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"Gelbe Füße" sorgen für mehr Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr

gelbe Füße in Ostenland
(von links): mit Farbdose in der Hand Brigitte Wecker Brökelmann (Fachbereich Bürgerdienste, Stadt Delbrück), Reinhard Graumann (Polizeihauptkommissar, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizei-behörde Paderborn), Kinder der Klassen 2 a und b der Städtischen Katholischen Grundschule Ostenland, hinten links: Anja Hoppe, Klassenlehrerin der Klasse 2a hinten rechts: Annemarie Lockmann, Klassenlehrerin der Klasse 2b vorne rechts: Stefanie Berenspöhler, Klassenpflegschaftsvorsitzende Klasse 2a Dame kniend Sybille Zickmantel, Elternvertretung Klasse 2b

Delbrück. In Delbrück-Ostenland leuchten jetzt aufgesprühte "Gelbe Füße" auf den Gehwegen, um Kinder auf ihrem Schulweg vor Gefahren zu schützen. Die Markierungen leiten die Kinder im Straßenverkehr und warnen sie vor gefährlichen Situationen.

Das Präventionsprojekt haben Schulleitung und Elternvertretung der Städtischen Katholischen Grundschule Ostenland angestoßen, um die Gefahren für die Kinder bei der Querung des "Siekbusches" und an weiteren Stellen im Ortsteil zu entschärfen. "Ich möchte mich bei allen Projektunterstützern von Stadtverwaltung, Polizei und der Elternschaft für so viel Engagement bedanken. Die Aktion "Gelbe Füße" wird wieder ein großes Stück dazu beitragen, dass unsere Schulkinder sicher zur Schule und nach Hause kommen", so Silvia Juli-Rauh, Rektorin der Grundschule Ostenland.

Für Bürgermeister Werner Peitz hat die Verkehrssicherheit in der Stadt Delbrück einen hohen Stellenwert. "Gerade die Schulfänger brauchen unsere Hilfe nicht nur beim Start in das Schulleben. Für die Kinder ist es meistens ja auch der Beginn, sich eigenständig im Straßenverkehr zu bewegen. Deshalb ist die Aktion "Gelbe Füße" nicht nur eine gute Idee, sondern eine wichtige Maßnahme im Rahmen des Schulwegtrainings!" so der Bürgermeister.

Das Projekt "Gelbe Füße" richtet sich besonders an die Erstklässler. Viele Eltern können schon jetzt oder auch in den Sommerferien mit ihren Sprösslingen den Weg von zu Hause zur Grundschule abgehen. Das sollte den Kleinen nicht nur die Orientierung erleichtern. Durch das Schulwegtraining sollen die Kinder auf mögliche Gefahrenstellen aufmerksam gemacht werden und auf sichere Bereiche, insbesondere beim Überqueren der Straße, hingewiesen werden.

Um sich diese Stellen besser merken zu können, ist das Schulwegtraining mit der Aktion der "Gelben Füße" nun ergänzt worden. Die auf den Gehweg gemalten Füße zeigen den Kindern die Stellen, an denen sie am gefahrlosesten die Straße queren können.

Polizeihauptkommissar Reinhard Graumann, der die Aktion begleitet, weist darüber hinaus darauf hin, dass die Aktion "Gelbe Füße" für die Schulkinder eine wichtige Hilfe für einen sicheren Schulweg darstellt, eine Erinnerung, aufmerksam zu sein.

"Die Kinder müssen wissen, dass sie immer vor der Bordsteinkante stehen bleiben sollen. Ob mit oder ohne gelbe Füße. Ganz wichtig für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr ist es, am Fahrbahnrand inne zu halten und auf herannahende Fahrzeuge zu achten!" so der Verkehrssicher-heitsberater der Paderborner Polizei.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei nicht nur an die Eltern der Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, dem Nachwuchs verkehrssicheres Verhalten beizubringen. Verkehrssicherheit ist natürlich auch für die Kinder ein Thema, die mit dem Auto oder dem Bus zur Schule gebracht werden oder das Fahrrad benutzen. Auch hier sollten die Eltern ihre Kinder für mögliche Gefahrenmomente sensibilisieren und durch entsprechendes Eigenverhalten ihrer Vorbildfunktion gerecht werden.

Aber auch die Fahrzeugführer sind aufgefordert, nicht nur zu Beginn des neuen Schuljahres sich mit besonderer Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu bewegen.

Die gelben Markierungen auf den Gehwegen in Ostenland sollen den Grundschülern nicht nur vor und nach der Schule helfen, sicher über die Straße zu kommen. Denn die meisten Kinder verunglücken nicht auf dem Weg von oder zur Schule. Fast 80 Prozent der Unfälle ereignen sich in den Nachmittagsstunden, also in der Freizeit der Schüler.

Deshalb dienen die Markierungen selbstverständlich auch außerhalb der Schulzeit dazu, sich ein Stückchen weit sicherer im Straßenverkehr zu bewegen. Die Polizei wünscht sich über Delbrück-Ostenland hinaus, dass sich auch andere Schulen der Idee anschließen, um ihre Wege ebenfalls sicherer zu machen.

 

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