Hier finden Sie die innere Navigation, die Ihnen helfen soll schnell innerhalb der Seite zu navigieren.
Panoramablick über den Delbrücker Marktplatz
Navigationsbypass
Haupt Menü
Hauptnavigation
Navigationsbypass

Inklusion und barrierefreies Leben in der Stadt ein zentrales Thema - Delbrück richtete neuntes Netzwerktreffen der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen im Kreis Paderborn aus

Untermneü

Inklusion und barrierefreies Leben in der Stadt ein zentrales Thema - Delbrück richtete neuntes Netzwerktreffen der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen im Kreis Paderborn aus

(von links) Elfi Hermes-Burgdorf, Bad Lippspringe; Julian Clausmeyer, Bad Wünnenberg; Peter Teschner, Seniorenbeirat Stadt Delbrück; Josef Hillebrand; Stadt Lichtenau; Rita Köllner, Stadt Delbrück; Andrè Bauch, Stadt Delbrück; Bürgermeister Werner Peitz, Stadt Delbrück; Christian Neiske, Stadt Paderborn; Jürgen Hardes, Stadt Büren; Siegfried Thorwesten, Gemeinde Hövelhof; Siegfried Schröder, Ombudsmann des Kreises Paderborn; Mitte: Werner Zacharias, Gemeinde Borchen
(von links) Elfi Hermes-Burgdorf, Bad Lippspringe; Julian Clausmeyer, Bad Wünnenberg; Peter Teschner, Seniorenbeirat Stadt Delbrück; Josef Hillebrand; Stadt Lichtenau; Rita Köllner, Stadt Delbrück; Andrè Bauch, Stadt Delbrück; Bürgermeister Werner Peitz, Stadt Delbrück; Christian Neiske, Stadt Paderborn; Jürgen Hardes, Stadt Büren; Siegfried Thorwesten, Gemeinde Hövelhof; Siegfried Schröder, Ombudsmann des Kreises Paderborn; Mitte: Werner Zacharias, Gemeinde Borchen

Delbrück. Zum neunten Mal trafen sich die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen im Kreis Paderborn, in der alle Städte und Gemeinden, sowie der Kreis Paderborn vertreten sind. Am Montag, 7. Mai fand das Arbeitstreffen in Delbrück statt. Arbeitsgrundlage ist Artikel drei des Grundgesetzes und die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Der notwendige Paradigmenwechsel von der Integration zur Inklusion von Menschen mit Behinderung, wie in europäischen Nachbarländern schon seit langen gelebt, ist eine zentrale Aufgabe.

In seiner Begrüßung stellte Bürgermeister Werner Peitz die Wichtigkeit dieser Aufgabe heraus: "Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist ein Menschenrecht und wir sind gefordert, dieses umzusetzen. Die Stadt Delbrück kann bereits auf Erkenntnisse einer Stadtbegehung zur Barrierefreiheit zurückgreifen, die im Herbst 2011 vom Seniorenbeirat der Stadt Delbrück initiiert wurde. Diese Ergebnisse werden nun in das integrierte Handlungskonzept einfließen".

Mit großem Interesse verfolgten die Anwesenden der Präsentation und den Ausführungen von Peter Teschner, Sprecher des Seniorenbeirates der Stadt Delbrück, der im Anschluss Informationen über die Organisation dieser Stadtbegehung gab und erläuterte: "Bei dieser Begehung wurde uns vor allem eines klar: Jeder kann in eine Situation kommen, in der er gehandicapt ist. Ob nun Rollstuhl, Rollator, gebrochener Fuß, Kinderwagen oder Fahrrad; unsere Welt ist noch voller Barrieren und die gilt es dringend abzubauen, gerade auch im Hinblick auf den demografischen Wandel".

Über konkrete Aktivitäten in ihrem neuen Arbeitsbereich berichtete zum Schluss der Veranstaltung die Familienbeauftragte der Stadt Delbrück, Rita Köllner, die nun auch für die Belange der Menschen mit Handicaps zuständig ist. "Veränderungen müssen konkret bei den Menschen ankommen. Es gibt Barrieren in allen Lebensbereichen, von den Bildungseinrichtungen, über Ausbildung und Beschäftigung bis zum Bereich Wohnen und Freizeit. Mit der Elterninitiative "Handicap Kidz" gibt es aber auch eine engagierte Elternschaft und viele Anregungen und Ideen, die bereits in konkreter Planung sind, wie zum Beispiel ein "Spielfest für alle Familien" am 26. August auf dem Abenteuerspielplatz hinter dem Hallenbad", so Köllner. Die Auswertung der Aktion "geschützte Badezeit", in der Eltern mit gehandicapten Kindern am vergangenen Sonntag das Hallenbad nutzen konnten, erfolgt zurzeit. Die Ergebnisse werden als Grundlage für weitere Planungen dienen, mit dem Ziel, zukünftig ein barrierefreies Hallenbad in der Stadt Delbrück vorhalten zu können.

 

Ende Inhalt