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Nachricht aus dem ARCHIV vom 16. Oktober 2012

"Netzwerk Barrierefreiheit" stellt die Ergebnisse aus der Stadtbegehung im Herbst 2011 vor

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Von links: Heinz Drüke, Kerstin Weitemeier, Bürgermeister Werner Peitz, Marion Lange,  Matthias Beine, Udo Büdeker, Brigitte Michaelis, Peter Teschner, Helga Lübbers, Rita Köllner, Meinolf Päsch
Von links: Heinz Drüke, Kerstin Weitemeier, Bürgermeister Werner Peitz, Marion Lange, Matthias Beine, Udo Büdeker, Brigitte Michaelis, Peter Teschner, Helga Lübbers, Rita Köllner und Meinolf Päsch

Auf Anregung des "Netzwerkes Barrierefreiheit" trafen sich, ziemlich genau ein Jahr nach der Stadtbegehung in 2011, der Bürgermeister der Stadt Delbrück, Werner Peitz, die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien des Delbrücker Rates, VertreterInnen der Verwaltung und das "Netzwerk Barrierefreiheit" im Delbrücker Rathaus. Im November 2011 hatten sie sich mit ca. 50 Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Handicaps auf den Weg gemacht, um die Innenstadt nach Stolperfallen und Barrieren zu überprüfen. 205 verschiedene Ergebnisse liegen nun vor und wurden von den Mitgliedern des "Netzwerkes Barrierefreiheit", Peter Teschner  und Kerstin Weitemeier vorgestellt.

In der Stadtbegehung 2011 wurden unter praxisnahen Bedingungen mit tatsächliche betroffenen Menschen, unterschiedliche Wege in der Stadt abgefahren oder gegangen. Die Hilfsmittel, die in diesem Praxistest zur Anwendung gelangten, reichen vom Elektro-Rollstuhl über Rollatoren bis hin zum (Zwillings-)Kinderwagen. "Alle Erkenntnisse aus dieser Stadtbegehung wurden protokolliert und ggf. durch ein Foto dokumentiert. Die zahlreichen Bögen haben wir mit Hilfe von Matthias Beine, der die Informationen zusammengeschrieben hat,  ausgewertet und systematisiert. So entstand eine "Landkarte" der wichtigsten Verkehrswege, die Menschen mit entsprechenden Mobilitätseinschränkungen häufig nutzen" erklärt Peter Teschner die vorliegenden Ergebnisse.

"Aufgrund des z.Z. in Planung befindlichen Integrierten Handlungskonzeptes, das ja die Neugestaltung der Innenstadt vorsieht, sehe ich gute und realistische Chancen für eine weitreichende Umsetzung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum der Stadt Delbrück" erklärt   Bürgermeister Werner Peitz, der zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte. Er betont, dass die "gefährlichen" Stolperfallen bereits zeitnahe beseitigt werden sollten. "Die anderen Punkte müssen in dem kommenden städtebaulichen Wettbewerb einfließen". Er  macht weiter deutlich, dass der Seniorenbeirat als beratendes Mitglied in die anstehenden Planungen mit einbezogen werde.

"Einige der Ergebnisse  sind uns ja eigentlich bekannt. Leider wurde in der Vergangenheit nur selten darauf geachtet.  Barrierefreiheit ist eine neue Perspektive, die möglichst in alle gesellschaftlichen Bereiche des öffentlichen Lebens Berücksichtigung finden muss," bedankt sich Marion Lange, Fraktionsvorsitzende der Grünen/OL  für die in 2011 durchgeführte Begehung. Brigitte Michaelis, Vorsitzende der FDP Fraktion, sieht in den Ergebnissen eine gut aufbereitete Grundlage für den städtebaulichen Wettbewerb, zu dem nun aufgerufen werde und regt deren Weitergabe an die beteiligten Architekturbüros an. "Es ist eine großartige Zusammenstellung und Systematisierung, die das Netzwerk Barrierefreiheit mit der professionellen Auswertung der Ergebnisse der Stadtbegehung nun vorlegt" konstatiert Meinolf Päsch und spricht sich für die Weitergabe der Ergebnisse auch in den Politischen Raum -Sozialausschuss- aus.

Aktuell plant das Netzwerk Barrierefreiheit eine Fahrt in die Hansestadt Warburg, eine landesweite Modellstadt für Barrierefreiheit. Die Initiatoren wollen mit möglichst vielen DelbrückerInnen Ideen und Anregungen vor Ort  sammeln und ausprobieren, ob die Barrierefreiheit gut umgesetzt wurde. "Wenn schon eine Modellstadt in gut erreichbarer Entfernung liegt, sollte man sich doch dort einfach mal umsehen" lädt Peter Teschner Interessierte zur Mitfahrt ein.

Da die Fahrt nach Warburg durch die Aktion Mensch gefördert wird, entstehen keine Fahrtkosten. Treffpunkt ist am Samstag, 03. November 2012, auf dem Wiemenkamp. Die Rückkehr nach Delbrück ist für etwa 14 Uhr geplant. Anmeldungen nimmt die Familienbeauftragte der Stadt Delbrück, Rita Köllner, bis zum 25. Oktober entgegen (Kontaktdaten siehe oben links).



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