Oststraße (Foto: Büro Junker + Kruse)

Delbrück (Büro scheuvens + wachten). Die Einkaufsbereiche in der Innenstadt sind vielfach für Bewohner wie Besucher die "Visitenkarte" einer Stadt - sie prägen entscheidend das Bild der Gesamtstadt. Dies ist auch in Delbrück so: das pulsierende Leben entlang der Lange Straße und der Thülecke bis zur Oststraße macht einen Teil der Lebensqualität in Delbrück aus. Dies bedeutet aber auch, dass man die "gute Stube" pflegen muss. In manchen Teilen erscheint heute die Gestaltung des Straßenraumes nicht mehr zeitgemäß, die Konflikte zwischen Parken und Passanten sind überdeutlich. Ein ruhiges, qualitätvolles Einkaufen ist nicht in dem Maße möglich, wie es wünschenswert und notwendig ist, will Delbrück in der Konkurrenz der Nachbarstädte bestehen.

Vor diesem Hintergrund will die Stadt Delbrück in den nächsten Jahren dieses Rückgrat der Innenstadt neu gestalten. Mit dem Ausbau der Himmelreichallee wurde hierzu der erste wichtige Baustein bereits realisiert. Nun soll der zentrale Straßenzug verkehrsberuhigt und umgebaut werden - so kann dem Zentrum ein wichtiger Impuls gegeben werden.


Delbrücker Innenstadt
Delbrücker Innenstadt: hier: Oststraße/Thülecke (Foto: Büro Junker + Kruse)

Wie wird der Stadtraum zukünftig aussehen? Dazu hat die Stadt Delbrück einen freiraumplanerischen Wettbewerb ausgeschrieben. 12 Landschaftsarchitekturbüros aus der ganzen Bundesrepublik sind aufgefordert, Konzepte zur Gestaltung des öffentlichen Raumes zu entwickeln. Die Herausforderung für alle ist: ein ausgewogenes und robustes Gerüst zu entwickeln, das die unterschiedlichen Anforderungen von Nutzern, Gewerbetreibenden, Eigentümern und Autofahrer berücksichtigt.

Ein Planungswettbewerb ist hierbei die beste Möglichkeit, in kurzer Zeit möglichst viele Vorschläge für solch eine vielschichtige Aufgabenstellung zu erhalten. Für alle teilnehmenden Planer wurden die Problemlage und die gewünschten Qualitäten in einer Auslobung definiert, um zu vergleichbaren und vor allem realisierbaren Ergebnissen zu gelangen. Nach einer rund acht wöchigen Bearbeitungszeit berät ein Preisgericht über die eingegangen Entwürfe und Konzepte. Das Preisgericht besteht dabei nicht nur aus Vertretern der Stadtverwaltung und der Politik der Stadt Delbrück, sondern auch aus renommierten Stadt- und Landschaftsplanern.


Delbrücker Innenstadt
Delbrücker Innenstadt: hier: Alter Markt (Foto: Büro Junker + Kruse)

Der Blick von Außen lässt so eine spannende Diskussion um den besten Entwurf entstehen. Dieser wird von der Jury gekürt und mit der Empfehlung zur Umsetzung versehen. Die Wettbewerbsarbeiten und auch der Siegerentwurf besitzen in der Regel den Charakter eines Rahmenplans. Das heißt: In den folgenden Monaten und Jahren der Umsetzungsphase werden die Wettbewerbsergebnisse konkretisiert und den örtlichen Rahmenbedingungen sowie den Bedürfnissen der Anliegern angepasst.

Zum Abschluss des Verfahrens werden die prämierten Arbeiten sowohl in den politischen Gremien wie auch in den einzelnen Interessensverbänden präsentiert und zur Diskussion gestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu der parallel laufenden Ausstellung aller Arbeiten eingeladen und können sich so ebenfalls mit der Entwicklung des Delbrücker Zentrums auseinander setzen. Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet vom 14. bis 28. März statt. Im Anschluss daran wird es dann in den kommenden Jahren um die Umsetzung.

Wettbewerbe sind vielerorts ein unverzichtbarer Teil der Planungskultur und eröffnen oftmals neue und überraschende Perspektiven. Wir dürfen gespannt sein, welche Ideen und Konzepte die Landschaftsplanungsbüros entwickelt haben. Das Ergebnis wird nach der Preisgerichtssitzung am 28. Februar 2013 bekannt gegeben.



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