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Handicap Kidz - Elterninitiative mit vielen Ideen und Aktionen zum Thema "Inklusion" - Teilhabe am Leben

Vorne von links: Familienbeauftragte Rita Köllner, Anne Montag, Leiterin des Familienzentrums Kettelerstraße, Ulrich und Margret Mehringskötter, Günter Korder, Leon Volkwein, Mirko und Claudio Schirm, Lukas Volkwein, Nadin Wöstemeier, Klaus Volkwein Hinten von links: Benjamin Kolek, Kornelia Korder, Mattus Korder, Dorothea Mieth, Sophia Korder, Martin Kolek, Philipp Hupe, Julia Hupe, Nicole und Werner Hupe
Vorne von links: Familienbeauftragte Rita Köllner, Anne Montag, Leiterin des Familienzentrums Kettelerstraße, Ulrich und Margret Mehringskötter, Günter Korder, Leon Volkwein, Mirko und Claudio Schirm, Lukas Volkwein, Nadin Wöstemeier, Klaus Volkwein Hinten von links: Benjamin Kolek, Kornelia Korder, Mattus Korder, Dorothea Mieth, Sophia Korder, Martin Kolek, Philipp Hupe, Julia Hupe, Nicole und Werner Hupe

Delbrück. Seit Anfang des Jahres gibt es sie: die "Handicap Kidz". Eltern von gehandicapten Kindern treffen sich jeden dritten Montag im Monat um 20 Uhr im Familienzentrum Kettelerstraße, Ketteler Str. 11, um sich regelmäßig auszutauschen, Informationen weiter zu geben und Aktionen zu planen. "Es ist ein lockeres Zusammentreffen für Eltern mit gehandicapten Kindern. Was sonst oft im Alleingang gemeistert werden musste, trifft hier auf offene Ohren und Unterstützung", so Anne Montag, Leiterin des Familienzentrum Kettelerstraße, die die Initiative von Anfang an begleitet hat.

Eine zunehmend größer werdende Gruppe von Eltern mit besonderen, weil behinderten und gesunden Kindern, sind hier unterwegs, um mit Hilfe zunehmend zahlreicher werdender Hände einiges im Bereich der Inklusion behinderter Menschen auf den Weg zu bringen. "Bei unserem Engagement ist eines wichtig - es sind die kleinen Dinge, die uns weiterbringen. Es geht uns dabei in erster Linie darum, unseren Kindern mehr Gelegenheit zu geben, sich mit anderen Kindern zu treffen, zu spielen und für alle Normalität im gemeinsamen Miteinander zu entwickeln", beschreibt Mitbegründer Günter Korder die Ziele der Initiative.

Es ist aber auch eine Ideenplattform. Viele Aktionen sind bereits beschrieben und die Ersten nehmen schon konkrete Formen an. Mit Unterstützung von Rita Köllner, Familienbeauftragte der Stadt Delbrück, die, aufgrund eines Gespräches zwischen Bürgermeister Werner Peitz und der Elterninitiative "Handicap Kidz", nun auch die Belange der Menschen mit Behinderungen im Blick hat, wird es am Sonntag, 6. Mai, im Anschluss an die offizielle Badezeit ab 17.00 Uhr eine "geschützte Badezeit" im Hallenbad der Stadt Delbrück geben. "Inklusion ist nicht nur ein Thema für die Schulen, sondern muss in alle Lebensbereiche einfließen, gerade auch in die Freizeitgestaltung. Die Integration unserer Bürgerinnen und Bürger mit Handicaps ist ein längst überfälliges Thema in der Stadt Delbrück, das möglichst konkret und nachhaltig umgesetzt werden muss", erklärt Peitz. Unterstützt durch die DLRG Delbrück haben Familien mit gehandicapten Kindern die Möglichkeit, das Hallenbad zwei Stunden lang kostenfrei zu nutzen, zu erkunden und kennen zu lernen. Die hier gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen werden dann im Nachgang zusammengetragen und dienen als Grundlage für weitere Planungen mit dem Ziel, zukünftig ein barrierefreies Hallenbad in der Stadt Delbrück vorhalten zu können.

Ein großes Spielfest auf dem Abenteuerspielplatz hinter dem Hallenbad Delbrück ist für den 26. August 2012 (direkt nach den Sommerferien) in Planung. Dabei wird für sehr viel Spaß, aber auch für das leibliche Wohl gesorgt. Viele Organisationen wie Vereine, Feuerwehr, Institutionen und private Gruppen (zum Beispiel Trikefahrer) helfen mit inhaltlichen Beiträgen bei der Gestaltung dieser Premiere. "Wir möchten hier ein für alle Familien geeignetes Fest organisieren, welches lange positiv im Gedächtnis aller Teilnehmer haften bleibt", so Günter Korder. "Auch hier freuen wir uns über weitere Anregungen und rege Beteiligung. Bisher sind es rund 10 Familien, welche sich regelmäßig treffen und gegenseitig unterstützen. Wir möchten alle Familien mit behinderten Kindern ermutigen, sich bei uns umzuschauen und natürlich ist uns auch jeder willkommen, der sich für die Belange besonderer Menschen interessiert und mithelfen will", so Korder weiter. Weitere Aktionen, wie zum Beispiel ein gemeinsames Kochen, sind für den Herbst des Jahres in Planung.

Interessierte Familien können sich direkt an das Familienzentrum Kettelerstraße, Anne Montag, Telefon 0 52 50 / 55 60, anna-maria.montag@stadt-delbrueck.de, wenden.

 

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