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Nachricht aus dem ARCHIV vom 07. Dezember 2012

Delbrücker Abenteuerspielplatz für Kinder mit und ohne Handicaps geeignet - Kooperationsprojekt untersucht Spielplätze im Kreisgebiet

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Das Delbrücker Team von links: Die Schülerinnen des Helene-Weber Berufskollegs: Jennifer Gerlitz, Bettina Fengler, Jessica O’Conner, Agata Mothke, Katrin Duda erkunden mit der Lehrerin Christel Koch den Abenteuerspielplatz hinter dem Hallenbad. Unterstützung bekamen sie von der Stadt Delbrück von Rita Köllner und Karin Vogt.
Das Delbrücker Team von links: Die Schülerinnen des Helene-Weber Berufskollegs: Jennifer Gerlitz, Bettina Fengler, Jessica O’Conner, Agata Mothke, Katrin Duda erkunden mit der Lehrerin Christel Koch den Abenteuerspielplatz hinter dem Hallenbad. Unterstützung bekamen sie von der Stadt Delbrück von Rita Köllner und Karin Vogt.

Das Kreisjugendamt und das Helene-Weber-Berufskolleg bieten in Kooperation mit den Städten und Gemeinden des Kreises Paderborn eine Orientierungshilfe für die inklusive Spielplatznutzung mit der Broschüre: "Spielplätze für Alle".

Bei der Vorstellung der Broschüre "Spielplätze für âlle" im Kreishaus Paderborn gab Christina Mauch, Schülerin am Helene-Weber-Berufskolleg, zunächst eine klare Definition von Inklusion. Der Begriff leite sich ab vom lateinischen Verb "includere" und bedeute "beinhalten, einschließen" und meine die Wertschätzung der Vielfalt. "Es ist normal, verschieden zu sein", betonte Mauch und erläuterte mit einem Satz, was die UN-Behindertenkonvention mit einer inklusiven Gesellschaft meint: Inklusion ist eine Haltung, in der es als selbstverständlich angesehen wird, dass Menschen, gleich welcher Hautfarbe, Religion, Begabung, Geschlecht etc. in allen Bereichen der Gesellschaft teilnehmen können. Und dazu zählt auch der Spielplatz.

Max ist neun, sitzt im Rollstuhl und liebt Spielplätze. Wer nur einmal probeweise in einem Rollstuhl gesessen hat, weiß, dass Bordsteinkanten, sandiger Untergrund oder schmale Zuwege für Max zu unüberwindbaren Hindernissen werden. Wie ist es um die Spielplätze im Kreisgebiet bestellt? Das Paderborner Kreisjugendamt und das Helene-Weber-Berufskolleg haben in Kooperation mit den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet genau diese Frage aufgegriffen.

Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Paderborner Kreisjugendamtes, Anna Brathun und Christiane Hagen, entwickelten die Schülerinnen des Helene-Weber Berufskollegs einen Kriterienkatalog über die Anforderungen an Spielplätze für Kinder mit unterschiedlichen Behinderungsarten. Die angehenden Erzieherinnen überprüften dann anhand des Kataloges, wie behindertengerecht die Spielplätze der Städte und Gemeinden des Kreises tatsächlich sind. "Wir waren überrascht, was alles schon vorhanden ist", zog die begleitende Lehrerin, Christel Koch, ihr erstes Fazit. Auch müssten "inklusive Spielplätze" gar nicht teuer sein. Vielmehr sei es wichtig, diese sensibel und multifunktional zu gestalten.

Die Ergebnisse sind in der Broschüre "Spielplätze für alle", zusammengefasst, die in den Rathäusern der Städte und Gemeinden sowie in Jugendeinrichtungen ausliegen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Stadt Delbrück, Rita Köllner, Kontaktdaten siehe links.



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