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Antrag auf Förderung zum Austausch der alten Kugelleuchten mit Quecksilberdampflampen gegen neue LED-Straßenlampen gestellt

(von links) Daniel Strozoda (Stadt Delbrück, Fachbereich Bauen und Planen), Bürgermeister Werner Peitz, Matthias Wolff (Key Account Manager bei E.ON Westfalen-Weser)
(von links) Daniel Strozoda (Stadt Delbrück, Fachbereich Bauen und Planen), Bürgermeister Werner Peitz, Matthias Wolff (Key Account Manager bei E.ON Westfalen-Weser)

Delbrück. Stromsparende LED-Straßenleuchten sind im Delbrücker Stadtbild mittlerweile keine Seltenheit mehr. Die neue Straße durch das Delbrücker "Himmelreich" aber auch der sich im Bau befindliche neue Kreisverkehr Lange Straße/Rietberger Straße sind bereits mit den modernen und energiesparenden LED-Straßenleuchten ausgerüstet worden. Nun ist auch ein Antrag auf Gewährung von Bundeszuwendungen für die Sanierung der alten Kugelleuchten mit Quecksilberdampflampen gestellt worden. "Durch diese Umrüstung sparen wir viel an Energie und Kosten ein, leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und verschönern darüber hinaus auch weiter unser Stadtbild", so Bürgermeister Werner Peitz.

Hier werden LED-Leuchten und dessen Steuer- und Regelungstechnik, welche den Gesamtenergieverbrauch der Beleuchtungsanlage weiter senken, gefördert. Voraussetzung für eine Förderung ist jedoch, dass die CO2 Emissionen der Außenbeleuchtung gegenüber dem Ist-Zustand um mindestens 60 Prozent gemindert werden müssen. Eine Minderung der CO2-Emissionen durch Abschalten einzelner Leuchten ist nicht gestattet.

Der Antrag auf Förderung wurde gemeinsam mit der E.ON Westfalen Weser erarbeitet und vor wenigen Tagen beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gestellt (Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH, Berlin). Insgesamt sollen 63 alte Quecksilberdampfleuchten im Stadtgebiet abgebaut und durch neue LED-Leuchten ersetzt werden. Der geplante Zeitraum für die Umrüstung soll die Monate September 2012 bis August 2013 umfassen. Die förderfähigen Investitionskosten betragen circa 60.000 EURO. Die Förderquote liegt bei circa 25 Prozent (Förderbetrag circa 15.000 EURO). Durch die Umrüstung der Straßenleuchten können jährlich Stromeinsparungen in Höhe von 29.652 Kilowattstunden (kWh) erzielt werden. Das bedeutet eine Kostenersparnis von rund 5.340 EURO im Jahr. Darüber hinaus werden CO2-Einsparungen, bezogen auf die Gesamtlaufzeit der LED-Lampen von 20 Jahren, in Höhe von 350 Tonnen erreicht. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Gesamtenergieersparnis von rund 82 Prozent gegenüber den Altanlagen.

 

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