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Nachricht aus dem ARCHIV vom 01. März 2012

Mit einem Blick zurück in die Zukunft 2012: Aktivitäten des Arbeitskreises Familie der Gemeindekonferenz der Stadt Delbrück finden kreisweites Gehör

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Foto: Die Mitglieder des AK Familie Von links vorne: Betty Stroop (Stellvertretende Sprecherin der Gemeinde-konferenz), Brigitte Michaelis, Rita Köllner (Sprecherin des AK Familie), Verena Seefeld, Martin Kolek Mitte: Willibald Haase, Anne Montag Hinten: Heinrich Vogt, Günter Korder, Friedhelm Hake, Peter Teschner Nicht auf dem Bild: Marianne De Haan, Ursula Schormann, Claudia Großewinkelmann
Foto: Die Mitglieder des AK Familie Von links vorne: Betty Stroop (Stellvertretende Sprecherin der Gemeinde-konferenz), Brigitte Michaelis, Rita Köllner (Sprecherin des AK Familie), Verena Seefeld, Martin Kolek Mitte: Willibald Haase, Anne Montag Hinten: Heinrich Vogt, Günter Korder, Friedhelm Hake, Peter Teschner Nicht auf dem Bild: Marianne De Haan, Ursula Schormann, Claudia Großewinkelmann

Delbrück. "Wir sind unserem Ziel, Familien zu stärken, zu unterstützen, zu entlasten und zu beteiligen in diesem Jahr wieder ein großes Stück näher gekommen", zieht Rita Köllner, Sprecherin des Arbeitskreises (AK) Familie der Gemeindekonferenz der Stadt Delbrück, das Fazit des vergangenen Jahres.

Zum einen ist die Zukunftswerkstatt "Delbrück 2020 - auf dem Weg zu einer familiengerechten Kommune" im April 2011 zu nennen, die Familien und familienpolitische Akteure der Stadt in einem mehrstündigen Austausch miteinander führten und der bisher so in Delbrück erstmalig war. Die hier gebündelten Anregungen und Kritiken aus der Bürgerschaft wurden zusammen mit den Ergebnissen aus der Ausstellung "Familienfreundlichkeit im Kreis Paderborn - Was gefällt? Was nicht? vom AK Familie ausgewertet und an die politischen Gremien zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet. Zudem dienen sie nun auch dem AK Familie als Grundlage für die weitere zukünftige Arbeit.

Der Punkt "Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von Spielotheken" war den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern der Zukunftswerkstatt ein viel diskutiertes und wichtiges Thema. Mit der Heraufsetzung der Vergnügungssteuer von 10 auf 13 Prozent, die der Rat der Stadt Delbrück auf Antrag des AK Familie in seiner Sitzung im Dezember beschlossen hat, wurde diese Anregung aus der Bürgerschaft bereits erfolgreich umgesetzt. Weitere Maßnahmen werden inzwischen kreisweit im politischen Raum diskutiert.

Das "Soziale Netz Delbrück" hat sich zu einem kontinuierlichen Arbeitsgremium zusammengefunden und erarbeitet zurzeit einen Flyer für Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen in Delbrück. Das aus der Veranstaltung "Soziale Armut" hervorgegangene Arbeitsgremium hat das Ziel, den Austausch und den Informationstransfer unter den "helfenden Institutionen" zu verbessern und damit den Betroffenen bessere Unterstützung und Zugänge zu Angeboten und Hilfen zu ermöglichen. In dem Flyer werden alle hilfreichen Adressen gebündelt und Hilfsangebote transparenter gemacht. Er wird bei allen einschlägigen Intuitionen, wie Rathaus, Jobcenter, Kindertageseinrichtungen und Weiteren ausliegen.

Mit der Veranstaltung zum "bürgerschaftlichen Engagement" wurde ein Thema aufgegriffen, das in wirtschaftlich angespannten Zeiten immer aktueller wird. Hier gab es nützliche und interessante Anregungen von den ehrenamtlich tätigen Damen des "Marktplatzes für Bürger - Engagement" aus Paderborn, die neben der individuellen Beratung von Menschen, die ehrenamtlich tätig werden wollen, auch die Vernetzung und Förderung von neu initiierten Projekten auf ihrer Agenda haben. Ein sicher gelungenes und gutes Vorbild für ehrenamtliches Engagement, auch in Delbrück.

Schlussendlich transportierte auch die angeregte Diskussion rund um die Einführung des Zertifikates "Audit - familiengerechte Kommune", die gerade auch auf politischer Ebene geführt wurde, die Ziele des AK Familie weiter und verdeutlichte den Beteiligten die Wichtigkeit einer "familienfreundlichen Kommune", auch wenn dieses Instrument erst im kommenden Jahr eingeführt werden soll.

Aktuell werden durch die "Elterninitiative zur Förderung gehandicapter Kinder", die seit diesem Jahr auch im AK Familie vertreten ist, Themen wie "Barrierefreiheit" und "Inklusion/Teilhabe am Leben von Menschen mit Behinderungen/Benachteiligungen" verstärkt auf die Agenda des AK Familie kommen. "Wir wollen möglichst nahe an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger unsere Arbeit weiterentwickeln und freuen uns über eine aktive Beteiligung der Familien bei der Schwerpunktsetzung des Arbeitskreises. Für die kommenden Veranstaltungen oder Projekte nehmen wir daher gerne weitere Anregungen entgegen", so Köllner.



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