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Nachricht aus dem ARCHIV vom 01. Februar 2013

Gleichstellungsstelle der Stadt Delbrück unterstützt Unterschriftenaktion von Terre des Femmes

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Delbrück. Sie ist noch nicht so lange her. Die "Tatort"-Folge "Das Wegwerfmädchen", in dem Charlotte Lindholm, gespielt von Maria Furtwängler, unter den Augen von ca. 10,6 Millionen Zuschauern im Moder von Menschenhandel und Zwangsprostitution ermittelte. Ein Sonntagskrimi, der unter die Haut ging.

Yamina, ein echtes "Wegwerfmädchen" war bereits am 30. November 2010 Titelgeschichte in "Die Welt". Zu diesem Zeitpunkt war sie 15 Jahre alt, war aus Lagos verschleppt und hier in Deutschland zur Prostitution gezwungen worden.

Circa 10.000 bis 30.000 Frauen werden jährlich zur sexuellen Ausbeutung nach Deutschland verschleppt. Nur jedes 100. Opfer wird aus den Zwängen des Menschenhandels befreit.

"Frauen, die es geschafft haben, aus dieser Zwangslage zu fliehen, sind schwer traumatisiert und benötigen dringend Hilfe", erläutert Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, die diese Unterschriftenaktion ins Leben gerufen hat.

"Unser  Ziel ist es, bis Mitte März 20.000 Unterschriften zu sammeln, mit denen wir unseren  Innenminister, Hans-Peter Friedrich, auffordern, sich für die Einführung eines unbefristeten Aufenthaltstitels für Opfer von Zwangsprostitution einzusetzen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Delbrück, Rita Köllner, unterstützt diese Aktion und hat dafür im Foyer des Rathauses Marktstraße 6, Unterschriftenlisten ausgelegt, die Anfang März 2013 an Terres des Femmes weiter geleitet werden sollen.

Weitere Informationen erhalten sie bei Rita Köllner, Kontaktdaten siehe links, oder unter: www.frauenrechte.de/frauenhandel



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