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Seniorenbeirat erhält Impulse für die sichere Verkehrsteilnahme

Von links: Hubert Thoenies, Josef Dübeler, Hedwig Junkmann, Josef Lohrmeier, Hiltrud Freise, Ruth Diedrichsmeier, Johans Diedrichsmeier, Werner Brüseke, Verkehrssicherheitsberater Kreispolizei Paderborn
Von links: Hubert Thoenies, Josef Dübeler, Hedwig Junkmann, Josef Lohrmeier, Hiltrud Freise, Ruth Diedrichsmeier, Johans Diedrichsmeier, Werner Brüseke, Verkehrssicherheitsberater Kreispolizei Paderborn

Delbrück. Unter dem Titel: "Unterwegs im Straßenverkehr" erhielten Seniorinnen und Senioren Tipps für eine sichere Verkehrsteilnahme von dem Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Paderborn, Werner Brüseke. Dazu hatte der Seniorenbeirat der Stadt Delbrück eingeladen.

"Die Verkehrssicherheit ist seid 1960 enorm erhöht worden, das zeigen allein schon die Zahlen der Verkehrstoten in NRW, die von damals 4.600 auf 621 in 2009 zurückgegangen sind und das bei deutlich mehr zugelassenen Fahrzeugen", erörtert Brüseke eingangs. Dieses sei auf neue technische Sicherheitsstandards, wie zum Beispiel ABS aber auch auf die Einführung einer gesetzlichen Anschnallpflicht in den 70iger Jahren zurückzuführen. Hauptunfallverursacher seien nach wie vor die 18 bis 25-Jährigen. Die älteren Verkehrsteilnehmer sind eher unauffällig. "Dieses wird sich aber wahrscheinlich in den kommenden Jahren ändern, da immer mehr und immer ältere Menschen im Straßenverkehr unterwegs sein werden" so Brüseke weiter. Hier sei es wichtig, die besonderen Lebensumstände, möglicherweise altersbedingte Beeinträchtigungen und die komplexer werdenden Verkehrsabläufe mit einer größtmöglichen Sicherheit auf den Straßen in Einklang zu bringen.

Brüseke gab zum Beispiel einen Überblick über Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung, erläuterte das richtige Verhalten an Überwegen und Ampeln und erklärte das korrekte Einfädeln zum Beispiel vor Baustellen auf Autobahnen. "Es war ein spannender und sehr informativer Nachmittag. Die Informationen wurden sehr verständlich und witzig rüber gebracht und ich dachte oh man oh man, was habe ich oft schon falsch gemacht", so eine Teilnehmerin am Schluss der Veranstaltung, die nun das Prinzip des "Reißverschlussverfahrens" gelernt hatte.

Abgerundet werden soll dieser theoretische Teil mit einem praktischen PKW-Training im eigenen Auto. Dabei sollen Fahrtechniken, mit denen Gefahrensituationen besser bewältigt werden können, eingeübt werden, zum Beispiel Brems- und Ausweichmanöver und bremsen auf unterschiedlichen Fahrbahn Belägen. Es wird der richtige Umgang mit neuen Fahrzeugtechniken wie ABS und ESP erklärt und gezeigt, wie eventuelle Einschränkungen beim Fahrzeuglenken geschickt kompensiert werden können.

Der Termin für dieses Training wird nach den Sommerferien sein. Interessierte Senioren und Seniorinnen können sich auch ohne vorherige Teilnahme an dem theoretischen Teil bei der Familienbeauftragten der Stadt Delbrück, Rita Köllner informieren, Kontaktdaten siehe links!

 

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